Deccmber 1849.
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von Greifst) selbst ist angemessen zu erwidern, «. Da die „Heiden" dem Landvolk beschwerlich fallenund herumziehende Goldschmiede und Kannengicßcr unprobhaltigc Waarcn verkaufen sollen, wird denLaudvögtcn der deutschen Vogteicn aufgetragen, die Heiden an keinem Orte zu dulden und über dieGoldschmiede und Kannengicßcr bis auf die künftige Tagsazung nachzuschlagen, l". Der Kaiser wird er-sucht, auf das in Betreff Basels an ihn ergangene Schreiben Antwort zu geben, x. Auf den AntragSvlothurnö wird der Landvogt von Baden beauftragt, dem Prälaten zu St. Blasicu nachdrüklich zu in-stuuiren, daß er seine Crcditorcn, die ans seine Güter in der Landvogtei Baden Pfandschaft haben, einst-weilen der Zinse halber zufrieden stelle, bis die FriedenSvollzichung bestimmtere Anweisungen gebe. I».Der Erzherzog von Oesterreich wird ersucht, die an den österreichischen Zollstättcn während des Kriegsgesteigerten Zölle wieder auf den der Erbcinung entsprechenden Standpunkt zurük zu führen, i. BernsAnregung, daß die im Thurgau regierenden Orte sich vergleichen möchten, bleibt wegen Mangel an In-struction bei den katholischen Orten ohne Erfolg.
Besondere Verhandlungen der katholischen Orte.
k,. Ein päpstliches Brede wird vorgelegt, die Einladung enthaltend, die Eidgenossen als Beschirmer^r geistlichen Freiheit möchten an dem auf das Jahr 165t) angcorductcn Jubiläum Thcil nehmen, dieVerkündcr desselben untcrstüzcn, die Pilger schirmen u. s. w. In Antwort darauf wird die Einladungverdankt und zugleich die katholische Eidgenossenschaft Sr. päpstlichen Heiligkeit rccommandirt. I. Derspanische Gesandte Casati berichtet schriftlich durch Oberst Crivclli, daß es ihm gelungen sei, den Befehlzur Befriedigung der verbündeten Orte auszuwirken, und daß auch der Marchesc di Caraccna, Gubcr-uator zu Mahland, darauf bezügliche Aufträge werde erhalten haben, freilich mit der Forderung verbunden,d>c eidgenössischen Truppen zurük zu rufen, welche in fremdem Dienste in Landschaften stehen, die derKrone Spanien weggenommen worden. Crivclli gibt auch Hoffnung, daß den ennetbirgischcn Landschaftender Bezug von Früchten aus dem Mahländischcn werde erleichtert werden. Indem rükantwortlich noch-mals auf Gewährung dieser Begünstigung gedrungen und dagegen die Versicherung gegeben wird, daßsammtliche Orte an den König von Frankreich die Forderung gestellt haben, die eidgenössische MannschaftVicht offensive zu verwenden, wird zugleich vcrdcutet, daß, wenn die Sold- und Pensioncn-Rükständc nichtbis Anfang Februars erfolgen, die in spanischem Dienste stehende Mannschaft werde hcimbcrufcn werden.
Die Klage des Bischofs von Basel über fortwährende, ja gesteigerte Kriegs-, Steuer- und Einquar-iicrungslasten seiner Landschaften wird mit der Versicherung erwidert, daß man bei dem Könige vonFrankreich um Erleichterung der biöthümlichcn Landschaft cinkommcn werde, i». Die Abgeordneten vonKottweil machen den katholischen Orten die Mitthcilung, daß ihre Obrigkeit an Zürich das Ansuchen ge-stellt habe, von der Einberufung der Tagsazung ihr jcwcilcn Anzeige geben zu wollen, daß eine solcheAnzeige nun auch an sie gelangt und hierauf eine Abordnung erfolgt sei, daß diese Abordnung am erstenden Verhandlungen beigewohnt, dann aber Zürich die fernere Thcilnahmc an den Verhandlungen'str untersagt und damit die Abgeordneten veranlaßt habe, sich an die katholischen Orte zu wenden. Eswird ihnen geantwortet, daß die katholischen Gesandten zwar gegen den Bcisiz der Abgeordneten vonKottweil kein Bedenken tragen, jedoch von ihren Obrigkeiten keine darauf bezüglichen Instructionen haben,