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December 1649.
wohl aber guten Bescheid in Aussicht stellen dürfen. «. (S. u. Baden), z». Auf das von Baron vonGrcißh im Namen des Herzogs von Savohen eingelangte Schreiben wird neben anderm geantwortet,daß man zur Erneuerung des Bundcsvcrtrags geneigt sei, sofern die 1638 von dem Herzoge eingegangenenVerbindlichkeiten gelöst werden, iz. Freiburg eröffnet, daß zwischen ihm und Bern und ihren beidseitigenAngehörigen sich eine Stimmung kund gebe, die es veranlasse, zu fragen, wessen cö sich bei etwa aus-brechenden Feindseligkeiten zu den katholischen Orten zu versehen habe; daß Bern bereits heimlich mustereu. s. w. Hierauf geben die Orte (mit Ausnahme Uri's, welches rcfcriren will) die Zusage bundesgctrcucrHülfe und beschließen zugleich, bei weiter» Vorfallenhcitcn soll nach altem Brauch für Luccrn, Frciburgund Solothurn daS Kloster St. Urban als Confercnzort bezeichnet sein. Zugleich wird aber all rokorenlluwgenommen, daß Bern in seinen Zuschriften angefangen habe, die VII Orte nicht mehr katholisch zu titulircn,sondern nur bei den Ständen Glaruö und Appenzell den Bcisaz katholischer Religion beizufügen; esfrage sich also, ob dicß auf obrigkeitliche Anordnung oder ans Willkür der Kanzlei so geschehen sei. i.Ein Schreiben des Königs von Frankreich vom 3l). November macht aufmerksam, daß vom Papst dieFraucnklöstcr Rathhauscn und Eschenbach der Jurisdiktion des Cistcrzicnscr-GcncralS wider ihren Willenentzogen und unmittelbar unter Rom gestellt, auch bei der Wahl des Abts von Wettingcn bedenklicheNeuerungen versucht worden seien, ersucht daher die katholischen Orte im Einverstandniß mit dem inFrankreich residircndcn General den Klöstern die herkömmlichen Rechte zu erhalten u. s. w. Es wirdbeschlossen, in diesem Sinne an den Papst sich zu wenden. (S. u. Thurgau). T. Die Einladung derSchicdorte, die thurgauische Streitigkeit beilegen zu lassen, wird in früherer Weise erwidert,t aus dem Aarqaucr Exemplar. (Gemeiueidg. Absch. Bd. 20.)
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschastöangelegenheiten:
Thurgau. «. Art. 426. Kirchliches und Glaubenssachen :c.
Baden» «. Art. 299. Kirchliches und GlaubenSsachen.
Vier ennetb. Bogt, iiberh. I» Art. S6. Verkehr mit Mapland.
SR
Conferenz der rnpperswylischen Schirmorte Uri, Schtvyz und Unterwalden.
Brunnen. 1V Januar.
Landesarchiv Nidwalde».
Gesandte: Uri. Sebastian Percgrin Zwchcr, Landammann und Landeshauptmann; Jost Püntincr,Statthalter. Schwhz. Johann Sebastian Abhberg, alt-Landammann; Martin Bclmont; Michael Schorns,Sekelmeistcr; Gilg Betschart, Landcöfähnrich. Unterwalden. Johann Jmfcld, Landammann vonObwalden; Peter Zelgcr^ Landammann und Pannerherr von Nidwalden.
». Schwhz sendet den Conferenzbcrathungcn die Eröffnung voraus: Nachdem Zürich in Bade»„eine ziemliche Vertröstung" zu schleuniger Endschaft der Rapperöwhlcr Angelegenheit hätte verlaute»lassen, habe Schwhz als nächst gesessener Ort und in der Meinung, der Stadt Rapperswhl zur Wieder-erlangung der freien sichern Commcrcien zu verhelfen, eine Confercnz-Berathung um so mehr angenieste»