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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Juli 1649. ' U

malität fest zu halten und nichts abzuschließen, bevor alle Orte zufrieden gestellt seien, I. Die Anzeigedes schwedischen Gesandten, daß er nach Stockholm berufen worden sei, wird mit angemessenen Compli-»wntcn an ihn und an die Königin von Schweden erwidert. Ii. (S. u. Thurgau). I. Die Versicherungdes Marschalls und der Obersten der in Frankreich dienenden Eidgenosse», daß es um die Krone Frank-reich so iibcl nicht stehe, wie man unter Hinweisung auf die in Paris entstandenen Unruhen und denzugleich eingetretenen Geldmangel glauben machen wolle, daß vielmehr ein Fond von 2W,l)l)l) Frankenfür die schweizerischen Truppen gegründet sei, ist mit gehöriger Vcrdankung zu erwidern, i». Nachdemdie von dem spanischen Gesandten Francesco Casati, Graf zu Bnrgo Lavczzaro, an die mit Spanienverbündeten Orte gemachte Proposition seinem Wunsche gemäß sämmtlichcn Ständen mitgcthcilt worden,blieb es den betreffenden Ständen anhcim gestellt, ihre Ansichten demselben zu eröffnen, namentlich wasman von Seite der Eidgenossenschaft bei Frankreich für die Grafschaft Burgund gcthan und wie man»ngernc vernommen habe, daß das eidgenössische Kriegsvolk weiter verwendet worden sei, als der buch-stäbliche Inhalt der Bündnisse vermöge, daß man für's Künftige aber ähnlichem vorzubeugen nicht uutcr-b^ssen werde. Zur Ausgleichung des Streits über die Alp Cravairola sei man bereit, Abgeordnete mitbcn Deputirtcn des Herzogtums Mayland zusammentreten zu lassen, in der Vorauösczung, daß beidieser Gelegenheit auch die Streitigkeiten wegen des Sees zu LauiS und die Hemmungen des Verkehrswerden beseitigt werden. Zu eidgenössischen Abgeordneten wurden sodann ernannt Schultheiß Dullikerund Landammauu Zwcycr; allein lcztcrer will nur auf Geheiß seiner Obrigkeit den Auftrag übernehmen.»» Auf den von Freibnrg gemachten Anzug, daß in die aus tl)t) Eidgenossen bestehende Leibgarde desKönigs von Frankreich ein Fourier aus Lothringen angenommen worden sei, wird beschlossen, auf dessenEntfernung und auf Beförderung des betreffenden Lieutenants an die Stelle desselben zu dringen.

Jakob Petola von Freibnrg bittet nm Fenster und Wappen, z»«. (S. u. Baden). 5?, (S. u.Frciämtcr), ze II. (S. u. Thurgau). i»»»». Rud. Kistlcr in Aarbcrg bittet um Wappen und Fenster.

Durch Peter Endcrli, RathSmitglicd in Chur, alt-Stadtvogt von Mahcnfcld, wird im Namen derdkl Bünde vorgebracht, wie in jüngster Zeit Schwhz und Glarus, entgegen dem Vergleiche von 1578,die Zahl der Säkc Frucht, die von Wesen aus nach Bünden passircn dürfen, beschränkt und zugleich denZoll erhöht haben. Schwhz und Glarus antworten: Man habe durch die crsterc Verfügung verhindernwollen, daß mehr Gctraide, als die III Bünde bedürfen, bezogen und dadurch der Mangel in der Eid-genossenschaft vermehrt, dagegen den Feinden Vorrath zugeführt werde; die Erhöhung des Zolles aberbetreffe nur die Kaufleutc und ihre Mistbräuchc; allfälligc Mißverständnisse werden sich auch leicht zwischenBünden und den beiden Orten ausgleichen lassen. Diese Antwort wird den III Bünden mitgcthcilt;b>e beiden Orte aber nehmen die Beschwerde Bündcnö in den Abschied, mit dem Bemerken, man werde>hnen die Erhöhung des Zolls nicht verargen, wenn man sich erinnere, daß überall, sogar auch in Bünden,

Zölle erhöht zu werden Pflegen. ««». (S. u. Sargans). (S. u. Baden). (S. u. deutscheBogtcicn überh.). »i. Der Gesandte von Basel erinnert an die Verrichtungen des BürgermeistersWcttstciu bei den Friedensverhandlungen zu Münster und Osnabrück, an das kaiserliche Dccrct vom 16.Atai 1647 und an die betreffende Stelle des Friedensschlusses, so wie an die von den Kurfürsten undstanden des Reichs an die Stadt Basel gelangte Erklärung, daß der articulus oxoiutionis nur die vorKammcrgcrichtc anhängig gewesenen alten Proccssc, nicht aber die im Rükstandc gebliebenen Kammer-