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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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auf jenein Terrain, das man gemeinsam besaß. Hier bildeten sich dann auch und erwuchsenvornehmlich die äußern Veranlaßnngen zu den Feindseligkeiten, welche die Eidgenassen zumehreren Malen zu offenem Bürgerkriege gegen einander trieben, und die mit blutigen, lange,ja bis in die neuere Zeit herab nicht ganz geheilten Wunden endeten. Diese verhängnißvolleWichtigkeit der gemeinen Herrschaften bringt es mit sich, daß manche dem äußern Anlaße nachlediglich sie betreffende Verhandlung eine Bedeutung erlangte, der ihre volle Würdigung einzigim Zusammenhange mit den allgemeinen Verhandlungen gewahrt wird, d. h. durch Belassungim Haupttexte des betreffenden Abschieds. Zur Wahrung der Einheit und Gleichförmigkeitin der Datirung haben wir durchwegs, wo wir im Verlaufe der Arbeit auf das alte Datumstießen, dieses nach dein neuen Kalender umgewandelt. Es war das überall da der Fall, woSchriftstüke von den evangelischen Orten ausgiengen, welch' leztere theilweise bis ans Endedes leztverflossenen Jahrhunderts nach Julianischem Kalender rechneten, während die katholischenOne schon seit dem Anfang der Achtzigerjahre des sechszehnten Jahrhunderts sich der verbes.scrten Gregorianischen Zeitrechnung bedienten, was auch von gleicher Zeit her in Gemäßheiteines Einverständnisses zwischen den Orten ab Seiten der gemeincidgenössischen Kanzlei undin gemeinsamen Angelegenheiten geschah. Die in diesen Zeitraum fallenden Verträge,Bündnisse und dergleichen, die gemäß Vorschrift in extenso wiedergegeben werden müssenund die AbtheilnngBeilagen" bilden, wurden überall mit diplomatischer Genauigkeit vonden Originalinstrumenten genommen, wo diese erhältlich waren, und wo wir uns mitbloßen Copiecn behelfeil mußten, wurde wenigstens darauf gehalten, diese in möglichst ge-treuen Exemplaren zur Stelle zu schaffen. Dagegen erachteten wir es für überflüssig, jeneDocumente hier nochmals in ihrem ganzen Umfange zu rcproduciren, welche bereits in einemfrüher erschienenen Bande der Abschiedesammlung ihren Plaz erhalten hatten oder deren Wort-laut in anderer Verbindung im vorliegenden Bande selbst Aufnahme fand. In diesen beidenFällen begnügten wir uns mit Wiedergabe der abweichenden Stellen. (Man sehe die Nummern2, 5, 8 und 16 der Beilagen). Um die Orientirnng in den zahlreichen Abschieden zu er-leichtern , ist dem Text eine Uebersicht über die gehaltenen Tagsazungen und Eonferenzenvorangestellt worden, aus der überdieß zu entnehmen ist, in welchen Archiven sich jeder Abschiedvorfindet. Sodanil sahen wir uns in Berüksichtigung des Umfanges dieses Bandes veran-laßt, die äußere Anordnung desselben so zu treffen, daß er in zwei Theile gebunden werden