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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
2272
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gemeine 13 Orth der Eydgnoßschast so vil lange Zeit und Jahr i» poskes-äonv vvl gunsi eines sn')'^und außgezogencn Standts gewesen, auch die wieder die Statt Basel angczognc »etu« vvsse>«vrii nics'^anders als für lautere ^ttentnw, ohne daß darauf einige formblichc Parition beschehcn wer, zuten." Es erklären sich dann die Bevollmächtigten dahin:daß viel besser und rathlicher, auchH, Röm. Reich nußlich sein werde, die gebettcne eltiolnrntionem vxtn>s>tie»ük- nechst hicob aus ^Baslischen Abgesandten Anbringen gcsetztcrmasen zu crthcilen, wordurch auch Ewer Kayserl. Mah^'gmeiner Eydgnoßschafft, als welche sich dieser Sachen Inhalts bcyligcndcn Originalschrcibcns gemeinl'annemmcn thuet, ein sonderbahre Gnad erweisen und sie hingegen zu desto bcstendigcr Bcobachl"^deren mit dem bochlobl, Hauß Oesterreich habender Erbvcrcin geneigt und willfährig erhalten wcrb^da im widrigen Fahl, und wan hiebey zu einigem Mißtrawcn Anlaß gegeben werden solt, wohlzusorgcn, daß mit der Zeit nicht geringe Ungelegcnheitcn hieraus entspringen möchten/' Denbildet die Bitte um baldige Ausfertigung und Mittheilung der kaiserlichen Resolution, und daß ^Dccrete angehängt werden möchte, was am Ende dem Rcichsbcdcnkcn vom 18. Februar (Beilagebeigefügt ist.

Wir fügen noch bei:

R e i ch s h o f s r a t h s (Gutachten über des K a m m e r g e r i ch t s e i n g e k o m m e nc"

Bericht, vom 21. März 1<i4 7.

Allergnädigstcr Kayßcr und Herr!

Alß bh Euer kayserlichcn Maycstät so wol in Anno 1343 und 1344 nit allein die 13der Eidtgnoschafft in der Schwehtz, sondern auch in dem jüngst abgewichnen 11>4<i Jahr gege"Kayserlichcn Gesandten zu Münster der I>uen llo I,o»At!viII als ein Pundtsgenoß erinclter Eydtgnosa)^wegen der Statt Basel sich beclagt, daß dero Kayserlich Cammer-Gricht die Basier jewylen mit 6'^tionen und Mandat-Processen ihrer Ercmption und Frygheiten zugegen beschweren, haben Euerlichen Mayestät dem Eammcrgricht hierüber unverlängt iren Bericht inzuschickhcn zugeschribcn, in«"aber und biß zu fehrnerer Eüer Aiayestät Erclcrung innzuhalten allcrgnädigst befohlen.

Hieruff nun alß solcher abgeforderter Bricht nnl> i> vi 27. Februarij nechsthin einte»'""hat Reichshoff-Rath denselben gchorsammist verläsen und daruß befunden, daß an Scithcn dcßmer Grichts zu Speir fürnemmlich vilerlcy Ursachen ihrer gegen die Statt Basel ußgclassencrsen angezogen werden; alß erstlich, daß sy dißfals mit der Eydtgnoschafft kein Streit, sonderStatt Basel haben; 2. daß vor der Zyth die Statt Basel »otorio under daß Reich gehörig g^'^3. von dem Cammergricht zu Speir und je und allwcgen vorzeiten und biß anharo Proccß Wide» ^kenndt worden, daharo 4. daß jetzige Eammcrgricht Pflichten halber weniger nicht thun könndtc, a>I> 'Antccessorn Fueßstapfen in Erkhennung der Proceß vcrmög des; Reichs Abschcidt äo /Inn»

zufolgen. ,z

Wiewol nun diesem entgesetzt werden könnte, 1. daß die Statt Basel als eine underOrthen und den schweizerischen Stätten nit die geringste, von der gemeinen Eidtgnoschafft sich

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nach für unpracticicrlich gehalten und gar inhibirt worden, auch 4. der Ncichs-Abschcidt

mit den Schwytzern in ein ewige Verbüntnuß kommen) uff die jetzige Zeith nit argumcntirt werdenund 3. die nach und nach von dem Eammcrgricht crkanndtc Proceß mit schlechtem Effect "^1" ^ ^und noch in frischer That, vom wyland Kaiser Earlo dem Fünfftcn dcß Cammergricht eignem ^