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das Cammergricht allein dahin verbindet, daß es den alten stz-Ium !,> tormalidus ct. matcrialitzus, slvein «lcccrnsmlis procsssilius ct. ilccisiouibus oausarum halten solle, darunder aber nit begriffen, daßWider diejenigen, gegen welchen die .jurisäietm Impsraiis nicht fundirt, Proceß erkanndt oder decidirtwerden mögen, sontsten noch gegen vil andere, die sich von dem Rhch abgerissen, wol mit beßeremFueg Proceß erkhandt und äoeisianss gemacht werden köndtent, welches aber nit allein nit practiciert,sondern auch bh dem Üülcl» in Consiliis rcvimMrr« munclum heißen thut, nebent demme wüssentlichund unläugbar ist, daß sy, die Schtveitzer, und in deren vompwxn auch die Statt Basel ie und all-wegen pro libero populo öffentlich angegeben, 2. solche Prärogativ ultra liominum nmmm-mm seisntsrt piltisnw Impsrio ersessen, 3. nicht allein von allen Potentaten in Europa dafür gehalten undtractiert, sondern auch -l. so wolcn verinög der Rychs-Acten als der publicierten Reichs-Abscheid in3nno 1532, 1542, 1537 und 1573 der Türggen Hilff halber an die Eidtgnossen so wol, als anderefrömbde Potentaten von dem gantzcn Römischen Reich sonderliche Bottschafften abgeordnet und dieselbeumb Acceptation der Reichs-Biüntz-Ordnung nicht per mmlnm prmceptj, sondern ersuchswyß angelangtworden, wie dann über, daß 5. mchrgedachte Eidgnoschaft von dem Römischen Kayser nach und nachansehenlichcn privils^iis al> ownibus oporilnis renlilms befreit und versehen worden, derentwegen sydann zum 3. Euer Kayscrliche Mayestät und das Reich, iedoch allein in t'nvarnlüülms recognoscieren underkennen, darby sy billich inehrers zu steiffen, als durch dergleichen Cammeralproceß davon abwendigzumachen, damit sy sich nit in diese Gedanckhen begeben, als wann man ox parte Impvrü alles das-jenige, was sy dem Reich zum Besten für Borschub thaten oder noch ins künfftig thun möchten, fürsovil actus sulgectimüs usrechne und inen damit Ursach und Anlaaß gebe, sich von dem Reich nochmehrers zu separieren, und demselben zu besserer Stabilirung ircr Freiheit umb sovil widriger zu er-zeigen; nichts destoweniger aber haltet Reichs-Hoff-Rath nit für thunlich, daß Euer Keyserliche Mayestätsich gegen dem Cammergricht mit dißen und anderen ratimülms hcruß lassen,
1. Wyl daselbe sich uff Churfürsten und Stände berüffcn thuc und, wann glych Euer KeyserlicheMayestät dem Eammergricht ein ernstere Inhibition thun wvltcn, doruf tvenig Parition erfolgen wurde.
2. Daß mehrerwehntes Cammergricht syn Absehen einig und allein uff das .jus privatum setzet,»nd derglychen Proceß das Reich in pusscssiunc vd guasi wider die Statt Basel sich erhalten will.
3. Daß Euer Keyserliche« Mayestät selbsten in derv Crönnungs-Capitulation Art. !> sich verbündt-lich gemacht, alles dasjenige, was von dem Reich kommen, nach möglichstem Flyß und Ernst widerumbdarzu zubringen, sondern were der gehorsamen unmaßgebigen Meinung, Euer Keyserliche Mayestätmöchten mit Widerhollung Dero vorigen Keyserliche» Befelchs an das Cammergricht in Antwort by-leüfsig sich dahin resolviren, deroselben gereiche zwahr zu gnedigstem Wolgefallen, daß Cammer-Richter,Präsident und Assessor» sich des Reichs Interesse irestheils dergestalten angelegen syn liesscn; alldie-wylen aber derglychen Proceß, bevorab by disen gefarlichcn Löüffen, nicht den vorgesetzten, sondernbilmehr einen widrigen Effect (zumalen die gemeine sammbtliche Eydtgnoschafft hieruß causam <>»mmu-»mn machen thuyge) gewännen und erreichen möchten, als wolten Euer Kaiserliche Mayestät das Cam-mergricht nochmalen ernstlich ab- und angcmant haben, mit dergleichen und andern Processen wider dieStatt Basel in Ruh zustehen und zu Berhüetung mehrer Unruh und Wytlöufigkcit weiter keine Widersy usgehen zulassen, noch die angefangnen zu verfolgen.
Was nun Euer Keiscrlichc Majestät sich hierüber allergnedigst resolviren werde», das möchte HeinHerrn Grave» von Trautmannsdorf, nicht zwar daß er solches dem Du-- ,l«> I.oi^ucviiic, oder wer sichsonst wegen der Schweizer anmelden möchte, communicieren solle, sondern allein zu seiner Wüssenschaftmit sambt des Camergcrichts Bericht von diesem Gutachten nachrichtlich eingeschlossen werden.