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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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^"nini darnach den gebührenden Pfenning und auch nit mehr nemmen; was aber noch Wienechtcn aus Wein"usgelichen. ses sehs Gelt, Korn. Wahren oder cssige Speist, j soll man^ dicsclbigc nit thcücrer an-klagen, dann sie zuc dieser Zeit, wann ers auslicht, uinb bar Gelt geben lvcrdcn. Darumb soll auch Keiner^la Zins nemmen, ausgenommen was Korn und Haber antrifft, mag ein jeder aufs viertel Kernen Lindawcr^ast ein Creutzcr schlage,,! doch soll der. der den Kernen und Haber also auslicht, er gebe es vor oder nochUnechten, auch sonst gar kein Zins nemmen. Wo auch ein Jnsäst abgehörter Masten Korn. Haber oder cssigcChrist entliehen und im Herbst nit mit Wein zu bezahlen hette, möchte er dann den, der imc geliehen hat,bitten, dast er ime noch ein Jahr warten wolte. sollent sie dan in Beisein und mit Wüsten jedes Orths°rdenlichen Ambtleüthen zucsammcn rechnen, und was sie dan bch ansichtiger und aufrechter Rechnung sschuldigjfinden, darvon mag der. dcst die Schuld ist. auf den nechsten Herbst darnach den gebührenden Pfennig Zins^e»nncn und nit mehr! dan welcher darwidcr handle,, Wirt, der oder die, so darwider handlen und änderst aus^bcndt oder Zins ncmmcndt. stsollent j für jede Uebcrtrettung zehn Pfund Pfenning gestrafft werden oder höchcr,

Gestalt seines Uebertrettcns.

lind weil Ihr Fürstl. Gn, und de», Landtvogt elagent sürkhominen, dast in dem Geltauslichen grostc,

""Verantwortlicher Wuvcher durch Äiistbrüch fürüberlauffen thuc und der arm bedürftige Mann dardurcb gcntz

^ in das eustcrstc Pcrdcrben gerathcn und fallen thuc, als zue einem Erempcl, dast 8t, fl. anstatt log fl.

°^r «och weniger ustgeliehen und gegeben werden, solchem aber allem bch Zeit vorzekhommcn. setzen und bc-

^^e>, wir, wo dergleichen wucherlichc Contract vorhin gemacht und erfahren werden können, auch jetzt oder

vMinfftic, ohnzuelästlich uffgcricht und gemacht werden, dast hinfüro solche wuocherlichc Contract ungültig und

^ Haubtguctb der Obrigkbcit beiinbgefallen. und wer solches anzeigt, sein angcbührcndcn Theil darumb habensolle,

23.

Darzuc soll man auch kein Zins mehr machen änderst, dan mit barem Gelt und jcmandts kein Wahr"""" geben, weder Korn, Haber, Kühe, Rost, Kclbcr, Tuoch, wuhlist noch linist, nichts ausgenommen, wie daswerden mag. Ob aber Einer lieber die Wahr dan bar Gelt haben und nemmen wolt, soll doch"chcs vorhin vor der Oberkheit gescheht und gcwerdet werden.

Tonst soll kein Schreiber noch Ambtmann die Briefs anderer Gestalt bei ihren Treüwcn und Ehdcn nitReiben noä' siglen, und so einer oder mehr Frömbd oder Heimbsch ,vidcr die Ordnung thctc, ,virt man in""'b Zehen Pfundt Pfenning oder höcher je nach Gestalt der Sachen straffen. Es möcht auch Einer mit Zins^"v»en nnd Gelt auslichcn so ungüctlich und unzimblich handle», ich Landtvogt würde stihnj anstatt der bochen^"kheit an Leib, Ehr und Gucth straffen.

24.

Äcm als dan der gemein Man in Stetten und auf de», Landt vor den starkhcn Landtsstrcichcrcn undIrlich den Zigüncrcn gar überlegen > wird st soll sie gar niemandt zue Haus jnochj zuc Hoff beherbergen,den nechsten der Strast, dannenhcro sie komincn. wider hinder sich ziehen beisten und weisen; wo sie" das nit thucn wolten, gcfcnkhlich anzucncmmcn und mir. de», Landvogt, zue überantworten, mit welchenda» zz^^ch mincr gnedigcn Herren der acht Orthen billich undoch Gestalt der Sach Hai,dien soll

Wirt. Welche Undcrthonen aber sölliches nit tcttcn und über das Gebott die Zigüncr und Landstreicher-.^bergten, die sollen von jeder Persobn ein Pfundt Pfenning verfallen sein und darzuc alles das. so durch, «'swblen werc. bezahlen und abtragen. Es soll auch hiemit allen denen, so an Pässen im Rheintbal gc-""d sonderlich de» Fäbrcn gebotten sein, bei Vermeidung hochcr und unnachlestl.cher Straff, dast stc solcheLandstreicher und ^igincr. darzuc auck' die frömbden Sondcrsiechcn nit übersübre»! dan welche Fähren

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