222!»
""stimmen und sh bcstettcn werdcndt. mit Geding. daß die Herren des gesagten Obern Pundts oder dersclbigcnIndien oder Gmcinden dißc nachvolgendc Geding haltendt und vollziechendt.
Zum Dritten. Alldicwehl der ußerliche Schein des Glaubens etlichen Uffrüerischen. die nit catholisch apo^l'°lisch römisch gsein seindt. Anlaß gegeben hat. so vil widerwertige Endtschluß zuo gebrauchen, dgmit nun alleAcholische Fürsten ein gebürlichcs Vernüegen cmpfachcndt und die Landlüth des Veltlins. wie auch die vom^bern Grauwen Pundt und die von den anderen Pündten, so hicrzuo stimmen werdcndt, desto ruhwigcr undleerer lcbendt derhalben, daß gesagter Ober Grauwc Pundt und die anderen, die mitstimmen werdent. wie°b°n gemelt. nachkommensdsj dem Willen Ihrer Catholischcn Maiestct und JrcrExclcns. habendt mit dersclbigcnBossen, daß im gesagten Landt Peltlin in künsftiger Zeit ewig keine andere Rcligionsübung sein möge.
die. weiliche die h. Muotter. die Kilchen. erklärt für die wäre -acholische, apostolische, römische. daß auchse" Ergernuß weder heimlich, noch offendtlich gegeben werde, und daß Keiner, der nit catholisch ist und dere-Uholischen römischen Kirchen untcrworffen. möge im Landt Veltlin und in der Graffschafft Wurmbs verharr,''ch haußbalten. vorbebaltcn die Amtsleüth mit ircn. Hausvolck die Zeit lang, so irc Amptsverwaltung wercndt.
vorbehalten, was hierin im 6 Capitcl erklärt würdt. Es mag auch kein Prcdicant oder Minister einicheranderer Religion in das Thal Peltlin und Graffschafft Wurmbs inkommen. und der da mkombt. sölle uffge-^itcn und gebüesset werden.
Zum Vierten Daß der jetzige Bischoff und die zuo seiner Zelt erwclt werdcndt. sollcndt haben .m gc-s°"cn Thal ihre frhe und sickere Uebung in irem geistlichen Ampi und irc volkomlichc geistliche Gerechtigkeit"" allen denen Mietern. Rechten und Gerechtigkeiten, die inen als Bischoffen rechtmäßiger Wiß zuogchörcndt.Zum Fünfften. Das Land Veltlin und irc Landleüth. die darin wohnent oder wohnen werdent, in allenSachen, die das geistliche Anscchcn und Ehrerbietung anrücrendt und nit die weltlichen Sachen, sollcndts^dig und pflichtig sein, sich zuo erkennen und zuo underordnen in Allem und durchuß der Gehorsammeb" heiligen Muotter der catholischcn apostolischen römischen Kilchen und des obersten Priesters und seiner^kommenden in dem heiligen Stuol und des gesagten Bischoffs, der hezundcr in Wesen ist oder im Künff-^°n sei,, würdt. und daß sh in Mein sollcndt volgen und halten, was das Consilium zuo Triendt ußweißct^ ordnet, und den neüwcn Kalender, und daß die Podcstet. Verwalter und Amtsleüth. so die Gerechtigkeit""b Emptcr vcrwaltcndt, solendt dem Bischoff den weltlichen Bchstand thuon uff sein Begeren zuo Hilff seiner^sUichcn Gerechtigkeit, und solle ußtruckcnlich verbotten sein, einiche Abtrünnigen oder Flüchtigen, welichcr Rc-st) sindt, an und uffzcncmmen. und daß alle Geistliche mögcndt Klöster. Collegien. Schuolen und anderedienstliche Orth im Landt Veltlin und in der Graffschafft Wurmbs stifften und crbouwcn. und daß sh^S°ndt darin predigen m.t Erlaubnuß irer geistlichen Oberkeit. die dißcn Gwalt hat. und daß sh hierin von>'dt mögendt verhinderet werden, und daß mit der Thatt widerumb sollen erstattet werden alle d.e Mieter.° den catholischcn Kilchen. Conventen. Clöstern und Gottshäusern zuogehör't habendt. und im Künfft.gcn auch° Ankommen, Werdt und Güldten. ^ c <
,. Zum Sechsten daß die Protestanten, wcliche uß dem Landt Veltlm und Graffschafft Wurmbs abwesendund Güeter habendt im Landt Veltlin und in der Graffschafft Wurmbs. oder die nit catholisch leben wol-> wie die catbolische römische Kilchen besticht, dieselbige mögendt und sollcndt ihre Güeter verkoussen oder>"derley Wchß und Gestalt sh verivandlen oder vertuschen in catholische Lcüth ohne cnnchc H.ndernuß nochi^vernuß nach iren. guoten Wolgcfallcn. und von dannen hinweg ziechen und tragen die Verschafft, ivoh.ntz-falt. dock uffert den, Veltlin und Graffschafft Wurmbs. wie oben statt, und hierzwüschendt mögendtObigen Protestanten als eigne Herren irer Güeteren in das Veltlin und Graffschafft Wurmbs gon ,reinze,«ecken und irem .Mab und Guot uffzusechen dreh Mal in jeden, Jar. sol.che Güeter umb denzelassen und zuo iren. Nuzen anzewenden. ire Güeter zuo arbeiten, die Frucht. Renten und Gülten .„zuo-