Abtei und Thal Engelberg. 1625. 1626. 2027
^bhuscs Engelberg die Guldi ein tnsend an so vill Gülten als hie vor vermeldet, wüssent und wölbe-buchen, auch mit einhelligem Millen und völligem Gewalt uff und au für alle und jede Prätension^Acchtsannne, so wier oder unser Gvtzhuß iemalo an gedachte» drhen Kilchhörenen von ZechcndcnS wegen,was Gestalten das wäre (ußgenvmmen den Nußzechenden) gehabt oder hettent haben mögen, darnm^ die vfft ermelten gemeinen Kilchgnosscu aller drher Kilchhörenen für jetzt und zuoküenfftigen ewigengnuvgsamlichen ohne einichen Vorbehalt mit allem dem Zuothuon. als hicvor verschrhben stadt, frh,und ledig sprecheut. Gelobent und versprächent auch, discrn gegenwertigeu Vertrag iu allen und^ Vvrgeschribnen Worten, Elausnlen, Pnnckten und Articklen angenehmen, wahr, stät, vest und gantz un-'Nicheulich znv halten, darlvider in Elvigkeit nimmermehr zuo reden, zuo thnvn, noch schaffen, oder ge-Ü'-'than werde, weder in- noch ußerhalb gehst- oder weltlichen (Berichten und Rechten, weder heimlich^st"tlich»in kein Whs noch Wäg, sunder-? ihnen mehrbesagten gemeinen liilchgnossen um alles, das inBriefs vergriffen, guote, sichere, uffrechte, redliche und nutzliche Währschafft zuo thuo» und guo er-an allen Orten und Enden vor allermenigklicheu, geist- und weltlichen Personen. Richteren und Ge-^'ku, da sve dessen bedörffen und notwendig sein wcrdent, ohne allen ihren Eosten, Schaden und Ent-uiit n'üssent- mW wollbedächtlichcr Verziichung aller und ieder Venesicien, Indulten, Erceptivncn,^i'heite», Rechten, Gesagten, Ordnungen und Gewohnheiten -so woll geist- als weltlicher Oberkeiteu und^wien, sa albereit in gemein, oder aber für uns und unser Gotzhnß insunderheit publiciert, verlichenüliil künfflig dergestalt publiciert, verlichen und gegeben werden möchten; wie
Usgügen, Funden, eisten und Gesärden, so immer Menschen Sinn erdacht, küufftigklichen erdcn-"nd zuo Widertribung dises Vertrag? sürgcwcndt werde» möchten, sambt dem stiechtcn gemeiner Vcr-ohne vorgehender Sünderung widersprächent, chrbarlich, getrüwlich und ohne Gcfärd. Dessen zuo>c>u Urkundt und mehrer Bekräftigung habent wier zuo Anfang dis Briests genambtc beide Parthhcnaltc,^" frommen, ehrsammen und whsen Schultheiß, Landtamman und Rhät der
catholischen und des offlgenambten Gvtzhnses zuo Engelbcrg Schirm Orthen, Lucern, Schwhtz»»d dem Khernwaldt, daß sv ihr gewöhnliche Secret Jnsigcl zuo unseren, deß Abtß,
gciueineu Convcntz an dicscren Briefs bcncke» lassen, der geben ist zuo Staus den 17. Junh des^ Jahrs.
Johann Melchior Löw,
^ ^ Ritter, Landschrcibcr."
(Landesarchiv lltidtvalden. Urk. Lit. I'. -14.)
^ 4;^. Der gütliche Vertrag zwischen dem Prälaten zu Engelbcrg und Unterwalden nid dem^ über ihren gehabten Span wird von den Gesandten von Schwhz und Unterwalden angehört und im'w» der Obrigkeit bestätigt. Absch 671. >,.
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wid Der Cvnvent wünscht, daß der Vertrag, welcher den 17. Junh 1625 zwischen dem Abt
Zrl, Kirchgenossen von Staus, Wolfenschießcn und Hergiswhl wegen der spänigen kleinen und großen
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^»cen. ^ lZeschlvssen worden ist, bestätigt werde. Das Ansuchen wird aä rokorcmänm genonnnen.
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r-Nlffcicrt. Absch. 392. k.