1948 Bellenz, Böllen; und Riviera. 1646. 1«»47.
Orten Stimmeil gegen den zu Schwhz errichteten Bertrag ausgebracht haben, wird llri beaustragt,von Bellen; zu insinuieren, daß sie von jedem zu Bellen; durchreisenden Lnggarner das Biersache des »stwohnlichen Weggeldes, von jedem Luggarner, der zu Boß ist, eine Krone, von jedem Fußgänger ausgarus einen dicken Pfennig fordern sollen, bis jene Beschwerde gehoben sei. Ibick. o. I Es b"
für nöthig erachtet, um den vielen eingerissenen Mißbrauchen zu steuern, das rvthe Buch zu Bellenzdie Statuten in Bollenz übersetzen zu lassen, um sie von den Herreit und Obern entweder ratisiciere»verbessern lassen zu können. Ibick. ck.
Art. lLL-t. Auf die Nachricht hin, daß Bregen; eingenommen sei, und daß die schwedischefranzösische Armee bis an die Steig gezogen seien, glaubt man, daß, wenn der letztere Paß in derenwalt käme, der Paß zu Bellenz in großer Gefahr sein würde. Damit man auf jeden Fall gerüstetwird für rathsam erachtet, daß jedes Ort zwölf Männer in Bereitschaft halte, tun dieselben, wo die ^ ^es erheische, hinschicken zu können. Ferner wird auch davon gesprochen, ob man nicht den Gubernaw^Mailand ersuchen sollte, im Fall der Roth das auf dem Mailändischen befindliche eidgenössische Kriegszur Bersorgung dieses Passes abziehen zu lassen, wogegen sich aber wegen des vielen unter demselben
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Eastellanen dafür zu sorgen, daß die Schlösser durch Unterthanen sicher gestellt werden, jedoch nicht, bevor
sindlichen fremden Bolkes Bedenken erheben. Uri, das auf seine Pässe Acht zu geben hat, glaubt we>> ^anderswohin Leute schicken zu können. Dem Commissarius zu Bellenz wird alles Ernstes befohlen,
nothwendig sei. Den Landvögten von Bollenz und Riviera wird aufgetragen, ihre Unterthanen »"t ^nothwendigcn Provision in Bereitschaft zu halten. Ueberdieß soll man auch mit gehöriger Discrew'"Erfahrung zubringen suchen, wessen die Bündner gesonnen seien. Absch. 1113. -r. I22S. ^ ^wird ersucht, dafür zu sorgen, daß die Zollordnung nach Ginbiasev ausgefertigt und abgeschicktIbick. o. Die Jesuiten zu Bellenz berichten, daß sie je länger je mehr Mangel an den
digsten Bedürfnissen leiden, und erklären, daß sie, wenn dem Mangel nicht abgeholfen »verde, den ^lassen werden. Die Gesandten sind der Ansicht, daß man, schon um den Spott zu vermeideil, das ^ ^sangene Werk fortführen müsse. Püntiner berichtet, daß er mit dem in Uri durchreisendensprachen und von demselben das Bersprechen erhalten habe, er »verde die Sache an den päpstlich"briilgeil und bis künftigen April eine Antwort erhalten. Man richtet an den Nuntius ein Schw^"'möchte unterdessen anordnen, daß die Scolasticapfründe den Jesuiten zugewendet und das Legat de-' ^sters Drifoglio in Richtigkeit gebracht »verde. Weil ferner die von Bellenz aufgefordert worden ^dem Bischof von Novara, dem die Entscheidung dieses Geschäftes vom Papste übertragen worden ^ ^den 26. März zu erscheinen, wird deren Gesandtschast mit einem Credenzial versehen. Weil die ^vorzugsweise den Nutzen von diesem Eollcgium Havel», »vird ihnen befohlen, den Jesuiten, biswort von Rom kommt, die uöthigen Lebensmittel zu verschaffen. Absch. 1120. a. ILS7.des immer noch fortdauernden Streites wegen des Zolles zu Magadino große Ungelcgenheiten, 1"Todtschlag erfolgen kann, die von Luggarus sogar die Schiffe der Bellenzer auf dem See angn'ist" ^angedeutet »vird, daß die Sache vor die Jahrrechnung zu Luggarus »verde gebracht »verde», sv ^ ^ ^Zürich geschrieben, es möchte die Ratification des zu Schwhz ergangenen Spruchs erlassen und "übrigen Orte dazu bewegeil. Tie Gesandlen können sich näinlich nicht dazu verstehen, daß auf dG '