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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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1946
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194«) Bellenz, Bollenz und Riviera. 1646.

die nöthigen Subsistenzmittel mangeln, sollen die 18 Kronen, welche von der obrigkeitlichen Kaminer de»'deutschen Chorhcrrn und später den Zoccolanten verabfolgt, sowie die 6 Kronen, welche den Klosterfrau«"zu Semcntina gegeben worden sind, auf die Jesuiten übertragen werden. Ibiä. b. 1202. ^Landvogt auf der Riviera kann einen Proceß wegen Maiigel an gehöriger Kundschaft nicht weil«'führen. Es wird der Diskretion der Gesandten auf die Jahrrechnung anheimgegeben, die Bewandtniß d«'Sache zu untersuchen, und ob dem Landvogt zu helfen sei. Ibiä. i. 1203. Ans die Beschwerde, ^die Zöllner zu Luggarus und Magadino entgegen dem zu Schwyz erfolgten Spruche denen von Bellen; 9»abfordern und sie mit Arresten mvlcstiercn, werden die Bellenzer nach Zürich gewiesen, um daselbst um«»Ratification dieses Spruches anzuhalten mit der Protestation, daß, wenn dieselbe nicht erfolgen sollte,ihnen gestatten werde, zu Bellen; von den Luggarnern den vierfachen Zoll und von jeder von Lugö^'nach Bellenz kommenden Person einen dicken Pfennig zu fordern. Ibiä. Ic. 1201. Dem Adam Ulvon Schwhz wird für seine Forderung an Franccskin ans Mainthal ein Arrest bewilligt. Ibiä. I.Die Gesandten werden beauftragt, die Säuberung der Stadtgrüben anzuordnen. Ibiä. in. 1200- ^Landvogt Püntiner werden die von ihm für die Einführung der Jesuiten zu Bellenz ausgelegten K«''^aus dem Zoll daselbst vergütet. Ibiä. n. 1207. Die Gesandten haben die Amtleute in Bollenz a»' ^halten, die Malefizrechnnng ganz specificiert zu geben. Ist ein erträglicher Uebcrschuß vorhanden, so ' ^den Schtttzei? ihr Gewöhnliches verabfolgt werden. Ibiä. o. 1208. Gegen die Gesandten wareiniger Zeit der Wunsch ausgesprochen worden, es möchten die Jesuiten in Bellenz ein Collegium ernGesandte der Orte waren im vorigen Jahre in Rom gewesen und hatten sich mit dein Jesuitengcncrcll»die Einführung derselben in Bellenz besprochen. Die von Bellenz und der Grafschaft werden nun aw^fordert, für die Väter ein Haus zu kaufen. Die aus der Stadt Belleuz zeigen sich bereitwillig, die ^aus der Grafschaft verstehen sich zu keinem Veitrag, da ihre Armuth so groß sei, daß sie kaum ihre w « ^lichen Priester erhalten könnten. Absch. 1103. a. 1200. Die Dörfer der Gravcdonerstraßc,man befohlen hatte, die Straße von Dorf zu Dorf zu verbessern, legen Einsprache ein, weil sie das ^mögen dazu nicht haben und auch an die Verbesserung der Straßen an andern Orten der Grafsch^l' ^tragen müssen; man möchte ihre Beschwerde in den Abschied nehmen. Ibiä. b. 1210. DieBellen;, welcher befohlen wird, den Stadtgraben zu säubern, bittet, man möchte sie dieses Jahrschonen, da der Ankauf eines Hauses für die Jesuiten sie mit Unkosten belaste. Es wird ihr dew ^.wenigstens einen kleinen Abzugsgraben herzustellen. Ibiä. o. 1211. Kirchenrechnuug. Der Kirä'«' .Gio. Battista Ruscone bleibt schuldig Pfd. 4025 Sch. 17. Ibiä. ä. 1212. Spitalvogtlegt Rechnung ab. Einnahme Pfd. 17,796 Sch. 16. Ausgabe Pfd. 9685. Sch. 2. Ibiä. o. ^..^cCastellan Farlimann legt die Zollrechnung ab. Einnahme Kr. 630. Ibiä. I. 1211. Rechmubfden Zoll auf St. Jörisberg. Einnahme Pfd. 112. Sch. 12. Kosten für den Unterhalt derJahr 1645 und 1646. Pfd. 114. Ibiä. F. 121Ä. Kaminerrechnung. Betrag derselben K"- ^Sch. 63. Davon sind abzuziehen Kr. 46. Sch. 70, bleiben Kr. 1088. Sch. 63. Ibiä. k. I2><»dem die Jesuiten zu Bellenz eingesetzt worden sind, zeigt sich, daß hie und da noch etwas Mangos ..

Ncctor wird geschrieben, sich vorläufig noch zu gedulden. Um ihn aber nicht mit leeren Worten

II!"

sten, sieht man sich nach Mitteln um, dem Mangel abzuhelfen, und erachtet für nothwendig, darauszu nehmen, wie die still liegenden Zinsen der Scolasticapfründc alle oder wenigstens ein Theilsuiten verwendet werden können, da der Priester Musciasga (sie) bei Versehung der Pfründe Gorduiw «