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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1938
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1938

Bellenz, Bollenz und Riviera. 1643. 1644.

Schule ausersehen sei und wegen der Annahme der Pfründe von Gorduno verfolgt werde; ferner um ^vorzustellen, daß der Bischof, wie bereits sich zeige, den Orten zu Rom und in den Bogteieu entgegenund er es vielleicht so weit treiben könnte, daß auf seine Person das Bando gelegt und er nicht mehr»Bischof anerkannt würde. Der Abgeordnete erhält zugleich den Auftrag, um einen Vioarins Kensimussdie ennetbirgischeu Bogteieu anzuhalten, der nicht voin Bischof von Coino abhängig sei und dasliche Einkommen genießen könnte. Als einen solchen wünsche man den ErzPriester Ruscone; wenn d»nicht erhältlich sein sollte, so würden die Herren und Obern darauf bedacht sein, sich mit einem ausLanden zu versorgen. Idiä. d. llL». 1. Weil zu besorgen ist, daß der Commissarius zu Bellen; d» ^die Fulminationen" des Bischofs sich einschüchtern lasse, wird er durch ein Schreiben ermuthigt und ^neuerdings befohleil, den Sequester des bischöflichen Einkommens unnachsichtlich durchzuführen.

Bischof Excommunication anschlagen lasse, so solle er diejenigen, welche sie anheften, wenn sie ^ ^sind, dein Nuntius gefänglich überschicken, wenn sie Weltliche sind, in seinen Berhaft nehmen. 2. Ferner ^er und kein anderer Nichter in der Angelegenheit der Hinterlassenschaft des Gio. Battista Zaccone ^uild einen Ruf ergehen lassen, daß niemand anders sich diese Judicatur anmaßen dürfe. 3. Endlich I» ^ ^denen zu Bellenz insinuieren, daß sie auf den 19. November das rothe Buch nach Brunnen mitnehme» ^deii Fiscal vermögen, die Criiniual- und Malesizrechnung von 1629 und 1630 hinzuschicken, damitAngelegenheit der Kinder von Rudolf Büeler sel. bereinigen könne. Idiä. o. NLi). Bei der Berumswas für Religiösen man die Schule zu Bellenz übergeben wolle, wird endlich, nachdem man von den ^giten, Theatinen und Oblaten zu Mailand Umgang genommen, von den Letztern, weil man vonErzbischofs Ähnliche Molestationen befürchtet, wie man sie vom Bischof von Como zu erfahren h»^ ^Oberst Püntiner nach Mailand geschrieben, den Jesuiten den Antrag zu inachen, diese Schule zumen, da die Benedictincr sich nicht zur Annahme verständigen wollen. Idiä. ä.Die

Tagleistung geil Brunnen soll uff morgen besuvcht »verde», insonderheit antreffende des HerreilRuvdolffs Büellers seligen Ansprach und Rechnung gegen den 3 löbl. Orten, so zuo Bcllentz zu» h^handt, zuo liquidiren, und so fernere Rechnungen möchten fürgenommen »Verden, sollent es die H-in Abscheid neminen all rslorkiuluni. Dahin sindt zuo Gsanten envelt »vordeil Herr Landtaman ^Stliltz lind Herr Stathalter Jost Lussy mit dem Bevelch zu handle» »vegen des Roteilbuochs z»w»vie auch ein Schuol daselbst ins Werckh zu setzen." Absch. 1021. N3t. Dje Gesandteil sollen d»^'^ken, daß auf die nächste dreiörtische Cvnferenz wegen der Erben Büelers hinreichende Instructiontvird. Absch. 1024. k.

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Art. 1l3L. Der Landvvgt berichtet durch einen Eilboteil an Uri, daß eine starke franzM»"^^,Stadt lind Schloß Aroila belagere, und daß von der'ungezähmten Soldateska Excursionen in dmzu besorgen seien. Die Gesandten sehen nicht ein, was dermalen vorzunehmen sei, da der eidgBoden nicht angegriffen »verde, geben aber Zürich und Lucern von der Sache Kenntniß, um derc»^ ^teil zu vernehinen, und »vollen auf »veitere Berichte aus Italien warten. Der Landvogt zu Lugg»der Cvinmissarius zu Bellenz »verde» zu guter Aufsicht ermahnt, und die Unterthanen in 6"^ ,D>'schaft zu halten. Absch. 1042. a. Dem Cardinal Barberini aus das Schreiben zu ^ h.,l

»velches er »vegen des auf das Einkommen des Bischofs von Como angelegten Arrestes an dm