Bcllenz, Bollen; und Riviera. 1646. 1641. 1929
jedoch soll es bei der zwei Partienlaren auferlegten Strafe verbleiben. Daß aber der Coininissariusfilaeet, ivelcbes der von der Gemeinde Prevnzo nenerwählte Pfarrer schuldig ist, unter dein Namenstill" ^us der Gemeinde snche, tvird nicht zulässig erachtet, sondern solches hat der Priester zu er-
^ "nd er soll auch der Frucht beraubt sein, bis er seine Schuldigkeit gethan hat. Ibill. x. M.'M.von" "^^^'"vister Cislago zu Bellenz ist zu befehlen, daß er während der Zeit des Marktes die Wachen^ ^ ^^'"dern Leuten versehen lasse. Ibill. Ii. M4U. Die Gesandten sollen den Statthalter Mollo zilu,z beitimmen slichen, daß er den vor zwei Iahren in Bellen; gewesenen Gesandten in Betreff deSschwebenden Mißverständnisses entgegen komme. Ibill. i. l»41. Der Landsfähnrich Main»in Bollen; hat die ihm auserlegte Buße zu zahle», widrigenfalls er seines Amtes entsetzt sei. Ibill. N.
1. Es wird das eigensinnige Verfahren des Bischofs von Como in Betreff des entsetztenRobertelli zu Gordnno, des ErzPriesters zu Luggarns und das Verfahren gegen eine Weibsper-^ ^"lluasco, welche er der Tortur überantwortet hat, zur Spracbe gebracht und für gut erachtet, mitkv» durch Johann Joachim Püntiner zu verhandeln, wie man dieser und anderer Unfugen ab-
Zu was der 'Nuntius rathen tvird, soll einer drciörtischen Zusainmeitkunft wieder vorge-hst ^vbei dann zu Rathe zu gehen seilt wird, ob man das Begehren eines bcsondcrn Bischofschtt ^ ""^buPischen Vogteicn oder eines nitinittelbar vom Papste abhängenden Vicarins stclleit soll, tvel-Erfahre» des Bischofs zu untersuchen habe. 2. Zugleich soll Püntiner sich erkundigen, was der Nun-tviirde, tvenn mait dem Bischöfe, insofern er in seiner Handlungsweise fortführe, seine in^vjfiie"^^ Agenden Gefälle suspendiere. 6. Bei dieser Gelegenheit soll dem Nuntius auch das Begehreit^ gestattet werden solle, aus ennetbirgische Pfrüitdcn Pcnsioneit zu schlagen. 4. Deinistign ^uggarns tvird ausgetragen, sich zu erkundigen, ans welche Weise mit jener Weibsperson zu'^isll ^ Tortur procediert worden sei. Absch. 948. -r. M4U. Man soll nicht gestatten, daß die^ieho,^ Admiitistration der Spitäler sich annehmen, sondern dieselbe soll der weltlichen Obrigkeit>,jß -v vr abgeordnete Püntiner soll vom NnntinS vernehmen, was er zu Unterstützung dieser Befug-dqß wirksamste halte. Ibill. o. >644. Gegen die Gcsaitdten wird der Wunsch ausgesprochcit,^ ^licn des Coininissarius Nudvlf Büeler für ihre im Nainen Büclers noch nicht erledigten Anspra-ch Erh werden. Idiä. e. M4s». Die Gcsaitdten werden von Uri ersucht, dafür zu sorgen, daß^ Ulrich Zoreiis für desseii Forderungen an den Säumer Staffelet aus Livincn entweder bezahlthcit b^ ^ ^ ^'Vrdeii. Ibicl. k. M1<». Die Gesandten werden ihre Herren und Obern über die Angclcgen-^eii / "^"hsius Plancalde von Scona (Asconas) in der Landschaft Luggarus berichten. Ibill. x. M47.^bisch ^^" ^bern wird anheimgcstellt, vorzuseheit, was sie recht zu sein finden in Betreff der von,Eisend ^^^laud bei seiner Visitation üi den ennetbirgischen Vogteicn namhaft gemachten Punkte,dc>- ^ ! c>ie Aufrichtung der Processi', die Justification der Unholde, sowie auch derjenigen, welche sich vor>» ^ . ^"»g der Processi vor dem Officium bekehrt haben; serner auch zu verordnen, wie die Landvögte^ter Anlegung der Coinmandainentc an Feiertagen sich zu verhalten haben. Ibiä. i. Mi».^ ^r, Landvogt aus Riviera, beschwert sich, daß er und seine Beamten ungütlich verklagt wordenjvi er gegen Mehrere und namentlich gegen Battista Jacomello mit der Tortur so arg verfahren,