Bcllenz, Bollen; und Riviera. ^1636. 1913
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^ Bk«. Die Männer von Molla beschweren sich über den mit Panncrherrn von Roll von Uri^^rosfencn „Markt" und wünschen dessen entledigt zu werden, um wieder, wie andere Gemeinden, srei zu^ w- Dem Cvnlinissarius Bücler lind dem Hauptmann Leu von Ridwalden wird der Austrag -gegeben,Rechnung der Männer von Molla mit Panncrherrn von Roll beizuwohnen, die Ansprachen, die der-e an gekauft hat, und wie der Kauf geschehen ist, zu verzeichnen und dich den Herren und ObernZuschicken. Die Gesandten von Uri, ohne Instruction, nehmen die Sache in den Abschied. Idick. 1).voi ' Cvmmissarins zu Bellenz werden folgende Befehle crtheilt: 1) Die Consvli sollen in ihrem BezirkHaus zu Halls gehen, verzeichnen, wie viel Getreide und wie viel Personen sich darin befinden; 2) den^Meii zu Bellcnz soll er insgeheim verbieten, Früchte, sie seien auf ihrem eigenen Gebiete gewachsen oder vomsaudischen perskrosu geführt oder auf die tratu gegeben worden, in die Bünde zu verkaufen; 3) einenergehe,, lassen, daß alle Kaufleute der Grafschaft ihre Patente, welche ihnen auf Korn oder anderesr«de gegeben worden sind, dem Eomnnssarius, ehe sie zu Markt fabren, vorzuweisen haben, damit eine^ tche Cvpie in ein Buch eingetragen werden könne, ebenso bei ihrer Rückkunft ihm die erkauften Früchteder^^' Ahlbare sind zu strafen. Was die Misoxer selbst auf dem Mailändischen bekommen können, soll^ ^"vuissarius ungehindert passieren lassen. Ibid. o. «7«. Zeder Gesandte wird seinen Herren undso ^ Ertrage», vb es nicht zweckmäßig wäre, daß die Orte ein Quantum Getreide kauften und es vor-z>, Zu Bcllenz aufbehalten ließen. Ibick. s. «71. Die zu Bellenz bitten, man möchte ihnen
Hab dn Kosten, welche sie wegeil Lieferung an Holz lind Licht u. s. w. für die Besatzung
au/" Soldaten monatlichen Sold von allen drei Hauptleuten dort folgen lassen mit Anbietling,
De»// Musterung drei anstatt deren gut zu machen." Es wird ihnen dieß bewilliget. Ibid. t'. «7L.Äuz" Sertvr, geblirtig alls Lauis, hailshäblich zu Bellenz niedergelassen, wird erlaubt, neben
Ha/' Handwerks auf sein Wohlvcrhalten hin auch noch zu „gewirbeil". Ibid. «7«. Den
Pj . Z" Bellenz wird auf ein an die Orte erlassenes Schreiben folgende Antwort gegeben -. Der''ach uk^ ^^"'lZhelli, welcher lim Modification des frühern Abschieds eingekvmmen ist, Hai dcmselben' onlinen, den Keller zu beseitigen, Mauer und Dhünn wieder in den alten Stand zu setzen. Absch.keiile / Danlit zwischen dem Commissarius und den Hauptleuten wegen des Kriegscommandos
cr ^ ^"fusion entstehe, ivird verordnet, daß jeder Hauptmann über seine Soldaten auf dem Posten, denhat ^^^gen hat, den Befehl haben solle, daß aber das Landvolk, weil es den drei Orten geschworenEvnlinandv des Commissarius stehen soll mit Ausnahme desjenigen, welches einem Haupt-last . ^ Ancn Posten übergeben wordeil ist. Hauptlcutc und Commissarius haben sich in Rothsällenverständigen. Ibid. Ii. «75. Die Gesandten von llri berichten, daß Pannerherr von^hle'" seines mit der Commune Molla geschlosseilen Kaufes bei ihren Herreil und Obern das Be-
eile»' habe, mochte ihm, da die von Molla sich mit einem Beistand versehen, auch einen zu
^täild^" ^^en ""d ihm nicht das Recht aus den Händen nehmen. Die Gesandten der beiden andernbcl»> k ^ dem über diese Sache ergangenen Abschied und den Erkanntnissen der ObrigkeitenWie/ ^ Damit die Neuerungen, welche der Bischof von Cvmo in den Vogteien vvr-
^"gefangen hat, aufgehoben werden, beaustragt man Lucern, bei erster Gelegenheit die Beschwer-zu h^^ie darüber dem Nuntius vorzutragen, um ihn zur Vermittlung für Abschaffung dieser NeuerungIllss/^"^n. Absch. 792. o. «77. Auf das vomGubernalor zu Mailand, Markgraf Leganez, wegen Ent-6 des Carlo Nusca aus seiner Hast cingekommene Schreibeil soll Uri ein Dankschreiben in aller Orte