Bellenz, Bollenz und Niviera. 1333. 1911
^ uiögcn sie auch zu Lauis und Luggarus klagen. Ibiä. lr. Auf das Schreiben des mailändi-
-ui Delegaten, welcher dermalen zu Bellenz residiert, soll Uri in ähnlichem Sinne antworten, wie man'u aus Flüelcn geschrieben hat. Da in den Orten keine Seuche vorhanden ist, so glauben die Gesandten," der Commissarius seiner Mühwaltung enthoben werden könnte. Ibiä. I. „Der Tappen (Etappen)der hochdeutschen Soldatesca, ob sie die zu Bellenz oder Subiasco haben sollen, können wir das-jedem Theil ausgeben (ausgegeben worden ist?) dieses Falls nicht übergeben, sondern müssenWerth lassen". Ibiä. m. Jeder Gesandte soll seinen Herren und Obern vorbringen,
»>an bei Gelegenheit der nächsten lucernischen Taglcistung mit dem Legaten reden könnte, was für^"tcl anzuwenden seien, um des ärgerlichen Priesters zu Lumino los zu werden. Absch. 780. b. 1k5.'k.l'ab der Commissarius zu Bellen; denen in der Stadt unter Androhung von Strafe befohlen
kc>/. Pater Placido die Verehrung zu geben. Da die Orte sich mehrmals erklärt haben, diesen Paterzu wollen, wird die Sache in den Abschied genommen, damit auf nächster dreiörli-^gsatzung ein Beschluß gefaßt werde. Ibiä. o. Aus mehrern eingelaufenen Schreiben ver-
.. " '"an, daß die Franzosen sich Oleggios bemächtigt haben, von wo früher die Märkte am Langensee^ctr ^ und daß die Provisionarii, welche von Bellenz auf diese Märkte bisher gefahren sind, ohne
Art^^ ämückgekommen seien. Dieß habe den Commissarius veranlaßt, ein Verbot der Ausfuhr jeglichervon Früchten aus Bellenz ergehen zu lassen. Da dieser Ruf den mehrmals ihm übcrschickten Erklä-zuwiderläuft und ohne der Orte Bewilligung erlassen worden ist, so wird ihm allesUni ^ dieses Verbot zurückzunehmen und sich nach den ihm überschickten Abschieden zu richten;
schuld^ aufgetragen, wenn die Bündncr sich bei ihm beschweren sollten, bei ihnen sich zu ent-
das ""d ihnen zu erklären, daß jener Ruf sich nicht auf sie beziehe; denn die Orte seien geneigt, allesÄeis^ was die Bündnisse verlangen. Absch. 783. a. Die Hauptlcute der Garnison zu
^escll/> ^ sich bei einem Uebcrfall der Stadt zu verhalten haben und berichten, daß
Brillsipürlich mir Munition und Proviant versehen sei. In Folge dessen wird durch den Commis-das 50. 6"ssellanen der Auftrag gegebe», die in jeden, Schlosse benndlichc Munition aufzuzeichnen undu^rdc„ Obrigkeiten einzuschicken, damit der Mangel ersetzt werden könne. Die Hanptleute
Und sofort das Getreide, das in den außerhalb der Stadt befindlichen Mühlen liegt, mahlen
^hlen- verpacken zu lassen. Ibiä. b. L5K. Den Hauptleuten zu Bellen; wird Wachsamkeit-em-^achter Porten oder bei der Movsabrücke Wehrenen errichten, wird nicht für nothwendig
!se» ^ scheinen könnte, als wollte man sich gegen die Cid^ und Bundesgenossen feindlich zci-
ke»e >.1, . ' Da man vernimmt, daß die Hanptleute Soldaten, welche Landleute oder geschwo-
sind, beurlariben rmd a>, deren Statt allerlei ausländisches „Gesind" annehmen, wird ihnenlssjz ^'^en; zugleich werden sie ermahnt, ihre Zahl coinplet zu halten. Ibiä. ä. Der Antrag
^?e>i '""chte einen kriegserfahrenen Mann auf des Königs Kosten anstellen, welcher bei einem feind-hiiig^^^all zu Bellenz das Direetorium übernehme (es wird auf Hauptmann Johann Joachim Püntinerll>i<i. ^ i>on den andern Gesandten wegen Mangel an Instruction in den Abschied genommen.
^ Abgeordnete der Burgerschaft zn Vellcnz beklagen sich abermals wegen des Zolls, den
l>vx luggarus ihnen neu aufgelegt haben, weisen briefliche Instrumente, Abschiede u. s. w.
bitten, daß nian es bei denr alten Herkommen verbleiben lasse. Wegen Abwesenheit des anderndie Verhandlung darüber bis zur nächsten Tagleistung zu Baden eingestellr und inzwischen den