Bellenz, Bvllenz und Niviera. 163V. 1903
^"'^ionicre. Es wird bei dein Bischof um Abberufung dieses Predigers noch vor Mitfasten ange^ im Falle der Weigerung werde man andere.Mittel an die Hand nehmen müssen. sDcr Ncihcn-3? nach svllw ein Zoccolante alls dem Kloster zu Bellenz die Functionen übernehmen.) Uri läßt an dielcha't Ofsiciere deil Befehl ergehen, daß sie nach Mitfasten keinen fremden Prediger in der Graf-
ilchcr dlilden sotten. Damit aber die Unterthancn nicht immer durch dergleichen eigensinnige Vor-
werden, soll auf der nächsten fünförtischen Tagsasznng nochmals die Angelegenheit einesie»c,,^v^^^ besprochen tverden. Weil man vcrmuthet, daß etliche Privatpersonen bei dem Bischof um^er angehalten haben, tvird der Cvmmissarius beauftragt, jenen Personen nachzuforschen und,ystaf ^ ^ aufgefunden hat, vor eine dreiörtische Tagsatznng zu citieren. Absch. 771. o. 33L. DaHauptleuten noch immer zumuthet, auf der Furcula bei St. Joris ein Forlin zu er-^ schreiben, daß Graf Casati ihm die Ursachen auseinandersetzen werde, warum die
^>e» ^ ^'^^a^ich findeil. Ibiä. 3. 333. Die Hauptleute von Bellenz berichteil, daß sie gegenüberihm und Misox den ihnen aufgetragenen Befehl vollzogen haben, daß dieselben aber eine neue
silier/, begehrt haben, in Folge dessen die Hauptleute um einläßlicher» Befehl oder um andere De-deiii m ivird ihnen aufgetragcil, im Namen der Obrigkeiten dieser Confercnz beizuwohnen, bei
^lvc>.z / ^^en des Bündilisses lind bei ihrem früher intiniierten Beschlüsse zu bleiben. Gelangt aber^ ^ Obrigkciteil zu referieren, übrigens für Wahrung ihres ihnen
^cl»i^ Pvstens ihr ^Möglichstes zu thun. Ibiä. e. 334. Die Hauptleute zu Bellenz haben durchch'ci, ^oll ei» Memvrial den Obrigkeiten vorlegen lassen, betreffend die nöthige Vorsorge für
Kriegsinunitioil, den Vorsäniß (antvoizmä-i.), die Versicherung der Bezahlung und die. der Mängel an einigen Gebäuden. Es wird beschlossen, dieß dem spanischen Ambassador zui»it führen, auch ihn zu fragen, was für eine Vollmacht er von Mailand habe, ob man die OrteEissel," '^inant und andcrm Nothwcndigen verschen »volle, wenn wegen der Durchzüge die Pässe an-^»c„ > ^ ^^e genöthigt würden, die Ehrenzeichen des Landes „zu lüpfen" und den Ilnter-
»», . . "Wspring<m. Je nachdenl die Antwort ausfällt, soll eine andere Zusammenkunft angesetzt werden,3°be„ Weise Vorsorge zu treffeil und einein nach Mailand Abzuordnenden die Instruction zu
'^Hte,, - ^ ^ 333. Im Falle die Schlösser zu Bellenz in der Obrigkeiten Kosten restauriert werdenjedes . ^ Uri die Hoffnung aus, daß an die sehr nothwendige Ausbesserung des UrncrschlossesEine Antheil der Kosteil beitragen »verde, da die Schlösser gemeinsam seien. Ibiä. x. 333.
'^uiliig von Bellenz bittet, mau möchte den Gubernator zu Mailand dahin bestimmen, daß died» j'w Hvlz, Licht, Lager und Anderes, das sie der Besatzung liefern, entschädigt »verde» möchten,be», König von Spanien zu gut komme; ferner daß die neuen Auflagen, welchevon Früchten auf dem Mailändischen auferlegt »Vörden sind, aufgehoben werden.Is>^ ^i'on Noll »vird crsllcht, beim spanischen Ambaffador die Gewährung dieser Bitten auszuwirken.Gstadt. ^^lenz bittet, n,an möchte bei andern Durchzügen bewilligen, daß die Etappen in den
^i», ^ Bellenz gehalten »verde». Es »vird willfahrt und der Stadt eine Urkunde darüber crthcilt;
>er Lxz ""ch dicr spailische Ambassador nicht dagegen sein »verde. Ibiä. I. 333. Dem Statthal-^ters Anhalten vermöge der Statuten zu Bellenz ein Arrest auf die Söhne des Statt
de» ^ Judice, genanilt flicutsä», erlheilt. Ibiä. in. 333. In Betreff des Transits gegenüber^flenossen in bei» Bünden bleibt man bei den frübcr gefaßten Beschlüssen, nämlich daß denselben