Bellcnz, Bollenz und Riviera. 1633. 1895
^wuzer vom Saun» Käse fordern, darüber haben die (Gesandten lErkundigungen einzuziehen. Ibick. e.
Uri will den R»»f wegen des Subiaskerinarkts wie voriges Jahr ergehen und denselben haltenasscii; Schwyz hingegen ist der Ansicht, daß man eine passendere Zeit abwarten sollte. Ibid. 5. 7M1. Da^ Abgeordneten aus Bellcnz vorgeben, daß sie wegen der Räumung der Stadtgräben, der Deckung der,'urine u. dgl. bereits 1209 Kronen Kosten gehabt hätten, wird den Gesandten auf die Jahrrechnnng ders lltrag gegeben, Rachfrage zu halten, wie sie eine solche Summe verbraucht haben, da doch nichts verbes-^ sci. Idick. 7^. Die Gesandten sollen sich erkundigen, warum die von Lauis denen von Bellenzneues Wcggcld abnehmen, und jene davon abmahnen; bleibt das ohne Erfolg, so sind andere Mittel^'"nehmen. Ikick. Ii, 7(12. Die von Bellen,; sind anzuhalten, die großen Steine ans der Straße bei der)wßc» Wehre wegzunehmen und die tiefen Stellen mit Gries (Grien) auszufällen. Ibül. i. 711.1. In Betreff^ Unholderci verdächtigen Bellona »verde» die Gesandten nach ihrer Discrction, »md wie es der Ge-9 lgkeit angemessen ist, handeln. Wenn in andern dergleichen Fällen die Landvögte sich bei ihnen Rathsyv en, w können sie dieselben mit Rath zur Billigkeit anweisen. Ibill. I<. 7114. Dem deutschen Ehor-" loll von den» von ihm beanspruchten Jahrlvhn ganz nichts verabfolgt »verde». Am besten wäre es,der ' ^ ^^"Zlich beseitigt würde. Ibill. 1. 711Z. Da keine llebercinstimmung in Betreff der Fertigungenlän Apellationen, »velche von den Gesandten an die Obrigkeiten gehen, stattfindet, so sollen selbige jcweilen^chl Tage nach St. Martinstag ausgefertigt »verde» oder versessen bleiben. Ibill. in. 7l1tt.^ ^ kann für sich seinen Gesandten auf die Jahrrechnung noch andere Plinktc auftragen, Idick. n.Z» d' »»acht aus die Nachricht, daß Bellen; »md die Schlösser in Gefahr stehen, den Vorschlag,^ Kreits in den Schlössern befindlichen Mannschaft etwa noch 25 Mann aus jedem Ort dorthin zuScind"- ^^6^ben »vird, daß die Gefahr dort nicht so groß sei, als im Thurgau, wo der
'»an ^ eingenistet habe, und daß mau dorthin niit den Streitkräften sich wenden müsse, so schlägt" den Herren und Ober»» vor, aus jeden» Ort bloß sechs Soldaten sofort nach Bellenz zu schicken, »velchezu N ^ ^ ander»» daselbst schon befindlichen zu commandieren. Jedenfalls soll der Commissariusdxr ktleiiz ermahnt »verde», gute Fürsorge zu treffe»» »md Wache zu halten, die vierhundert Viani» nacha»,Ü^" ^ früher gemachten Verordnung in Bereitschaft zu setzen, damit sie sofort hierhin oder dorthin«111t kdiiilci». Namentlich »vird ihm befohlen, sich gute Kundschafter zu verschaffen, Absch. 645. u.drr 8^g» der die Zahl und die Wahlart der Räthe zu Bellenz betreffende» Moderationserkanntniß
stelle des ersten verstorbenen Mitgliedes von den
«er Ol, - - . " " /
wkclten, nach »velcher abwechslu»gsweise an die Ste
^ des z»veite»i vo>» der Bürgerschaft u. s, »v. geiväl
Zahl Zweiten von der Bürgerschaft u. s. w. geivählt werden soll, und ;ur Vervollständigung der
hält ferhs von de»» Obrigkeiten ernannt »verde» sollen, »verde» zu Rächen ernannt: Statt-
H., ,.^"b»vig Sarcgno, Johann Ensa, Augustin Mugiascha, Augustin Mollo, Karl Ehicheriv und JohannAbsch. 660. »», 711l1- Weil die von Bellenz im Kriegswesen übel bestellt sind, »virdfchl ' oberster Wachtmeister Gio. Antoni Eislago geschickt, der sie einexerciercn soll, »»nd dessen Be-
»v»i ^ ä»horchen haben, Ibick. d. 7111. Alle Officiere, Dep»»tatschasten u»»d „Befehle", »velche bisherBellenz den» Umgang nach besetzt worden sind, solle»» künftig „nicht mehr dergestalt durch'se»i»e ' ^^"bcrii aus die Qualisiciertestcn besetzt, auch von den Provisionaren und Schätzern jährlich nur derftätti!'^"^^ werde»»." Haben von den Rüthen und Regenten daselbst bereits Erwählungei» obiger Art»llc ^ »der »verde» noch dergleichen stattfinde», so sollen dieselbe»» ungültig sein; ingleichcm »vird^ erei bei Besetzung der Rache und der andern Aeinter bei Strafe an Leib und Gut verboten.