Bellenz, Bollen; und Riviera. 1032. 1891
erfordern und zugleich den Ausfall iin Zoll, tveil eine große Zahl von Kanfmannsgütern einen/ ^^3 einschlägt. Die Abgeordneten von Misor »elnnen die Sache in den Abschied, weil nicht alle
l>«r^" " ^tgen des Giubiaskermarkts haben die Gesandten „ein Credenzschreiben
Landschreiber zu Bellenz an den Herzog zn Mailand und Landammann von Roll abgehen lassen,!lel>^ Landannnann iin Durchreisen tröstlicher Hoffnung gewesen, worüber er genugsainen Bericht" Ii>iü. o. <»<U. Da die von Lanis Borhabens sind, einen neuen Zoll „und Fürleit" denenZtt» aufzulegen, so sind die von Bellenz ebensalls gesonnen „ihr Fürleit" und ihren Zoll zu stei-
Zer>, nchine» die Gesandten in den Abschied. Ibiü. 6. Die Kaufherren zu Mailand wei-
^»slrerhöhten Zoll zll zahlen. In Folge dessen wird dein von Mentlcn und Gio. Chicherio der
streben denselben zu schreibe», daß man ihre Güter in Arrest legen wolle, wenn sie sich nicht
Äbt e. Dem deutschen Chorherr» stellen die Gesandten auf die vorgewiesene
Pfründe wieder zu, jedoch mit der Bedingung, daß, wenn Jakob aus Bal Morobbia
Schlössern begehre, man ihn aus des Chorherrn Pfründe belohnen solle. Idiü. t',
H ' ^^alrechnung, abgelegt von Hans Jakob Tatto. Ausgabe: Pfd. 370. Sch. 12; Einnahme:
Ichj ' ' l?- Eben derselbe legt als Kirchcnvogt die Kirchenrechnung ab. Einnahme: Pfd.
^ „eingeantwortet tvordcn": Pfd. 889. Sch. 2. Ibi<l. b. tttt«. Kaminer-
^>trag: Kr. 1038. Sch. ü0. A. 4. Il,iä. i. «tt7. Zollrechnung. Der Betrag derselben ist
> angegeben ll>i,l. le. Weil die von Bellenz die Rebenmauern an der Moösabrücke noch nicht
stellt
oie Stadtgräben »och nicht gesäubert, die Thore und Thürine noch nicht gedeckt haben, wird'^cbeu ^ Jahrrechnung befindlichen Gesandten der schriftliche Befehl zugeschickt, die auferlegte Buße ein-bis ""b Kosten der Bellenzer so lange zu bleiben, bis dieselbe bezahlt ist. Die Bellenzer haben
«ch^^'^stcn jene Arbeiten auszuführen, widrigenfalls eine außerordentliche Gesandtschaft werde abge-^ sie " -bbsch. 000. n. Die Bellenzer sollen das verfallene Ilmgeld bezahlen, es sei denn,
authentische Beweise ihrer von den Obrigkeiten erhaltenen Befreiung vorweisen können. Idicl. d.>hci> ^r>n Bellenz anerbieten sich, daß jeder sein Gut in das Ort versteuern soll, „da er den Mehr-Ria» laßt es dabei bewenden, fügt jedoch bei, daß nicht allein die liegenden Güter, sondern^ Habe, welche Ruhen trügt, versteuert werden soll. Idiü. o. tt7I. Die Gesandten ans
^Hnung sollen bei der Bürgerschaft von Bellen; sich erkundigen, über was sie sich in Beziehung^ iliätbe zu beschlvere» habe, damit die Herren und Obern aus eine Abänderung derselbenll>iil. l». Sie sollen sich ferner erkundigen, was die Behausung für den Groß
Ilijg aus welchen Mitteln sie zn bezahlen sei, und was die llmertbanen dazu contribnicren würden^ Dem Bischof von Como soll geschrieben werden, daß er den Pfarrer von Lumino wegen
>» >^^^chen Wandels amovieren und strafen solle, widrigenfalls man genöthigt wäre andere Mittel
^cife,,.che»
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u> zu Scmentina ihr Kloster nach Santa Maria di Loretto in Bellenz verlegen, ihre
'bu> zu beseitigen. Zugleich soll ihm bemerkt werden, daß die Landvögte und Coinmissaricndir ^.^Wenexaminationen" jeweilen beigewohnt hätten. Ibiü. k. ii71l. Da man Rachricht bat
ui ' daselbst andere kaufen wollen, so wird dem Bisckof von Como geschrieben, er möchte
^ler vorhaben verhindern; man werde den Klostezfranen nicht gestatten, an einem andern Orte
^>z js, ^'1- t-'- tt7S. Eine Rlodcrativn in den Taxen für die Belohnung der Beamten in
Ichon früher gemacht und nach Bollenz geschickt worden. Da kein Exemplar davon sich in den
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