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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1888
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1888 Bellenz, Bollenz und Riviera. 1631.

gemäß ihren Privilegien da» Umgeld zu zahlen nicht schuldig seien, entschuldigen sich mit den Steck»»

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laufen und der Thcuerung, daß sie den andern Befehlen noch nicht nachgekommen seien, undAbgeordnete in die Orte zu schicken, um ihr Anliegen den Obrigkeiten vorzutragen. Die Gesandten h"^die Strafe für wohlverdient, wollen jedoch den Bellcnzcrnab den Kosten verreisen", mit den Obrigkck»'über die Mittel berathen, wie die Buße einzubringen sei; die Abscndung von Abgeordneten in diewollen sie ihnen nicht verwehren. Idiä. ck. (»2(t. Jakob Tatto, Kirchenvogt zu Bellenz, legt seine Kir^"rechnnng ab. Ausgabe: 1907 Pfd. 1(1 Sch. Einnahme vom Holzzvll, welcher der Kirche gehört f»rJahre 1629. 1630, 1631 1531 Pfd. Ikick. e. (»Lit. Francesco Auscone, Spitalvogt, legt dierechnnng vor. Ausgabe: 2(144 Pfd. Einnahme: 4031 Pfd. 15 Sch., nicht gerechnet rückständige

Betrag von 369 Psd. Ferner sind noch einzuziehen 12(X) Pfd. von den Erben des Bartholo»^

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Mollv und ein Vcrmächtniß des Peter Falchi. Ickiä. k. (MO. Kammerrechnung. Betrag Kr. 913 ^

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Ibiil. (Mt. lliechnung über den Zoll zu Bellenz und den Holzzoll Kr. 920. Sch. 07. Angst. 2. ^

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(ML. Magnus von Mentlen, Zolleinnehmer zu Acllenz, berichtet, daß manche Kauflente, naincntlu,Annoni, Bolpii und Lorcnzi von Mailand, welche dieses Jahr bei 0000 Stück Kaufmannswaaren d»> ^führt haben, sich geweigert hätten, den neuen Zoll an der Moi-fabrücke zu bezahlen, da derselbe d-» ' ^Verträgen und den Privilegien, welche sie von den Eidgenossen hätten, zuwiderlaufe, und daß sie dcß> »sich an die h. Obrigkeit wenden wollen. Er bitte um eine Weisung, wie er sich zu verhalten habe, ^aber zugleich darauf hin, daß, wenn man diese Evndvtta belästige, dieselbe einen andern Wegmöchte. Ueberdieß wünscht er, es möcbte ein Zollbrief errichtet werden, worin specißciert werde,zu bezahlen habe, da einige Thäler und Landschaften Zollfreiheit genießen, und für was für Waarc» ^ ^4, fiir was für man 2 Sch. fordern solle. Ickiä i. (»II. Weil über die Beschwerde derer von ^

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wider die von Bellenz. welche einen jenen nachtheiligcn Markt zu Giubiasco errichten wollen,Meinungen gefallen sind, so nimmt man die Sache in den Abschied zur Entscheidung durch die Ol'UjchAbscb. 567. «1. (UM. Zürich wird ersucht, den drei zu Bcllenz regierenden Orten zu schreiben, dM

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Vertrag, am 18, nickt aber am 9. Octobcr gehalten werden möchte. Absch. 569. o. (Ml». Zürich hatte a»^

Markt zu Giickiasco gemäß dem im Jahr 1619 zu Baden geinachten und von den drei Orlen ge'»^""'^

Bellenz regierende!, Orte geschrieben, sie möchten den Nuf, mit welchem deren Gesandte auf jüngst^ ^rechnung den Jahrmarkt zu Giubiasco auf den 9. Octobcr verlegt hätten, widerrufen, weil diesedem auf den 13. fallenden Jahrmarkt zu Lauis und dem Zoll der zu Lauis regierenden Orte wällEintrag thun würde. Dem Schreiben ist beigefügt, daß die zu Lauis und zn Luggarus regierend,»^-denen zu Lauis gestatten würden, Volk aufzustellen, um die auf den Markt nach Giubiasco reisend,'» > ,leute aufzuhalten und den Paß zu sperren. In ähnlichem Sinne hatten auch die fünf andern evansllStände Schreiben erlassen. Da der Markt zu Giubiasco älter ist als der zu Lauis und viel »»quemlichkeit als jener zu Lauis namentlich den Mailändern darbietet, die Lauiser die Verkäuferdas Vieh, wenn es durch den Weg über den Monte Cencre Schaden gelitten hat, um einenloszuschlagen, so wird an Zürich und die übrigen Orte geschrieben, sie möchten um des gemeine» - ^willen dem Markte zu Giubiasco seinen Fortgang lassen. Wenn sie den Lauisern gestatten sollte»,ländifchen Kaufleute zurückzuhalten, so würden sie sich veranlaßt sehen, den deutschen Käufleuten d,»des Lauisermarkts zu wehren. Absch. 570. a. (M(»> Denen von Bellenz, die sich weigern wollet