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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1878
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1878 Bellenz, Bollenz und Riviera. 1629.

zu halten, damit man im Fall der Noth mit Macht nachrücken kann, und Zürich, Lnccrn und Zug ^ 'ermahnen, daß sie ihr Volk bereit halten. Uri anerbietet sich durch Späher Knude sich zuwessen mau sich wegen des Passes bei Ursern und des Passes ans dem Eschenthal gegen Livinen Z»sehen habe. Troger erhält auch den Austrag, sich zu erkundigen, wessen die in Misor und Aufsle ^neu seien. Statthalter Anfdermaur wird nach Zürich abgeordnet, um den Eidgenossen daselbst von

Entschlüsse Kenntniß zu geben und um Lieferung von 190 Mütt Kernen großes Maß zu einemPreis anzuhalten, das dann nach Bellenz geführt werden soll. Ferner erhält Troger den Auftrag/ d» ^hinzuwirken, daß die von Lanis, Lnggarus und Maintbal ebenfalls contribuiere», da auch ihr

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Gut geschirmt wird. Absch. 9« >9. a. 545. Ter Anntins stellt den Gesandten ein Schreiben Z", ^chem er die Orte um eine Beisteuer an ein Kloster ui Bellenz angeht. Uri soll freundlich antworte", ^hierum alle Gebühr werde geschafft werden". Ibi<I. b. .'»40. Ten Gesandten nach Solothurn st ^die Instruction gesetzt werden, daß der Zoll an der Moösabrücke ins Werk gesetzt werden solle. Absch-'' . ^.'»47. Taß Lorenz Heina in Bollenz abermals sich gegen den Landvvgt bei der Wahl eines 6"^Widersetzlichkeit hat zu Schulven kommen lassen, dafür soll ihn der Landvogt nach Gebühr bestrafen- ' ^54N. Auf ernstliche Mahnuugsschreiben mehrerer Orte, daß die drei Orte Bellenz durch einebesser sicher stellen mochten, berichtet Alt-Landainmann Troger, was er dieser Besatzung wegen bei dein »^ ^

ordentlicheil Ambassadvr allsgerichtet habe. Derselbe habe sich nämlich entschlossen, Uri hundertdessen Schlosse zu Bellenz, so lange es die Noth erfordere, zu erhalte», und anerbiete sich, den bestOrten für jedes ebensoviel zu erbrüten. Die Bezahlung werde für jeden Monat zum Voraus ge..- ^

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dm; dvg/gm behalte sich der Amdaisador die lüeitehmirmig der ldahl der Hanhtlettte vor, unv

dessen Schlosse zu Bellenz, so lange es die Noth erfordere, zu erhalten, und anerbiete sich, den beide»

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die Musterung durch einen Evininisjarius vornehmen lasse. Die Anzahl der Mannschaft mmst ' ^

essectiv bleiben. Tie Orte möchten Abgeordnete zu ihm schicken, um über Alles mit ihm zu cavü" ^Nächstens werde Marschall von Bassompierre in diese Lande kommen und des Königs guteeröffnen. Da unn die übrigen Orte ihre Mannschaft jenseits des Gebirgs heimbernfen haben, weil d» ^aus freiem Felde lagern mußte, und die Gefahr sehr groß ist, wird das Anerbieteil des Ambassndo^ ^ ^uoinineu und rathsanl befunden, daß die Herreil und Obern Abgeordnete na h Solothurn schicke»/dem Anibassador über die Eapitulativn -zu unterhandeln. Es wird ihnen ein Project mitgegeben, »" ""sie sich bei ihrer Verhandlung zu halten haben. Namentlich soll das ausrecht erhalten werden, daß d"»satzung allein im Namen der drei Orte in dieser Besoldung erhalteil und von niemand anderi» ' .den drei Orten gemustert werde. Statthalter Eeberg wird nach Nidwalden abgeordnet, um dessc» ^

und Obere von dieser Verabredung in Kenntniß zu setzen und deren Entschluß einzuholen. Äbfch."»40. Dem Landvogl in Bollen; soll geschrieben werde», daß man sich verwundere, daß die U»t^ohne Vorwisseu der Obrigkeiten einen niailändischen Sanitätsconiinissarius in das Land berufe'»

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Ter Landvvgt soll darauf sehen, ob er etwas Ungelegenes versuche oder zu lange bleiben wolle, ^ ^Obrigkeiten davon benachrichtigen. Idick. h. 550. Ob beidiesen sterbenden Läufen" die 9Nst»^^die Jahrrechnung der drei eiuietbirgischen Vvgleien abreise» sollen, stellt man dem Gutdünken .^stfeanHeini. Tie Gesandten sollen sich zur Abreise bereit halte», die Landvögte lind Beamten von de»vorher in Kenntniß gesetzt werden. Ibill. o.