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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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1877
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Bellen;, Bollen; und Niviera. 1629. 1877

^^»dschreiber ^ dachen und diese Auflage zu Handeil der Obrigkeit einzuziehen. Wenn die Unter-e» diese Ordilung zu hintertreiben suchen sollten, so sollen die Widerspenstigen mit Erhöhung dieses^ Holste bestraft werden. Ferner soll zum Zweck der Erhaltung der Besatzung an dersatziu^"^' erhoben »verde» und die Errichtung desselben vor nächste gemcineidgenössische Tag-

^rcib^ werden. Auf nächste Ostern soll diese Ordnung in's Leben treten. Landvogt und Land-

M'e»,^^»sasten Bisitation z»l halte» und diejenige», welche Wein verwirthet oder wegge-eidj" beeidigen, »vie viel Wein sie verbraucht haben, und das Uingeld davon einzuziehen. Mein-

^sch»v>'^ustlich zu bestrafen. Absch. 494. a. 5!i!>. Deputierte der Stadt lind Grafschaft Bellenz>nit e ^ wälschcn zu den Schlössern bestellten Soldaten erhalten und die aus den Orten

sp' und Lichtern versehen sollen. Ihrem Ansuchen um Befreiung von dieser Last wird nicht enti,,^ ^'boch die Erhaltung der wälschen Soldaten zu Händen der Obrigkeiteil in den Abschied genom-dcz ein eingelangtes Schreiben von Mailand bespricht man sich über die Oeffnung

sa>ic ^ ^ Einführung des freien Handels und Wandels und die Residenz der »nailändischeu Conimis-lvc>r> ^ ^uar der Ansicht, das; es für die Unterthancn und für die Orte eine große Erleichterung

Wih'rt^^" der Paß geöffnet und der freie Handel und Wandel auf dem mailäudischen Boden wieder ein-»»»d ^ ,^dcn könnte; doch das könne zur Zeit nicht geschehen, ohne daß man die Cominissarien zu Bellenz'»»» ^ (Tirols) wie früher residiereil lasse. Man beschließt an das Tribunal zu Mailand zu schreibenb>t>ilv'"^ »lailändischeil Cvmmissarius zu Bellen; dlilden, insofern es gemäß der 1588 errichteten Ea-^ ^ Eommissarius seine Thätigkeit nur auf das beschränke, was in der Capi-

"'^ülte» sei. Sollte er Uebergriffc sich erlauben, so »verde der Evmmisiarins zu Bcllenz das»»ch ^^"en. Die (Gesandte» von Uri »verde» ersucht, bei ihre»» Herren und Obern dahin zn wirken, daß'""^"bischer Eommissarius zu Airvlo residieren diirfe, dainit man um so eher den freien Paßki»r» .5, j'^'sch. 49«». a. 54l. Die von Subiasco (Giubiascv) begehren in ihrem Sarcggio zu Bellen;

bestj'machen. Dem Begehren wird nicht entsprvchen, da auch die von Bellen; nach Ablaufbeklag, Jahre ihre Einschläge ausschlagen müssen. Idiä. 5. 54L. Jakob Barera aus Bellen;

Landvogt wegen etlicher Punkte, die er den Gesandten auseinandersetzt, ihn habedas wollen, »vährend er unschuldig sei. Die Gesandten ertheilen ihm die Liberation insoweit,

steht dir ^ ^ niolcstiert, »vohl aber vom Laudvogt um Geld bestraft »verde» diirfe. Ihm

^aldei, ^'^utioii an die Gesandten offen. Iliiä. 0. 54!!. Das Begehren von Uri, Schwpz und l)tid-dc» ^^^^sZUiig eiilcs Zolles in ihren ennctbirgischcn Bogteicn »vird in den Abschied genominen,

das ^ '^'»lal keinen Befehl hat, sich darüber zu erklären. Absch. 499. 0. 544. Da Bericht kommt,»ach dc>^^^ hvchdeutsche Armer, welche bereits in den Bünden eingezogen ist, nach Italien entwederlichtjg^ . ^'"1 Böllen; oder durch das Misor ilach Bellenz oder durch das Morobbiathal zu ziehen bcab-die ^ird beschlossen den Landammann Trvger cileilds nach Bellenz abzuordnen mit dem Auftrage,^»seltz, Landschreiber aller cnnctbirgischen Bogteicn z»l sich nach Bellenz zu bescheiden, um mit

^v»dcr/vs ^^^egcln zu bereden, »vclche zur Berlvahrung des Passes zu Bellenz und in der UmgcgendÄ>' 'und sie zur Hülfleistung ernstlich zu ermahnen. Ferner sollen von den drei Orten sofort^ ^chiv ^ ^ ^ Hellebarden i»ach Bellenz abgeschickt »verde», von denen 196 in das Urner-, 86 inund 56 in das Unterwaldncrschloß zu legen sind; die übrigen haben die Parthun und beidebewache,,. Das Lvsament haben ihnen die Bellenzer zu geben. Alle Orte haben sich gerüstet