Bellenz, Bollenz und Riviera. 1020. 1021. lg.89
wird dieß in den Abschied genommen, damit aus einer Neben- oder dreizehnörtischcn Tagsatzung ein An-^3 gejtellt werde, wie das zu verhindern sei, oder ob man nicht auch den Zoll davon nehmen wolle, daöligen Unterthanen auch Alles im Mailändischen verzollen müssen. Ibiä. ä. <47. Dem Land-viert ^ ^kllenz gehört nach der Ordnung des rothen Buchs von des Commissarius dritten Theil derhint'^ Dem Commissarius wird geschrieben, daß der Ort, an welchem der Tessin
^ ^ der zuletzt gemachten Wehre ausgebrochen ist, beförderlichst sicher gestellt werden soll. Die Vorbereit-auz" Weihnachten auf dem Platze sein, wo nicht, so werden die Herren und Obern Leute
^^en schicken, dieß auszuführen. Ibiä k. 17». Der Commissarius zu Bellenz soll die Geist-
daselbst zu fleißigerm Predigen anhalten. Sollten dieselben sich dennoch nicht bessern, so möge er den
^ of rwn Coino zu Hülfe nehmen. Durch einen Ruf soll bekannt gemacht werden, daß jeder Unterthan^cmer halben Krone Buße den Predigten beizuwohnen habe. Ibiä. x. <5». Dem Scckelmeister Auf-^»a»r, welcher nächstens nach Bellenz reist, wird aufgetragen, wegen des ausstehenden Wehrigeldes zui>ei/^ Ernst zu sollicitieren. Ibiä. b. 151. Etliche Geschlechter in Bollcnz, welche „in Frie-
i» worden", bitten die Gesandten, sie möchten ihnen den „Frieden aufheben". Das Ansuchen wirdAbschied genommen. Ibiä. k.
UiLl.
be» ^ Deneil von Bellenz wird nochmals wegen Entrichtung des Wehrigeldes ernstlich geschrie-
d' ^ ^ ^^d Bellenz geschrieben, daß nach der gemachten Abthcilung jedes
^steii ^ ^iadtgräbei? säubern solle, widrigenfalls man die Soldaten schicken werde, um dieß in der Dörferl/" ^"^n; in Betracht, daß ihnen die Auflage des Weinuingelds nachgelassen worden sei, sollen sie^ 25^ ^tadtthore decken. Absch. 205. u. <5^. Den Bündnern soll verboten sein, wöchentlich mehrHer Bellenz zu kaufen. Ibiä. b. lSS. Johann Anton Donada von Lnggarus, wel-
>vird s'^^^ewerk" hat, beschwert sich über den vom Salz geforderten Zoll. Weder ihm noch Andernö" Luggarus und zu Bellenz erlassen. Absch. 208. ä. <5«. Es soll mit Hieronhmo Casati^^dc„ ^^ben, daß eine Beisteuer an den Spital zu Bellenz vom König von Spanien möchte gegeben^°rdc>,' - " demselben im laufenden Jahre viele im Misvxerthal verwundete spanische Soldaten verarznet>>er (Die Schärer und Apotheker sprachen 800 Kroneil an.) Ibiä. b. ls»7. Zur Ausbesserung
^»dct ^ Bellenz und zum Ausräumen des Stadtgrabens sind 200 Kronen aus dem Zolle vcr-
!ffg„^.^^den. Bei der dafür gemachten Bertheilnng läßt man es bewenden. Ibiä. o. Dem
>>r„ ^hiringhello wird geboten, den runden Thurm und die dazu gehörende Ringmauer bei der Pvr-Rudert zu lassen. Die Gesandten von Uri referieren. Ibiä. ä. lS». Da von den Schuldigendas an die tessinische Wehre zu Bellenz ausgegebene Geld, weder Capital noch Zinsen,seile,, . ^den ist, so werden dieselben auf den I. Deceinbcr nach Altorf citiert. Erscheinen sie nicht, so^u?i>/ kosten von jedem Ort Läufersboten zu ihnen geschickt werden, welche Capital und Zinsen^ben. Ibiä. o. l<>». Ob man künftig den Appellaztag beibehalten will, wenn der Umgangdarüber sollen die Gesandten auf das nächste Jahr instruiert werden. Ibiä. I. NU. Der"'«che ^ der Riviera berichtet, daß die Pricsterschaft daselbst der welllichen Obrigkeit viel zu schaffenfür das Passendste erachtet, daß, statt an den Cardinal zu Mailand zu schreiben, jedesich darnach umsehe, was sie für Freiheiten in Beziehung ans Verleihung der Pfründen und Ent-