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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1837
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Bellenz, Bolle»', und Riviera. 1620.

1517

!v>v ^ Coinmissarins zu Bellenz wird nocbmlls aufgetragen, die Untcrthanen zu Belle»',,

^iinin ^ ^vwinuintät als diePersonaweri" zu ermalmen, das; sie das ihnen geliehene Geld nach Be-»nd "' ^ Schuld eines jeden wiederum abzahlen, da sie bis dabin sich darin säumig gezeigt haben,k>ttd ^ nächsten Martini, widrigensalls die Herren und Obern Boten ans deren Kosten schickenlwiick' Luisen und Capital einzutreiben. Absch. 120. l2K. Da es nöthig ist, oberhalb der tes-^hre noch eine andere zu bauen, so wird der Coinmissarins den Bau derselben in den Vogteienl>nd Äi'ainthal ausschreiben. Boen» dann ein Baumeister den Bau unter Bürgschaft über-^ ^^"lmissarins ihm unter Ratisicationsvorbehalt denselben verdingen. Ibiü. b.Vm'l, ^litscheidnng 'des Streites zwischen dem Coinmissarins zu Bellen; und dem Landschrcibcr wegenstellt^ t.'iel davon den Amtleuten gehöre, wird bis auf nächsten Bartholomäi einge-

s'^.1 ^'^dessen sollen der Coinmissarins und der Landschreiber in Freundlichkeit sich vertragen. Ibiü. e.z der Gemeinde Darv Artore i»id Pedcmonte beschiveren sich über einen vom Capitel

^>gcn ^ auferlegten Zehnten, den sie zu zahlen nicht schuldig seien. Die geistlichen Herren

schre i ^ weltlichen Rechte darüber Rede zu stehen, und ebenso ermahnt der Legat in einem^ . die Gesandten, das; sie sich dieses vor den Bischof von Como oder den Vicmriim ^knkiali>» ge-winn '.'^^"dels enthalten, wenn sie nicht in die geistlichen Strafen verfallen wollten, das; sie im Olegentheil»»d Rechte behülflich sein sollen. In Folge dessen wird die Sache zu Händen der Herren

^»selb>^ Abschied genommen, den beiden Gemeinden weder zugesprochen noch abgeschlagen, bei

^'"Ugt' zu suchen. Absch. 147. -r. >2<i. Die Rechnung des Spitalvogts ivird gc-

früher» Befehlen, das; diejenigen, welche dem Spital Rcstanzen schuldig seien, bezahlen oder^sc»>dt? lallen, nicht nachgekommen wurde, so werden die Betreffenden angehalten, vor Abreise der

^7. ^ ^B'm Befehle nachzukommen. Die Meisten gehorcheil, Andere versprechen zu gehorchen. Ibiü. 1».^»d ^ Landvögte berichten, daß der Spital durch die durchreisenden Soldaten

große Einbußen crleide, uild bitten, die Obrigkeit möchte den spanischen Ambassadvr zuvermögeii. Ibiü. e. l2^. Abnahme der Kirchenrechuung. Ausgaben 2362 Pfd. 10 Tch.,Cvsj^ Pfd. Ibiü. e. lLk». Der Commissarilis Jost Blättler legt Rechnung ab über die

^»>c ""d verfallenen Güter der theils entivichencil, theils Hingerichteten Unholde. Bon zwölf mitsich '^B'führte» Personen 63ü Kr. > Sch. Die wegen dieser Unholde aufgelaufenen Kosten belaufen^Biu? ^ ^ beziehen die Obrigkeiten den dritten Dhcil. Ibiü. <l. 1. Der Cvm-

^ Kr Beisein der Amtleute Rechnung über die Bußen ab. Die Einnahme beträgt:

^ T'cr dritte Dheil gehört den Obrigkeiten. 2. Dem Commissarius werden die AuslagenZu ^""dnergcschästs vergütet. Ibiü o. l»l. Der Gesandte von Schwyz stellt den Antrag, daß^'ftr»ct' ^"'gcld vom verwirtheten Weine bezahlt werden solle. Die beiden andern Gesandten, ohnesich den Antrag in den Abschied. Ibiü. k. lK2. Bon Mentlen tvünscht Anweisung, wie er

den Schaftreibern, welche wegen des Krieges den Paß zu Eleven vermcidcn, des Zolles wegen' "" lalifenden Jahre seien bei 8000 Schafe durchgetrieben worden. Da in Beziehung^llt, ^"^^dhnlichc Schaftrciberei keine Ordnung vorhanden ist, wird den Herren und Obern anhcün-"'c Ordnung zu machen. Ibiü. Gilg Aufdermaur eröffnet die Beschlvcrde des