Mainthal. 1821
vollführen" verboten, so daß diese den Landvogt gebeten hätten, dieser Ungelegenheit sie zukommen möchten. 3) Als Wilhelm, Sabda genannt, wegen Droh-dcr^'" ^"k>el mit Gewalt in das Gefängniß geführt werden sollte, hätten ihn Priester, welchen eruahe am Kirchthurme noch beichtete, auf die Kirchhoftreppe gestoßen und dann behauptet,^in ^"^^er dem Weibel mit der poona kulminis exvonnnunioatinnis drohten, er sei nicht mehr auf"°n,n ° ^ weltlichen Gewalt. — Die Sache wird wegen Mangel an Instruction in den Abschied ge-^ ^ 21«. (1628.) Johann Jakob Manuel von Bern, abgehender Landvogt im. durd von mehrern Appellanten um Restitution des genommenen Geldes, der Früchte und Waaren^Zen >, Gesandten erkennen in den fünf aufgeführten Appellationen eine ungewohnte Procedur
eine ^erthanen. Absch. 468. 1c. 211. (1648.) Der Landvogt berichtet, im letzten August fei»ns zu ""Person von Maggia unter großem Verdacht, daß sie ermordet worden sei, todt gefunden, aberdurch ^ Consuls, ohne daß Bericht an den Landvogt gemacht worden sei, und ohne Besichtigungkendx begraben worden. — Alan hält für billig, daß in solchen Fällen der Landvogt die gebüh-
der tz. Kation vornehme. Weil der Bruderssohn des Ermordeten sich aus dem Land entfernt hat, so sollebogt ihn citieren und nach Verfluß des Termins dessen Hab lind Gut confiscieren. Absch. 1157. n.
3. Marchstreitigteite»». (Alp Cravairola.)
d°y ^ ' 2IS. '(1638.) Dulliker berichtet, daß während seiner Ämtsführung im Mainthal eine Alpzu " ^tück Großvieh und zweitausend Stück Schmalvieh, an Eschenthal anstoßend und im eidgenös-^^6en, von den Eschenthalern gekauft und genutzt worden sei, daß dieselben aber jetzt dasHe H bnd die Oberherrlichkeit darüber ansprechen, wodurch den Obrigkeiten große Nachtheile entständen.^ Obrigkeiten zur Instruction auf künftige Jahrrechnung hinterbracht; unterdessen sollen
""b der Landschreiber über die Sache Erkundigung einziehen. Absch. 863. o. 213. (1643.)^ u»i Bericht ein über den Streit zwischen denen aus Mainthal und denen aus Eschen-
de» Cravairola, wobei es sich zugleich auch um die Landmarchen handelt. Dieser Streit wird
. ^sandten der fünf katholischen Orte auf die nächste Zusammenkunft in Lucern verwiesen. Absch.derlei, (1643.) Lucern hätte es gerne gesehen. wenn über den Ausspruch, welcher den Depu-
^bc,i u ^ ^kreite zwischen denen aus dem Mainthal und den Eschenthalern wegen der Alp Cravairolad°rde„ jst^ dermalen ein Rathschlag ergangen wäre. Weil nun aber schon zu Brunnen beschlossen
^ Landammann von Roll, als Gesandten nach Mailand, den Auftrag zu geben, mit den"^'ber zu conferieren, wird Schwyz ersucht, ihm diesen Auftrag nachzuschicken. Absch. 1026. n.^ Der vom Landvogt im Mainthal, vom Landvogt zu Luggarus und von Balthasar Beßler^ndte,^e» der Alp Cravairola gefällte Spruch ist von Zürich bereits ratificiert worden. Die^'Nl " katholischen Orte stellen an ihre Herren und Obern das Begehren, ihre Gesandten auf nächste^Nliten ebenfalls darüber zu instruieren. Absch. 1034. e. (Der Spruch, welchen die oben,^^l>e„ ^.^^^"bssischcn Deputierten gaben, konnte nicht gesunden werden. Von dem Inhalt^ ein Schreiben des Präsidenten und des Raths der Provinz Mailand vom
^ ^647, durch denselben „sind die Unsrigen und der Podesta im Eschenthal in oontu-'""«heilt worden". Staatsarchiv Zürich. Tr. 251. B. 3. Art. 7.) 21«. (1644.) Die Land-