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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1767
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Lauis. 1767

^artinelius, als Todtschläger bandisiert, werden begnadigt. Die Gesandten von Basel und Freiburg wil-referieren. Absch. 1604. a. 138. (1646.) Meister Anton Dottorino aus Sessa bittetlemeii Sohn Johannes, welcher 1638 den Doinenico Zanetti erstochen hatte, unter Vorweisung der. ^"n bon Seite der Verwandten des Getödteten uin Begnadigung. Das Ansuchen wird in den Ab-^ ^ genommen. Ibiä. i. 131». (1644.) Franciscus Carli von Lauis bittet um Libcrierung seines»nd ^ ^^^3- welcher 1638 einen Todtschlag begangen hatte, seitdem aber von des Getödteten Freunden^ ^üiaiidten Remission erlangt hat. Die Gesandten sind ohne Instruction. Absch. 1038. b. 181».,u. ^ ^as für Bapista della Giovanna von Magno, der einen Todtschlag begangen hatte, gestellte An-den N wöchte ihn begnadigen oder ihm doch wenigstens jährlich für drei Monate ein sicheres Geleit ingeben, wird in den Abschied genommen. Ibiä. o. 1KI. (1644.) Johann Dottorino, der in^hall Zanetti begangenen Tödtschlags seitdem die Remission von den Verwandten des Getödteten

-ff l. ^ ^ instnlctivitsgemäß von der Mehrzahl der Gesandten vom Bando befreit. Lucern, Basel,

ünd Schaffhausen referiere». Ibiä. ä. 1K2. (1644.) M. Quadri von Lauis bittet für seinensich" welcher bei 22 Jahren im Auslande lebt und jetzt in Armuth und Krankheit sich befindet, umnick» - Der Gesandte von Basel kann ohne Vorwissen seiner Herren und Obern in das Ansuchen

ej^^^lligen. Absch. 1039. o. 1113. (1645.) Johann Baptista Broggi, welcher 1638 aus Rothwehrdaß" ^dschlag begangen hatte, bittet, da er von der Freundschaft des Getödteten Remission erhalten habe,wieder das Land öffnen möchte. Sein Ansuchen wird in den Abschied genommen. Absch.

(^45.) Legha war mit Hauptmann Gorino 1624 bandisiert, letzterer 1626 begnadigt^ Legha in der Begnadigung mitbegriffen war, kam er auch wieder in das Land undw ^ siebzehn Jahren. Jetzt bittet er um seine förmliche Liberation. Sein Allsuchen wird intz«sel genommen. Ibiä. o. IK3. (1645.) In die Begnadigung des Georg Carli willigen Bern,des (y"^reibung nicht ein. Ibiä. I. IKK. (1646.) Giacomo Parmesan», welcher an der Tochtergu»a Todtschlag begangen und von dem Vater Remission erlangt hat, bittet um Begnadi-

^icher Ansuchen wird in den Abschied genommen. Absch. 1095. b. 1«7. (1646.) Pietrv dcl Fönte,^ des"" ^^Wloinäus Fvutana einen Todtschlag begangen hat, bittet um Begnadiguug, nachdem er^'Hied ^Meten Ehefrau und den Verwandten Reinission erhalten hat. Sein Ansuchen wird in denNasser ^^'"wen. Ibiä. ä. IKK. (1647.) Antonio del Grande, welcher sein treuloses Weib inshatte, so daß sie ertrank, und dcßwegen verbannt worden war. bittet um Begnadigung,den Herreil und Obern hinterbracht. Absch. 1130. b. IKK. (1648.) Christoph^!te ^ ^ Lauisergebiet bittet für seincil Sohil Jakob, welcher den Hieronymus Bigvtti erdolchtdisie/t derselbe seinen Vater wegen einer Schuld unbarmherzig verfolgte, und lebenslänglich ban-Herabsetzung des Bando auf zwei Jahre. Die Gesandten nehmen das AnsuchenAbsch. 1149. ä. 17k. (1648.) Die Gesandten werdeil um Begnadigung des Defen-eiiicig ^liis, zubenannt Loga, ersucht, welcher in einerWeinfcuchte" eine Weibsperson mit

"Mustling" erschosseil hatte. Das Ansuchen wird in den Abschied genommen. Ibiä. k.

7. Zugrecht.

r' (1622.) Da manche Uilterthaneil der Laildschaft Lauis, welche rechtmäßiger Weise Güter)abe», Jahreil von solchen, welche das Zugrecht zu haben glauben, aus denselben wieder ver-