Freie Aemter. 1715
^klcn sg^» dasselbe ersucht inau auch Zug. Der au den 'Nuntills abgeordnete Püntincr kann
Spalls denselben von diesem Entschlüsse in Kenntniß setzen und ihm eröffnen, er möchte nichts „einstreuen" ;^ werde von diesem Entschlüsse nicht abstehen. Absch. 948. 6. 127. (1641.) Man rechnet mit" gewesenen Landvogt der Freien Aemter, Peter Furrer von Uri, in Betreff der vor Jahren daselbstKriegskosteu lind der dadurch veranlaßten Anlage, sowie über die seither wegen der „geschwelt-es ergangenen Kosten ab und gibt ihm, um die Sache ins Reine zu bringen, einen Auszug,' u„d wo er das Seiuige einziehe» könne. Die dem Hause Königsfelden auferlegten 85 fl. sollen auch'Äc/ Obrigkeiten gehören, wenn Bern solche wird geben lassen. Absch. 953. mm. 123. (1641.) In^ seinem Haus Königsfelden wegen dessen Einkommen in den Freien Aemtern angelegten Kriegs-hcch. ^ bemerkt Bern, es scheine, daß man seine jüngste Erklärung nicht verstanden habe. Esseeiich^ gehabt, die Anlage zu bezahlen, sich vielmehr über den angelegten Arrest höchlich bc-halu ^ Protestiere dagegen. Da derselbe wieder aufgehoben worden sei, so solle es dabei sein BewendenAiiit-l' ^ biaube aber, das) seiner Obrigkeit dergleichen nicht zugemuthet werden sollte, »vidrigensalls sie^ttn wildern, die in ihrein Gebiet Einkommen besäßen, zu erholen. Alan erwidertkeh!' ^ Sache wäre eine andere, »venu Bern ein mitregierendes Ort wäre, die Steuer also seine Obrig-dc>^ Zugleich ersucht man es freundeidgenössisch, sich nicht länger zu widersetzen. — Die Sache wirdgenommen, damit sich die Obrigkeiten bis zur nächsten Tagsatznng darüber erklären können.l2v. (1641.) Der Nuntius beschwert sich, daß dem Abt von Muri unter Androhung von^ Knegssteuer zu zahlen auferlegt worden sei. Wenn er auch zugebe, daß die Geistlichen mit seineraber ohne gezwungen zu sein, beisteuern sollen, so müsse er sich über die Art und Weise be-^rhcr^' ^ ^ Beisteuer gefordert habe. Künftig habe man sich bei einem solchen SteuerbegehrcnlieheKl wenden. Es wird geantwortet, daß die im Steuermandat angedrohte Strafe blos welt-angehe. Uebrigens wird der Nuntius ersucht, den Abt zur Bezahlung der Steuer zu er-^ unter Borbehalt der Rechte und Freiheiten der Orte. Ibiä. 13(1. (1641.) Bern^ kn Beziehung ailf die seinem Hause Königsfelden angelegte Steuer nicht nachgeben könne,^ kaut Extract von allen Kriegssteuern und Anlagen speciell befreit sei. — Die Gesandtenfinden, daß Königsfelden durch den Extract mehr als andere Häuser, und Klöster befreit seiHstchj ^ beßhalb nochmals mit der Gesandtschaft Berns reden. Diese antwortet, sie habe keinen andern^k>riaf. ^"u die Orte ferner über die Sache zu verhandeln wünschte», möchten sie es schriftlich an ihregelangen lassen. — Die Sache wird in den Abschied genommen. Absch. 955. ii.
e. Schützcnwese».
Px., (1621.) Etliche Gemeinden in den Freien Aemtern und die Gemeinde Zurzach bitten um jährliche
ci»t^""klen und Gaben, um selbige zu „verschießeil". Weil die gemeinen Bogteien je länger desto minderielbx. ""d die Kosten sonst groß sind, kann dicßmal in das Begehren «licht eingewilligt werden. Das-in den Abschied genommen. Absch. 187. k. sS. auch Art. 65.)
14. Gotteshäuser.
y. a. Gnadenthal.
die ' ^'^2. (1619.) Der Prälat zu Wettingen bittet als Bisitator zu Gnadenthal um Fenster undkuwappeu der Stände für den Krcuzgang des Klosters. Absch. 77. n. 133. (1622.) Der Prälat
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