Baden. 1671
lasfl». s >
Tie 's Baden wider seine Unterthanen zu klagen, so möchten sie zu Zürich Recht suchen.
6» " wiederholen ihre Bitte für Baden und verbleiben bei ihrer Meinung. Absch. 995. v^.
denen ^ Landvogt berichtet, daß Zürich darauf dringe, daß die Straße im Pfaffenbühel vonbogt l^"^"üos geinacht werde, und daß Abgeordnete von Zürich dieselben bedroht hätten. Dem Land-Ta,is ^ katholischen.Gcsandten schreiben, daß er diesem Beginnen sich widersetzen und bis zur nächsteil^gt a ^"dcn auf einen Stillstand dringen soll. Absch. 1939. A. A3. (1644.) Der Landvogt
bilden ^ürenloser seien geneigt, die Straße im Pfaffenbühel zu machen. Da die Mehrzahl der regie-ivlle befohlen habe, solches nicht geschehen zu lassen, so frage er an, ob er es nicht gestatten
ich.... Gesandteil zuerst einen andern Gegeilstand in Umfrage gesetzt haben wollen, verlassen die zürcheri-
de„, Protestieren. — Nachdem ein Ausschuß den Augenschein ani Pfaffenbühel genommen, wird
^geqe ' befohlen, einstweilen all der Straße nichts machen zu lassen. Zürich übergibt dem Landschreiberschcn ^ ^^^kliche Protestation. Absch. 1941. Ick. (Im Züricherexemplar ist beigefügt, die zürchcri-hätten diesen Artikel nicht in ihrem Abschied haben wollen, weil in dessen Eingang derd'e an s. ^ '"cht, wie er gewesen, angegeben sei.) AH. (1644.) Da die Gemeinde Würenlos auf>veil Citativn ihre Ausschüsse nicht hat erscheinen lassen, vcrmuthlich auf Befehl von Zürich,
Wo Ken ^ /^i""dtc nicht mehr anwesend waren, so wird dieß in dein Abschiede den Herren und Obern^ StrahlZürich ersucht die katholischen Orte zu bewilligen, daß^raße dein Pfaffenbühel geinacht werde, wozu die Gemeinde Würenlos, in deren Bezirk die
'ibsch. ^ ^i- — Das Ansuchen wird wegen mangelnden Befehls in den Abschied genommen.
^Utex dem a - ^ ^1647.) Da die Banersamc zu Würenlos sich nicht bereitwillig erklärt hat, die Straße^stelln» ^ ^^'"dühel hcrzustelleil, so trägt Zürich darauf an, die Gesandten möchten nun den Befehl zur^""3 gebe^ übrigen Gesandten erklären, daß sie einwilligen wolleil, wenn Zürich die Versiche-
Haupt "' ^ Sprache gebrachten Besorgnisse nicht erfolgen, jedoch nur insofern, daß diese Straßewird die"^ lllcichsstraße, soildern nur eiil gemeiner Weg werde. Da Zürich sich dazu nicht bequemen^genreckt ^ in den Abschied genommen. Schließlich erklärt es, daß seine Herren und Obern auf^ werden bedacht sein. Absch. 1133. tt.
12. Zoll und Wcleit.
alten ^ Etliche Kaufleute beschweren sich wegeil der auf letzter Jahrrcchnung von den
^ Maaren " lleinachteil Zollordnuiig. Da dem Geleit leicht Abbruch geschehen könnte und die TaxenSt. Ztu /"gleich abgctheilt sind, so werden Zürich, Lucern, Schwyz und Glarus auf den 8. Octobernach Badeil senden, welche gebührende Taxen festsetzen sollen, damit den Orten das^ ^achde>u nieinandcn wider Gebühr zu viel gefordert werde. Absch. 89. o. A8. (1619.)
^"chgefln alten Geleitsrödel eingesehen und von den Geleitsleuten Bericht erhalten hat, wie die
bvn ^ ^ Waaren bisher vergleitct worden sind, entwirft man einen neuen Geleitsrodcl. Wird derselbe^°itsleut^^"^" Orten ratisicicrt, so soll er mit der auf letzter Jahrrechnung gemachten Ordnung den^sse», vergeben und dieselben von Neuem hierauf beeidigt werden. 2. Das Geleit ist niemanden er-^affhau?" " '"cht ausdrücklich davon befreit ist. 3. Dein Junker Jeremias Peher und Consorten von^'"guiid 'hre französischeil Waaren, die sich jährlich auf tausend Wagen belaufen, früher durch
das Elsaß gefertigt, jetzt aber, wenn man sie mit dein Geleit ordentlich hält, sie hier durch-