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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Targans.

wird darauf hingewiesen, wie nützlich lind anstandig es wäre, für die Pater Eapnciner zu Sargans u»Kloster zu bauen. Dein Landvogt wird geschrieben, diesen Vorschlag mit guter Manier an die Landsch^zu bringen, mit den Vorgesetzten zu reden, was für Mittel zur Erbauung eines solchen Klosters vorha»^sein möchten, und über das Resultat seiner Besprechung zn berichten. Absch. 1139.1. 8t». (1618.)des vorgeschlagenen Baues eines Capucincrklosters sind die Gesandten der fünf katholischen Orte ei»h^der Ansicht, daß dieses Kloster, wenn Mittel zu», Baue vorhanden oder zn hoffen seien, für die katholischBündner sehr ersprießlich sein würde, und daß sich die mitregierenden Orte pon der andern Religion »»wohl widersetzen könnten. Alan möchte also darauf bedacht sein, die Möglichkeit des Baues herbeizuffiiw"und von dem Orden die Bewilligung zu erhalten. Absch. 1142. A,

b. Pfäfers.

Art. 87. (1618.) Der Abt von Pfäfers hat den fünf katholischen Orten geschrieben, daß ßhihn und das Gotteshaus Drohungen ausgestoßen werden. Man spricht dem Abt tröstlich zu und?^dem Landvogt, Landshauptmann und Landschreiber, das Landvolk gerüstet zu halten und allfällig hGotteshaus zu Hülfe zu kommen, auch die Wacheu um 2V Alaun zu vermehren und oberhalb RagaZ'verlegen-, jedoch hält man es für bedenklich, so viel Volk zu schicken, als der Abt verlangt; damit die Bn»^ !zu Unfug desto weniger Anlaß haben, sollen sich keine solchen in der Landschaft Sargans aushalten diühLncern wird ersucht, dein Wunsche des Abtes gemäß den Hauptmann Gilg Fleckenstein wieder hin»»!'schicken. Von den Drohungen und der Vermehrung der Wachen wird auch Zürich in Kenntnih gesetzt, -li'i' ^29. h. 88. (1622.) In Folge einer Beschwerde des Prälaten zu Pfäfers wegen Lieferung voi, Korn, weicht hGvtteshause gehört, wird dem Landvogt geschrieben, er solle sich über die Sache erkundigen und je ^Gutfinden suchen zwischen dem Prälaten und den Unterthanen einen Vergleich zu Stande zu bringe»- .soll auch das Uebcrlaufen der Bündner hindern. Absch. 260. o. 8k». (1627.) Der Decan desHauses Pfäfers eröffnet, es sei dem neuerwühlten Abt bisher nicht möglich gewesen, den SchiebOrte nachzusuchen, vornehmlich wegen des großen auf 50,000 Gulden geschätzten Schadens, den dasHaus in Folge der bündnerischen Unruhen erlitten habe. Alan möchte ihn daher entschuldigen unddes Ehrengeldes halber Rücksicht nehmen. Es wird ihn, geantwortet, man werde den Prälaten, wie h"Vorfahren, in Schirm aufnehmen, Hütte aber gerne gesehen, wenn solches Ansuchen nach altem Brauch ^der Confirmation gestellt worden wäre. Des Ehrengeldes wird er ledig gelassen. Absch. 436. o. s»tt.Der Abt zu Pfäfers stellt das Ansuchen, es möchte ihm zum Vortheil der Badgäste daselbst die EinfÄ^eines Wochenmarktes zu Ragaz bewilligt werden; zuletzt berichtet er, sein Vorfahr habe mit denleuten in, Sarganserland einen Accord gemacht, daß sie einen Scheffel Gerste, welcher 4 Viertel ha^',"entrichten sollten, daß sie für jedes der drei ersten Viertel blos einen halben Gulden, für das letzte Vier^ ^jedesmaligen Verkaufspreis oder aber die Materie selbst zu geben hätten. Durch den Tod seinessei der Contract zu Ende gegangen. Weil das Kloster durch die langwierigen Kriegsläufe an sein«»»kommen merklichen Schaden erlitten habe, abgesehen davon, daß der neue Badbau über 14,000 Guldc'" ^kostet habe, sei der Abt genöthigt, die Zinsen künftig laut errichteter Lehenbriefc einzufordern oder die ^einzuziehen und anderwärts zu verleihen. Die Orte möchten dem Abt ein Schreiben an denertheilen, damit dieser ihm Assistenz leiste und die Lehenleute zur Gebühr anhalte. Da die Gel'»" ^deßwegen ohne Instruction sind, wird dem Landvogt aufgetragen, sich über das Eine und Andere zu erkuu^