Druckschrift 
5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
Seite
1629
Einzelbild herunterladen
 

Rheinthal. 1629

Conferenz darüber instruieren können. Absch. 985. Iclc. 82. (1642.) In Folge dersandt^" welche der Landvogt wider die sanctgallischcn Aintleute führt, lassen die katholischen Ge-Äsh" ersuchen, dem Landvogt zu schreiben, daß er wider die alten Gebräuche nichts gestatten solle.

nothwendig, den Prälaten bundesgenössisch zu ersuchen, sich künftig solcherhttl>> enthalten und in Beziehung auf das oberherrliche Dominium daselbst keine Confusion

eine Absch. 993. Ii. 83. (1642.) Dem Prälaten zu St. Gallen wird auf sein Begehren

ivird ^ Klagen eingehändigt, welche der Landvogt gegen dessen Beamte zu erheben hat. Zugleich

Dein g"' hingedeutet, daß diese Beschwerden am besten in einer Conferenz besprochen werden konnten,

^rfall ^ ^ überlassen, sich mit dein Prälaten in einer Conferenz zu vergleichen; was ihm ferner^ werde, solle er den katholischen Orten berichten, bevor er es Zürich mittheile. Absch. 995. oo.^a»dv von St. Gallen berichtet, daß er eine ausführliche Widerlegung der von dem

überaß ^"gegebenen Klagen habe aufsetzen lassen. Diese Schrift soll den nach Baden reisenden Gesandtenalte v ^rden. Absch. 1603. g. 8Z. (1643.) Es wird berichtet, daß etliche ehrliche Leute auf Gütern»>an " ^abcn, worüt der Zinsen halber besondere Bedingungen enthalten seien. Diese Zinsen wolledas;,mehr gelten lassen, sondern reducieren, kraft eines jüngst vom Fürstabtc erlasseneu Mandates,n»r >ui/^'Procent nehmen solle. Dergleichen Mandate dürften von dem Gcrichtsherrntvstd V^"ltinimung der Obrigkeiten erlassen werden und frühere Contractc nicht beeinträchtigen. Es8<i. an den Fürstabt geschrieben und die Sache in den Abschied genommen. Absch. 1607. v.

schjch Erstlich sanctgallische Gesandte begehrt, insofern der zu Altstätten errichtete Ab-

!°r>uu^" ^^^)ten des Gotteshauses zuwider wäre, von den katholischen Gesandteneine gebührende Re-^tikcl^sselben." Absch. 1053. m. 87. (1645.) Der Prälat zu St. Galleu beschwert sich über einen^lrd dru ^ Altstätten, betreffend den Bcisitz und die Judicatnr zu Oberried. Diese Beschwerde

^gebx ^^^n und Obern zur Kenutniß gebracht, damit ein jedes. Ort seine Erklärung au den Fttrstabt^1. ä" ^ ^ die regierenden Orte auf der Jahrrechuuug zu Baden einen Beschluß darüber fassen. Absch.

it. Fischerei auf dem Rhein.

»ud / (l644.) Die Fischer zu Höchst beanspruchen die Fischeuzen inr Rhein daselbst ganz für^ Flscher von St. Margarethen nicht fischen lassen, worüber sich diese, sowie die ganze^liber lwereu. Es wird dem Landvogt befohlen, aufzusuchen, was darüber zu finden sei, und>,/ ^"chen, daß in die Rechte der Obrigkeiten kein Eingriff geschehe, auch die Gemeinde und die^ lhren Rechten erhalten werden. Absch. 1041. bb.

it. Handel und Gewerbe.

^ a. Straßen.

^Nie o' S. u. Sargans Art. 53. «»<». (1645.) Kourad Notenpauner bringt iin

dv .^^"uudzwanzig Haushaltlmgcn, die auf den Berghöfen ob Altstätten wohnen, vor, sie undv' hätten von Alters her auf ihre Höfe eine rechte Landstraße unwidersprochen gehabt, bis

s ^ durch deren Güter diese Straße gehe, ihnen dieselbe streitig gemacht und es dahin

^"cn, daß die Amtleute des Prälaten zu St. Gallen ihnen die Straße aberkannt und eine andere