1608 Thurgau.
Art. SSV. (1645.) Die katholischen Gesandten hoffen, daß an die von Landaimnann RüePPÜ"aufgegebene Rathsstelle in Francnfeld Wernher Hurtcr, des Schultheißen Sohn, werde gesetzt werde"Absch. 1069. äää. 331. (1645.) Die Gesandten der katholischeil Orte sind der Ansicht, daß man wilder Besetzung der Stadthauptmannschaft zu Frauenfeld warten solle, bis wieder ein Landvogt von Lucer"in den Thurgau komme: unterdessen solle man Alt-Ammann Nüepplin nicht aufgeben. Man fugtVerweis bei, daß die Sache unter den katholischen Landvögten hätte sollen angeregt werden. Idiä. eee332. (1646.) Die Katholischen zu Frauenfcld bitten um Schild und Fenster in ihre neue Kirche.Ansuchen wird in den Abschied genommen mit dem Beifügen, ob nicht in der ihnen früher gegeben'"'Steuer Schild und Fenster auch inbegriffen sein sollen. Absch. 1098. vv.
e. Gachnang.
Art. 333. (1630.) S. Art. 236.
k. Mazingen.
Art. 331. (1626.) Oberst von Beroldingcn bittet um Fenster und Ehrenwappen in das zugen neuerbante Wirthshaus. Absch. 393. w. 333. (1628.) Die Orte, welche dem Oberst von Ber^dingen Schilde und Fenster in sein nenerbautes Haus zu Mazingen noch nicht bezahlt haben, werden ers»^''ihren Antheil auf die Jahrrechnung zu Baden zu entrichten. Absch. 466. i.
Z. Stein.
Art. 33«. (1642.) Die regierenden Orte sollen darauf sehen, daß die Brücke zu Stein für ^Fälle versichert werde, und daß sie ihr Recht daselbst bis auf das dritte Joch nicht ans Händen lasi^Weil Landammann Wirtz von Obwalden darüber sichern und dienlichen Bericht haben soll, so werde» ^Orte dafür sorgen, daß derselbe schriftlich aufgezeichnet werde. Absch. 973. m. 337. (1643.) L»^'und Schwyz wünschen im Namen der übrigen katholischen Orte, daß auf der Rheinbrücke zu Stein c>'"Fallbrücke gemacht werde, und daß der Landvogt im Thurgau in aller regierenden Orte Namen diedorthin aufführen lasse. Zürich erwidert, der Paß daselbst sammt dem Zoll und Geleit habe vonher von deren zu Stein wegen ihm gehört. Wachen, welche die Landvögte hätten aufführen wolle», ^immer wieder zurückgewiesen worden. Dieser Paß sei von den andern verschieden, da Stein ans hcga»'^Seite liege. Man möchte ihm also gestatten, diesen Posten ferner zu verwahren. Lucern lindbemerken, daß noch Landvögte ain Leben seien, welche die Wachen selbst aufgeführt und an der Brücke b''ständig erhalten hätten. Sie behalten sich ihre Rechte und die der übrigen mitregierenden Orte ^Hinwiederum behalten die Abgeordneten Zürichs die Rechte ihrer Obrigkeit vor. worauf man beidesdie Sache in den Abschied nimmt. Da die Gesandten von Lucern und Schwyz vor ihrer Abreise
Bericht erha lten, daß bereits 1000 Man., zu Pferd und 800 zu Fuß vor Blu.nberg 'angelangt' seie»
!' Btz., Kurzenerchingen 171, Langenerchingen 471',«, Aumühle 10, Thal 20, Huoben 40 Bttel SS1'/- Eimer Wein. Holz 35. Nüeggerholz 10. Wüestenhäusli 16. Osterhalden 10 Straß 40 Ertzenh-^Horgenbach 40, Bettelhusen 7. Niederwyl 43. Oberwyl 30. Mißenried 6. Rosenhuben 13 Dinaenhar» ^Burg 13, Gerl.kon 22'/«. Teuschen 5. Berttegg 6 Gld. 6 Kr., zusammen 4056 Gld 10 Btz U-^steuerte die Stadt Bern 1000 Gulden- auch von den Städten der Landschaft Bern und vonPrivaten flössen Steuern. Die Stadt Basel gab 212 g. Gulden. (Staatsarchiv Zürich)