Thurgau. 1603
Willfährige,, Bescheid Lucern mitzuthcilen. Absch. 973. o. Alz. (1643.) Da mit dem letzten zu Fraueu-errichteten Abschied den Orten eine, eine Protestation enthaltende Beilage zugekommen ist, welche die Ge-st " Zürich ohne Wissen der andern Gesandten dem Landschrciber mit dein Befehl übergeben haben,w dem Abschiede beizulegen, so wird beschlossen, dieselbe dem Landschreiber, begleitet von einer Gegenpro-^iation, zurückzuschicken. Idiä. ä. A I «. (1642.) Was bei dieser Gelegenheit in Betreff des zuu»t/" gleiche Sätze von beiden Religionen gemachten Vertrages zur Sprache gekommen ist,was für Bedenken dabei laut geworden sind, wird jeder Gesandte daheim zu berichten eingedenk sein^ivir^ seiner Zeit das Nothwendigc vornehmen könne. Ibiä. o. 317. (1642.) Uris Gesandtschaftvon de,, gdrigen katholischen Gesandten ersucht, sie möchte bei ihren Herren und Obern dahin wirken,^ lic mir den übrigen katholischen Orten für die Abwehr des Baues der neuen Kirche der UnkatholischenAbsch. 975. d. 318. (1642.) Da Uri an das wegen des Kirchenbaus zu Frauenfeld an! 5» erlassende Antwortschreiben sich anzuschließen Bedenken trägt und dessen Gesandtschaft demselben' Mimen nicht instruiert ist, hingegen zu Vermeidung mehrerer Verbitterung eine mündliche Besprechungichla wüirde, pereinbaren sich die übrigen katholischen Gesandten dahin, Lncern zu ersuchen, einen Vor-3 zu machen, der in der Mitte zwischen den in beiden verschiedenen Concepten enthaltenen MeinungenAldenselben in einem Schreiben Uri mitzutheilen, damit es sich nächster Tage darüber erkläre,ble'g (ll>42.) In Bezug auf den Kirchenbau zu Frauenfeld vernehmen die zürcherischen^astuciner seit letzter Conferenz ihren Ball gänzlich sistiert haben, lind daß die Evange-^linschen, es möchte die Sache dahin gebracht werden, daß sie mit ihrem Baue fortfahren könnten,entkam ^11. (^642.) Auf die Anfrage von Zürich, wessen man sich wegen des Kirchcnbaus^ für^ katholischcil Gesandten geantwortet, daß ihre Herren und Obern nochmalssich ^ halten, daß beide Religionsgenossen nach Weisung des Landfriedens, wie von Alters her,ge„ ^"'^ich und friedlich mit einander vertragen. Wenn Zürich die Sache in Baden zur Sprache brin-^öff^^ ^ würden ihre Herren und Obern durch ihre Gesandten ihre Meinung zu seiner Befriedigungwolü>" ^6 man darauf zu Rathe geht, wie man sich, wenn Zürich auf dein Bau beharren!prea' gefährliche Consequenzen entscheiden könnte, glaubt man, daß kraft des 1595 gegebenen Ber-stadt ^ Kirche zugegeben werden könne, jedoch soll derselbe nicht anderswo als außerhalb derWachte ^afür Brief lind Siegel zu Handeil der katholischen Orte errichtet werden. Fernerest, . "wn bei Ertheilung der Jnstrliction ilach Baden daran denken, wie sich die Capuciner wegen ihresdaß Balles zu verhalten haben. Absch. 983. s. 321. (1642.) Auf das Verlangen von Zürich,»vcll»er evangelischeil Kirche den Fortgang lassen solle, bitten die katholischen GesandtenWider ^ möchte, wie bisher, die Genossen beider Religionen in einer Kirche Lieb und Leid mit cin-i>l ^leil Bussen und den Bau des Capuciuerklosters nicht weiter hindern. Die katholischen Orte stellenllestätt ^ Herreil lind Obern vielleicht den Bau einer evangelischen Kirche außerhalb der Stadtu»l> werden. Zürich und evangelisch Glarus wünschen eine besondere Conferenz, auf welcher dieseel». Sachen in Ordnung gebracht werden könnten. Unterdessen soll der Bau des Capucinerklostersde» ^ bleiben. Absch. 985. bli. 322. (1642.) Zürich und evangelisch Glarus begehren, daß manc>»ß^"^langenen Kirchcnbau ausführen lasse. Die katholischen Orte erklären sich dahin, daß der Bau^vttei!" ^ ^ladt angelegt werdeil möchte, wo größere Bequemlichkeit vorhanden sei und auch ein^ ^ dazu gefaßt werden könne. Zugleich wird auch bemerkt, daß ein Ausgang durch die Ringmauer
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