1594
Thurgau.
verschone». Wenn keine willfährige Antwort erfolgt, so könnte eine Confcrenz veranstaltet und die Gesandte"auch wegen des Sees und der beiden auf eidgenössischem Boden neu errichteten Schanzen instruiert werde»-Absch. 904. s. (1642.) Auf das vom Prälaten zu Kreuzlingen gestellte Verlangen einer besser"
Titulatur wird von den katholischen Gesandten einhellig befunden, daß man es bei der bisherigen verbleibe"lassen wolle, und daß den Prälaten, welche den fürstlichen Titel nicht tragen, von den Landvögten de,Titel Vielehrwürdig" oder „Hochehrwürdig geistlich", den fürstlichen Prälaten aber „Hochwürdig" gegebe>>werden solle. Daß dieser Unterschied auch in den Orlen beobacktet werden könnte, wird in den Absch^genommen. Absch. 970. x.
k. Münsterlingen.
Art. ^«7 (1633.) Dem Gotteshans Münsterlingen sind seine auf österreichischem Boden gelegene"Zinsen und Zehnten vom Oberst Zollikofer bezogen worden. Es wird für gut erachtet, von Zürich Z»begehren, daß es durch ein im Namen aller Orte zu erlassendes Schreiben intercediere. Absch. 639. c.
i. Paradies.
Art (1618.) Dem Gotteshause Paradies ist von den Provincialen und Visitatoren durä'
die Menge der Personen und deren langes Verweilen viel Ueberlast widerfahren. Oberst von Beroldingc"wird deßhalb angewiesen, bei künftiger Gelegenheit diesen, Unwesen zu steuern. Absch. 39. i. ^it'(1619.) Da in dem Gotteshause Paradies wegen überflüssigen Gesindes u. s. w. Unordnung eingerisse»ist so wird dem Oberst von Beroldingen zu Uri abermals befohlen, unter Mitwirkung der Aebtissinbesserungcn zu treffe». Absch. 62. k. ^t«7. (1626.) Dem Gotteshause Paradies wird das Jagdre^und der Wildbann gegenüber dem Konrad Vintler, Lehenträger des Niederhofes in Dießenhosen, wie ^ihm schon die Ortsstimmc von 1610 zugesprochen habe, bestätigt. Absch. 393. es. (1639.) Sch""'
hält darum an, daß man Johann Kaspar Zah zum Schaffner des Gotteshauses Paradies machen „löch"Weil die katholischen Gesandten aber finden, daß nicht nur da ein qualificierter Eidgenosse, wie Zah, v"UNöthen sei, sondern daß auch namentlich im Thnrgan darauf zu sehen sei, daß die Dienste in den Klöste^und der nieder» Kerichtsherren nicht mit Ausländern besetzt werden, so wird der Landvogt beauftragt,überall zu erkundigen, wie dergleichen Acmter besetzt sind und den Obrigkeiten darüber Bericht zu ge^"'damit man auf die wegen Constanz in Aussicht stehende Conferenz deßwegen instruieren könne. Absch. 904.Attl». (1639.) Es wird von den Gesanvten von Uri, Schwhz, Unterwalden und Zug die Hoffnung ^gesprochen, daß man dem Johann Kaspar Zah bei der Bewerbung um die Stelle eines Verwalters ^Gotteshauses Paradies willfahren werde; zugleich aber auch, daß künftig für solche Stellen ein gew^Umgang könnte befolgt werden. Absch. 907. lz. (1647.) Weil der Haushalt des Gotteshaus
Paradies wegen vieler Schulden übel bestellt ist, so wird von den Gesandten der fünf katholischen ^für nothwendig gehalten, auf Mittel zu denken, demselben wieder aufzuhelfen. Man wird sich darüber ^erster Confcrenz erklären und dabei wahrnehmen, daß von den Schirmrechtsamcn nichts begebenAbsch. 1139. o. H7I. (1648.) Nach der freiwilligen Resignation des Schaffners im Kloster Para^Johann Kaspar Zah, hat Philipp Oemlin von Obwaldcn um den erledigten Dienst angehalten.Zah werden seine Leistungen schriftlich verdankt, lieber das Gesuch des Oemlin mögen die Obrigkeitc" ^Gesandten nach Baden instruieren. Was die ökonomische Lage des Gotteshauses betrifft, worüberschriftliche Eingabe vorliegt, soll Lucern mit dem Pater Provincial des Barfüßer-Ordens, als ordentlw"