Thurgau. 1583
Änn und Schaffhauseil will man den Obrigkeiten heimbringen und vorläufig die Berathuugen einstellen. —Vilich langt von dem französischen Ambassadvr ein Schreibeil ein, worin derselbe wegen der Rcligions-Ner ^ '» den gemeiilen Herrschaften seine Jnterposition ailbietct. Es wird ihm geantwortet, man habe^chaffhallsen zu Gefalleil die Sache nochmals den Obrigkeiten anheimgestellt. Absch. 1048.ia, >> ' ^6^5-) Auf den Anzug Lucerils wird wegen des Priesters zu Aadorf mit der zürcherischen Ge-beredt. Da der Bescheid gut ausfällt, läßt man es einstweilen dabei bewenden. Absch. 1069.« (1645.) Den Katholischen zu Fraucnfeld wird von den Gesandteil der katholischen Orte auf ihreflckel^ ^ch'äebcn, daß die bauliche Unterhaltung des Kirchleins zu Murghard aus dem gemeinen Raths-de», ^ bestreiten sei, weil auf Seite der andern Religion auch ein Kirchlein außerhalb der Stadt auso-ra ^."^wen Rathsscckel unterhalten werde. I6ick. 666. ^82. (1645.) Die katholischen Räthe zllHcheu ^ dafiir sorgen, daß Thoman Kaufinanns Kind katholisch erzogen werde, da es von katho-
lbch" ^^tern stamint, und dem Schultheiß Müller mit Manier eine Ermahnung zukommen lassen.>vaz. (1645.) Dem Landschreiber befehleil die katholischeil Gesandten, sich zu erkundigen,
»acb ? seieil und wie viel, welche den katholischen Gottesdienst zu Lustorf begehren; ferner
Kall ^"d auch mit dein Prälaten von Fischingen darüber zu cvnfcrieren, was für Klagen die
Turn . dcis bewllßte heilige Kreuz sei wieder an sein gehöriges Ort nach Bernrain gebracht worden,'volle Zulauf mehre sich nicht allein die Andacht, sondern auch das Opfer. Die Stadt Cviistanz
allein l ^ ^ Collator der Caplaneipfründe den Schlüssel zum Opferstock und die Disposition dariiber^legen obgleich das Kirchleiu in deil hohen llnd den nieder» Gerichten der Landgrafschaft Thurgau^andv ^ Sache wird iu den Abschied geilominen. Absch. 1133. ovo. 38tt. (1647.) Demkatholij^ ^en Amtleuten wird von den katholischen Gesandten befohlen, darauf zu sehen, daß die von^r>va keltern geborenen Kinder aus den Händen und der Gewalt der unkatholischen Pfleger und^ahre ^er Katholischen kominen. I6iä. ckäck. ^87. (1647.) Luceril berichtet, daß die vier
"ächste,, Bürger Wilhelm Pfyffer auf der Pfarrei Aadorf zuzubringen auf sich genommen habe,
Löchte» ^rtiiii zu Ende seien, weßhalb die übrigen katholischeil Orte die erforderliche Disposition treffeil'^cilat ^ ^88. (1647.) Zürich hat wegen eines neuen Gitters, mit welchem der
be». das Chor zu Lommis hat verschließen lasseil, an Luceril mit Empfindlichkelt geschrie-
'verde c ^ilhörung dessen, was der Landvogt dariiber berichtet, antwortet man Zürich wieder, mankli,^ ^^üldigen, ob sich jemand mit "Recht darüber beklagen könne, und hoffe, auf erster Zusammen-Ten, ^'w"der deßhalb zu reden lind die Sache ohne Behelligung anderer Orte vergleichen zu könneil.dfl sg, - ' ^vgt wird diese Antwort mitgetheilt, damit er sich, falls ihm weiter zugesetzt werden sollte, aufderni^^vlischm Orte beziehen könne. Absch. 1139. ck. S8t». (1647.) Uri entschuldigt sich, daß esstg^ ^ " ^'"wn Geistlichen auf die Pfarrei Aadorf schicken könne, und schlägt vor, den Bischof von Cvn-herr>, ...^ ersuchen. Es erheben sich aber dagegen gewisse Bedenke». Luceril will an seinen Pfarr-daß er sich noch für einige Zeit gedulden möchte, kann aber nicht versichern, daß er Will-rich ^s wird deßhalb nothwendig erachtet, ohne Anstand eine Person ausfindig zu machen,Vergitt " ^ (1648.) Zürich beschwert sich über die^ Chores zu Lommis. Die Gesandten der evangelischen Orte rathen die Sache nicht^ lasse», sondern alle Mittel anzulvendeil und das um so mehr, weil die Prälaten in der Eidge-