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April 1647.
beschließen. Der Antrag wird in den Abschied genommen, damit die Obrigkeiten darüber zu Rathe gehe»und ihre Gesandten auf die angesetzte katholische Tagleistnng instruieren können, m. In den Pfarrhof Z»Schwhz wird um Schild und Fenster angehalten. Das Ansuchen wird aä i-otsreiwum genommen.
Man sehe auch ini Abschnitte Herrschaftsangelegcnheiten:
Lailiwogtei Nhcüithal. «1. Art. 121. Kricc>ssachen. t. Art. 122. KricgSsachen.
Landvogtei SarganS. <1. Art. 7S. Kriegssachen.
Grasschaft Baden. it. Art. 119. Inden, Zigeuner.
Conferenz von Zürich, Lucern, Uri, Glarus und Schaffhausen.Rapperswyl. t«47, 23. April.
Staatsarchiv Luccr». SN'sch. >Ie anno I«i7. Bd. XXXVII. WI. NU.
Gesandte: Züri ch. Salvmon Hirzel, Burgermeister. Lucern. Ulrich Dulliker, Ritter, Sch»^heiß uud Pannerherr. Uri. Sebastian Bilgerin Zweher von Evebach, Statthalter. Glarus. Joha»»Heinrich Elmer, Landammann. Schaffhause n. Johann Jakob Ziegler, Bürgermeister.
Domdccan Pappus von Constanz hatte sich vernehmen lassen, er habe von Erzherzog Ferdinandwegen Sicherstellung der Stadt Constanz wieder Befehl erhalten. Es ist deßhalb dieser Tag angesetzt u»dauch Zug eingeladen worden, aber nicht erschienen. — ZT. Eidgenössische Begrüßung. — Man findetgut, den Domdecan um eine Antwort zu ersuchen auf das, was jüngst zu Baden mit ihm gesprochen »vor-den ist, auch zu fragen, ob ihm in Betreff der Antwort des Generals Wrangel von Innsbruck aus niä)^zugekommen sei, indem man je nach dem Bescheid desselben Anlaß haben werde, auf die Sicherstcllung dckStadt Constanz zu denken. I». Die Präposition des Domdecans lautet dahin, daß der Erzherzog dergenossenschaft in Allem, was ihm mit Rücksicht auf Kaiser, Reich, ErzHaus und Posterität möglichzu Willen sein wolle, daß er den Befehl habe, die Ansichten der Orte anzuhören und zu referieren. ^Gesandten haben von Seite des Domdecans sich weitergehender Instruction versehen, zumal da die ^Baden gehaltene Unterredung genügenden Anlaß dazu gegeben habe. Dessenungeachtet conferiereuvertraulich mit ihm uud ersuchen ihn, mit Rücksicht auf die Antwort des Generals Wrangel den ComM»»'danten der Stadt Constanz dazu zu bewegen, nicht durch beharrliche Hostilitätcn Ungelegenheitcn herbeiz»'führen, was bei der Eidgenossenschaft »üßbeliebige Gedanken erwecken würde. Alan führt ihm auch ^Gemttthe, wie viel der Eidgenossenschaft an der Stadt Constanz gelegen sei, und versichert ihn, daßalles Mögliche thun »verde, um Gefahren von derselben abzuhalten. Der Domdecan verspricht, dieseklärnngen zu referieren, und wird ersucht, dem Erzherzog für seinen geneigten Willen zu danken. «. ^Antwort des Generals Wrangel, betreffend Constanz und Reichenau, findet man von der Art, daß ihm d»'fiir beförderlich gedankt, die späte Beantwortung entschuldigt und er ersucht werden soll, das eidgenössii^Interesse sich auch ferner angelegen sein zu lassen, mit dem Beifügen, daß man im Begriff sei, „alles d>Ujenige zu vermitteln, was ihm anzudeuten beliebt habe." «I. Es wird, fiir rathsam erachtet, den schwed»scheu Residenten, Karl Marin, freundlich anzugehen, daß er den Cvmmandanten zu Neberlingen ersuchtmöchte, mit feindlichen Unternehmungen wider Constanz innezuhalten und sich des Commerciums hal^mit demselben zu vergleichen, v. Lucern und Uri versichern, dem Residenten die beförderliche Ausseigung der Antwort an die Königin von Schweden „vermitteln zu helfen." t. Weil die durch jüng!^