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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar und Februar 1647,

au den Grenzen erzeigenden Gefahren nicht durch bloße Worte vertrösten lassen dürfe, sondern einen "'»»helligen Entschluß fassen müsse, die angrenzenden Lande zu säubern und 'die Sicherheit herzustellen und a»lMittel denken, wenigstens diejenigen Posten, an welchen der Eidgenossenschaft viel gelegen ist, als Deposit»»'zu erhalten. Sind die Orte von der andern Religion hiezn nicht geneigt, so könnten wenigstens d»katholischen Orte mit ihren Bundesgenossen eine ähnliche Demonstration machen. Sollte, wie zu hofft'»der Friede bald geschlossen werden, so wird man sich dann gegen allerlei herrenloses und nngezähmtes li"'sindel sicher zu stellen haben. Man ist auch der Ansicht, daß das angefangene Defensionswerk mit Rep>»tation zu Ende geführt werden sollte; man will aber zuvor gewärtigen, wie die Verhandlungen zu A".»ausfallen, und stellt deßhalb Alles den Obrigkeiten anHeim, welche ihre "Gesandten ans die nächste katholisch"Tagsatznng, die nvthwendig nach Vollendung der Conferenz von Whl werde stattfinden müssen, instruiere»mögen. Es wird besonders darauf zu achten sein, daß die Beschlüsse und Rathschläge der katholischen Ort"auf unzertrennlicher Eintracht beruhen, v. Für den Fall, daß die Lage in der Nachbarschaft sich »»^bessern sollte, wird für nvthwendig erachtet, das Kriegsvolk aus den fremden Diensten heimzuberuft'»<1. Obwohl man Ursache hätte, Zürich nochmals 'bei den geschworenen Bünden zum wirklichen Auszug Z"mahnen, so will man doch hierüber die Obrigkeiten verfügen lassen. B» Der Anzug von Schwhz, ob ^bei diesen schwierigen Zeitläufen nicht gut wäre, den mailändischen Gnbernatvr um ein treues Aufsehtund um den im Bündniß vorausgesehenen Geldsuccurs zu bitten, wird in den Abschied genommen, t» Luc"»'"ist im Begriff, bei den dermaligen Zeitumstünden die Münze zu eröffnen nnd, bis man sehen wird, was l>"einen Ausgang die Sachen nehmen Dicken und Schillinge münzen zu lassen. Die übrigen Gesandten gl»»'ben, daß ihren Obrigkeiten damit gedient sein werde.

KZI?'.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lueev». SK47, Januar und Februar.

Staatsarchiv Lnccrit. Slbsch. ss anno 1017. Bd. XXXVII. t'ol. 87.

Gesandte: Lncer n. Heinrich Fleckenstein, Ritter, Alt-Schnltheiß und Pannerherr; Hans Jak^'Sonnenberg, Ritter, Statthalter ; Laurenz Meher, Oberzengherr; Ludwig Meher, des Raths, N r i, Job»""Stricker, Landammann; Johann Walthart Jmhof, Alt-Landamman. Schwhz. Georg Aufdernuu»»Landammann; Michael Schornv, Alt-Statthalter und Seckelmeister. Unte r w alde n. Johannes I'"'feld, Ritter, Statthalter, von Obwalden ; Arnold Stnltz, Alt-Landammann, von Nidwalden. Z u g. Ava'"Bachmann, Statthalter; Peter Trinkler, Ält-Ammann,

Eidgenössische Begrüßung. Lncern eröffnet,der von etlichen Orten bis auf 75 Mann erfolgtAbzug" sei ihm verwunderlich vorgekommen; man hätte die Antworten der königlichen Generale abwart""und mit Vorwissen der Obrigkeiten einhellig verfahren sollen, um so mehr, weil die Sage gehe, daß die kaift''liehe Armee im Heranfzug begriffen sei und die Parteien leicht an den Grenzen an einander gerathen möchte'»Es wünsche zu vernehmen, in welcher Meinung der Abzng geschehen sei. Die Gesandten von Nri und Schwl"verlesen ihre Instructionen in Bezug ans diese Punkte; die übrigen erklären sich gleichfalls. Die Sache läuft c»d'lich namentlich ans zwei Punkte hinaus. Einerseits haben die nach Whl abgeordneten Kriegsräthe Volli»»"^