Februar und März 1646. 1Z75
Langte Extradition des vermeintlich restiereudeu Depositums glimpflich abgeschlagen werde, v. Wegen^'chacl Angelo Zcnoino, Burgers von Basel, legen die Gesandten von Basel ein Memorial ein und be-eren. weil dessen Better Cerati gestorben ist, ein Fürschreiben unter der vier evangelischen Städte Namendie Herrschaft Venedig. Dem Begehren wird entsprochen, t. Der zürcherische Gesandte ersucht den^>1 Schaffhausen, es möchten seine Herren und Obern ohne Zürichs Wissen und ohne fernem Berichtden Zieglern wegen des bewußten Affronts auf ihrem Territorium" mit der Strafe nicht fort-
^hren. Der Gesandte Schaffhausens nimmt das Ansuchen zu Händen seiner Herren und Obern in den^schied.
Evnfermz der die Vogteien Uznach und Gaster regierenden Orte Schwyz nnd Glarns.
Lachen. S«. Februar.
Landeöarchiv Schw>,,;.
Gesandte: Schwhz. Georg Aufdermaur, Statthalter; Älartin von Rickenbach, genannt Belmont,Statthalter; Michael Schvrno, Alt-Statthalter und Seckelmeister; Gilg Betschart, Landsfähnrich; Fran-Reding, alle des Raths. Glarns. Kaspar Kttechli, Landammann; Fridolin Tschudi, Alt-Land-^"»aim; Balthasar Müller, Alt-Landammann; Johann Heinrich Elmer, Alt-Landammann; Jakob Marti,^unerherr; Jakob Feldmann, Landshauptmann. H
DaS Vcchandeltc smdct sich mz Nbschnittc Henschastsaii.zclcgenhcitcn:
Nznach und Gaster. Art. 41-5S.
Konferenz der V katholischen Orte.
Lucern. i4. nnd l.?. März.
Staatsarchiv Luccr». Adsch-<lv ann« le-io. Bd. XXXVI. Ivl. s>.
^ Gesandte: Lucern. Heinrich Fleckeustein, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Jakob Bircher, Alt-"^Rltheiß und Venner; Ludwig Meher, des Raths; Leodegar Pshster, des Rathv. Uri. Johann HeinrichBrunnen, sliitter, Alt-Landammann und Landshauptmann; Sebastian Bilgerin Ztvcher von Evcbach,^^thaltar. S ch w Hz. Sebastian Abhberg, Landammann; Michael Schorn», Statthalter und Seckel-Unterwalden. Heinrich Bücher, Seckelmeister, von Obwalden; Johann Peter Zelger, Land-^'"a»n und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Beat Zurlanben. Alt-Ammann; Wolfgang Nvlli,
^ Eidgenössische Begrüßung. — Man hört mit aller Ehrerbietung ein päpstliches Breve (dat. denM ^ sämmtliche katholische Orte an ilnd vernimmt daraus mit großer Thcilnahmc, was für
^ scchreu ivegen der „weitanssehenden Kriegsverfassnng" des -viirken der Christenheit bevorflehen. Die^Mtwortung dieses Schreibens wird auf die erste allgemeine katholische Tagleistung verwiesen. I». Was'echs unparteiischen Orte wegen des Thurgancr Geschäftes von Baden aus geschrieben haben, wird an- '