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August 1645.
Conferenz von Urs, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen. 1045, Iii. August.
LandcSarchiv Siidwnldc».
Gesandte'. U r i. Johann Stricker, Landamnianu; Heinrich Püntiuer, des Raths. S ch »v h z.stian Abhberg, Landamulaun; Joha»»»» Kaspar Ceberg, Ritter, Alt-Statthalter; Fraueiscus Betschart, ^Raths; Adam Ulrich, des Raths; Johann Städelin. Ridwa lden. Peter Zelger, LandammannPannerhcrr; Heinrich Vonderinatt, des Raths.
i» —K. (S. n. Bellenz w.) I. Ridwalden bringt die Stenern zur Sprache, die es von den ScGbergern, welche Guter in Ridwalden haben, fordert; serner, daß die Schiffleute zu Mieten die Ihrige» ^halten »vollen, „im Theil zu fahren." In Betreff der Steuern möchte Uri eine besondere Zusammen^beider Orte zur Besprechung der Sache gehalten wissen, erklart aber im Uebrigen das halten zu »vollen,über man übereinkomme, und die Dawiderhandelndcn zu strafe»».
Man sehe auch im Abschnitte Henichaftsangclegenhcilcn:
Bogtci Bellen; :c. «,—!«. Art. 1169-1» 7S.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lucern. 1045, 21. und 22. August.
StaatSarchi» Luccr». Absch. <Io anno Bd. XXXV. t'ol.208.
Gesandte: Luc er n. Jakob Bircher, Schultheiß und Venner; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Alc-S^heiß und Pannerhcrr; Ludwig Meyer, des Raths ; Leodcgar Pfhffer, des Raths. U r i. Johann .Zum Brunnen, Ritter, Mt-Landanlinann und Laudshauptmann; Sebastian Bilgerin Zlveher von Evc ^Statthalter. Schwyz. Sebastian Abhberg, Landammann. Untertvalden. Marguard Jinstid, 'Landammann, von Obwalde»; Peter Zelger, Landammann, von Nidwalden. Z u g. Adam Bach»'"Statthalter; Jakob Boßhard, des Raths.
». Landainnlaiin Zum Brunnen verdankt im Namen von Uri, Schwyz und Untertvalden denorten ihre Bemühungen zur Beilegung des den Thurgau betreffenden Streites. »». Es wird das SM' ^der sechs Schiedorte verlesen und darüber gesprochen, ob mau auf dem vorgeschlagenen Tag <45.und an der Malstatt Baden erscheinen »volle. Uri erklärt sich für den Besuch dieses Tages, wünscht, daß 'an Zürich das Begehren stelle, seine Räthe zu ernennen, und daß man ihm die der katholischen Ort»damit zu Baden die Sache in erster Linie in Freundlichkeit oder zuletzt durch das liebe Recht »"tst)'»verde, in welchem Falle die Theilung der Vogtei vorgeschlagen »verde» könnte. Die Gesandten d»»"'Orte anerkennen die Zweckmäßigkeit dieses Vorschlages; da aber ihre Herren und Obern oaranfdaß vor Allem die Bestrafung der ungehorsameu Uttwyler und die Einführung des katholischen Gottesd'^^zu Lustvrf vollzogen »verde, so sprechen sie sich dafür aus, vorerst durch ein Schreiben Bern,
Solothurn zu ersuchen, bei Zürich dahin zu wirken, daß dasselbe diese zwei Punkte zugestehe, da d»e