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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1352
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1352 Juni 1645.

den; und also aber, kein ander Frucht, dan ein reciprocierte Erdauerung gegen einander» heraus ervolgck,wie ebemnessig hernach zue Eiusidlcn und dan wideruinb zue Schweytz iiu Grund ein gleiches beschälst"'und aber der Steür und Bevogtigung halber was mehrers erscheint worden.

Wan aber dises alles nochmahlen zue keinem endtlichen, fridlichen Ausgang crspriesseu inögeu,man ze letstlichen der Herren von Schweytz seiths dahin sich begeben nnd init den von Ihr FürstinGnaden hiervor benandten beiden geistlichen verordneten Herren, wie mich Herren Joan Jacob Weichsdach, Ihr Fiirstlich Gnaden Cantzlern, ihren Mittherrn, Herrn Michael Schorno, derzeit Statthalter»,Herrn Melchiorn Beelern, Seckelmeistern, und Herrn Conrad Heinrich Ab Werg, alten Vogt derleüthen zu Eiusidlcn, vermittelst der drehen Wol-Ehrwürdigen.Vättcrn Capllcineril I'. I'. Sebastian ^Beroldingen, Appollinaris Jtttz nnd Basilij Lindanwer, alten Pfarherrn zue Schweytz, überlassen,und lang zne handlen und tractieren, bis; disere Biißhel und Streitigkheit zue einem fridsambenglücklichen möchte gebracht werden.

Und wan dan nach vilfaltigem Disputier», freundt- und ernstlichen Underred- und Erdaueruilg^»'allch Auffweisung habender Gewahrsambinen beidertheil reiflich erwogen und zne Gemüth genommen d"grosse Ungelegenheit, Nncosteu, auch andere Uebel, so diesere Nnfriden nnd Zwcytracht mit sich gebrachtoder noch fürterhin besorglich mit sich bringen möchten; hingegen aber auch betrachtet, wie wol derund andere Theil den Andern jederweilen anstendig gewesen nnd noch sein wurden, wan wideruinbrechter, wahrer Frid nnd Eintrechtigkeit gepflanzet wurde, als hat man letstlichen guet erachtet, bcid^'seiths Regalien in ihrem Werth beyseiths zne setzen und den alten Stand oder Posscß und beidcrscbstVerübungen, welche Ihr Fürstlich Gnaden mehrmahlen vorgeschlagen, vor die Handt zue nemmen, wem»'auch der beste Nichter und Ausleger beider Theilen Regalien zue sein erachtet worden, endtlichvernere Weitleüffigkheit oder Zuethuen anderer Orthen oder Stenden »»der Ihnen selbsten in demder Allcrheiligisten Dreysaltigkeit, auch zue Ehren der übergesegneteu Atueter Gottes und aller Heiligtauf hernach gesetzte Articul, welche bcidersciths vest, steif, gethreiiwlich nnd aufrecht zue halten abg""^'angenommen und beschlossen, güetlich und fründtlich wideruinb miteinanderen verglichen und vereint'"^'namblichen, und

Erstlichen, die Bevogtigung der Waldleüthen betreffend, alldicwyl die Waldleüth anfeilgklich iilLandt-Necht-Brief sich verbunden, gelobt und geschworen, einem Landtamman uild den Landleüthe» ^meingklich zue Schweytz gehorsamb zu sein ohne alle Widered, solches allch jährlich laut der Waldß"Buech durch gethancs Eydtgelüebt erneiiwert, uamblichen eiuein Landtanimau zue Schweytz, vld ^seinen Gewalt bevelch, gehorsamb zue sein in des Landes Sachen soll es dervwcgen einem Lobl. ^Schweytz, über die Waldleüth einen Vogt zue erwöllen, oder zue verschaffen freystehen; und ob sich belst^'daß sie je einen solchen Vogt aus ihrer Lobl. Landtsgemeind zue Schweytz erwellteu, dem solle» ^Waldleuth in angedeüter alter Formb schweeren, mit Vorbehalt des Gvttßhaußs Eydt, wie bischer»beschechen. ^

Zum Andern. Es soll jedoch diser Vogt die Waldleüth nit allein bey ihreil alten FreyheireilGerechtigkheitcn lassen verbleiben, sondern auch sie darbey schützen ilnd schirmen laut der Wald!'Recht, hingegen aber sich des Gottßhauszs Sachen weder wenig noch vil zue beladen haben, nochsen, es werc dan, daß Ihr Fürstlich Gnaden seines Nhats nnd Hilst begehrte, soll ihme solches zeth»^,üt allein vergöllstiget, sondern auch schuldig sein, Sie und Jhrv Gottßhanß bey ihren Freyheytcn, lbe^