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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1345
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März 1645. IZ45

bschen, wenn sie die Religion andern, den andern aber nicht. — Weil Glarus mit dem Toggcnburg verland-etet ist, soll es gegen St. Gallen die ersten Schritte thun und um die Religionsfreiheit der evan-^schen Landlcutc anhalten. Wenn dich ohne Erfolg ist, so wird man ans erhaltenen Bericht weiter delibc-wie Glarus beizustehen sein möchte, i. Landammann Elmer bringt weiter vor, einem in GlarnsAhnenden Evangelischen aus dem Augstthal^ Thal von Aosta), dem vor sechszchu Jahren ein Bruder im""gstthal gestorben sei, habe man unter einem auf die Religion gegründeten Vvrwande die Erbschaft'""st verabfolgen lassen. Seither sei im Glarnerland auch ein Erbe ins Augstthal gefallen und jener""gstthaler habe seinem Erbe wieder nachsetzen wollen, sei aber abgewiesen worden; ob man deswegen"'"st das Gegenrecht brauchen solle? — Glarus soll noch ein Schreiben ins Augstthal abgehen lassen und'""g, wenn dasselbe nichts fruchtet, das andere Mittel ergreifen. Zt. Den schaffhausischen Interessenten inFalliment von Heinrich und Emanuel Zollikofcr zu St. Gallen wird, falls sie darum anhalten, ein""b°rgrciflicl,cs Empfehlungsschreiben in gemeinem Namen bewilligt. Z. Die evangelischen Bündner begeh-wegen ihrer Neligionsstreitigkcitcn Rath. — Sie sollen von dem Verlauf der Verhandlungen auf der^"wligen Tagsatzuug privatim in Kenntniß gesetzt und zur Geduld, aber auch zu einer vorsichtigen Stand-^tigkeit für Reintegration und Handhabung ihrer Landsatzungen ermahnt werden. ,1». Dein jungendes Pfalzgrafen Friedrich, von welchem die vier evangelischen Städte zu Gevatter gebeten wordenwird jede Stadt 100 fl. in Reichswährung als ..Einbindctcu" (Pathengeschenk) geben. Basel wird'r Lluoten in Empfang nehmen und die 400 fl. an den Bestimmungsort schicken.

Confcrenz der V katholischen Orte.

Luecrn. 1«45, 20. und 21. März.

Staatsarchiv Luccr». Absch. >>u -m»o UN». Nd. XXX^ . toi. SZ.

^sandte: Lu ceru. Jost Bircher, Ritter, Schnltheiß und Stadthauptmann; Heinrich Fleckenstein,. ""r, Alt-Sch.iltheiß und Pannerhcrr; Laurenz Meyer, Oberzeugherr; Ludwig Meyer, Leodegar Pfyffer.

Karl Emaniiel von Noll, Ritter, Landammann und Panncrherr; Johann Heinrich Zum Brunnen,^""r, Alt-Landammann und Laiidshauptmann; Kaspar Nomanus Trvgcr, Ritter, Alt-Landaminann.

Sebastian Abyberg, Laiidammann; Wvlfgang Dietrich Rcding, Landshauptmann. Nutcr-"^en. Marquard Jmfeld, Ritter, Laiidammann, von Obwalden; Bartholomäus Odermatt, Land-"'""wnn, voii Nidwaldcn. Z u g. Beat Zurlauben, Amiuann; Iiudolf Kreuivel.

. Ata» beredet sich über das Verfahre», welches gegenüber Zürich in dem Streite wegen der Reli-^beschwerden im Thurgau zu beobachten sei, und stimmt darin übercin, daß man Zürich nicht gestatten^as 5ilare und Lautere mit dem Streitigen zu vermische», woraus e--> ausgehe. E» beabsichtige ferner^ Weichheit der Religion ohne allen Unterschied zu erzwingen und jede geringe Sache, die damit in Ver-eng stehe, anhängig zu macheu. Damit Zürich das zu Baden von den Gesandten der uninteressiertenentworfene Projeet sich nicht zu Nutzen wachen könne, was den Katholischen unwiderbringlichen Scha-dächte, zumal da deren feierliche Protestatio» gegen dasselbe dem Abschiede nicht einverleibt wordenWerden folgende drei Mittel dagegen in Vorschlag gebracht: erstens Zürich zu schreiben, daß man""schlössen habe, die Sätze zu wählen, welche den Streit gütlich oder rechtlich austragen sollen; zwei-

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