Februar 1645.
^'°ch Vvr Johannis zusammenzutreten, sich wo möglich, wenn auch nicht über alle, so doch über die meistenzu vergleichen und inzwischen nichts Thätliches vorzunehmen, v. Franz Johann, ueucrwählterbA)of zu Cvnstanz, uvtificiert seine Wahl. — Es wird an denselben ein Gratulationsschreibcn mit den^^hrcnden Complimcuten erlassen. t I». (S. u. Lauis.) i. (S. u. Nheinthal.)
Verhandlungen der katholischen Orte.
It. sIX katholische Orte.) Auf ein Schreiben des Bischofs von Chur, der Landrichter und Depntier-der Katholischen in den Blinden, in welchem sie den Wunsch aussprechen, man möchte sie und ihre^cstiercnden Mitbuudesgeuossen auf diese Tagsatzung berufen, wird geantwortet, daß man dieß nicht für^hsam, „och wegen Kürze der Zeit für möglich halte, und vertröstet sie auf eine vielleicht bald wieder^'"Mentrcteude Tagsatzung. I. Der Nuntius Gavotti belobt die katholischen Orte in einem Schreiben. ihrer Einmüthigkeit, die sie für Aufrechtcrhaltung der katholischen Religion im Thurgau bewiesen!^n. ,»4. Sebastian Bilgerin Zweher von Evebach überbringt vom ueuerwählten Bischof von Cvnstanzschreiben, ähnlichen Inhalts, wie das vor der allgemeinen Sitzung verlesene. In dem darauf erlasse-^ Antwortschreiben wird dem Bischof zu seiner erhalteneu Würde gratuliert. ». (S. u. Thurgau.),' lS. u. Nheinthal.) K». sVII katholische Orte.) Der Bischof von Basel berichtet in einem Supplica-,'°'M)reiben, daß die in des Stifts Landen genommenen Winterquartiere und die starken Cvntributivncndauern, und daß diejenigen, welche mit Hab und Gut in das Erguel geflohen seien, unter Drohungen'^"ckgeiuahut werden; daß ferner Bern durch den Landvogt zu Nidau deu münsterthalischen UnterthanenZusprechen lassen, sie sollten die Geflüchteten mit ihren Früchten, ihrem Vieh und ihrer übrigennach Hcmse weisen, damit die Soldaten sich nicht auf der Prvpstei Münster Boden begeben. DurchAusschuß läßt man deßwcgen mit dem französischen Ambassador und mit Bern reden. Der Ambassa-^ antwortet, daß er bor wenigen Tagen ein königliches Schreiben an Turenne empfangen habe, des Jn-daß derselbe mit' seinem Kriegsvolke die Lande des Bischofs verschonen solle. Sofort habe er dieses^Aben an Turenne abgeschickt und auch dem Bischof Kenntnis) davon gegeben. Berns Gesandtschaftinan möchte ihr die Klagen über den Landvogt zu Nidau zustelleu, damit sie sofort nach Bern. ^l>eu könne, von wo ans das Gebührende werde angeordnet werden. Von dem allem wird der Bischof^Hrichtigt. «y. sV katholische Orte und katholisch Glarus.) Da bei diesen schwebenden Geschäften derb^"g ungewiß ist, so wird für rathsam erachtet, für alle Fälle Vorsorge zu treffen und dem AbschiedeÖligen, ob den Herren und Obern nicht gefallen möchte, von jedem Orte zwei Kricgsräthe zu erwählen,^ bei erster Gelegenheit sich versammeln und die erforderlichen Anstalten treffen sollten.
^ Mail sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangclegcnheitcn:
ü,'^sschaft ThurgMl. II. Alt. 444. Gotteshäuser, Klöster.
l!,i?°atci Rheims,al. i. Art. 119. Kriegssachen. o. Art. 167. LocaleS.
Mei Lauis. L. Art. 9ö. Verhältnisse Mailand gegenüber. I». Art. 185. Polizeiliches.
x. „ 134. Polizeiliches.
^ 1 auS dem Lucernercrcmplar.