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Februar 1345.
„so vielfältigen Aufzügen" zur Gebühr zu weisen. Die uninteressierten Orte lassen den fünf Orten und ka^'lisch Glarus durch einen Ausschuß anzeigen, Zürich habe seine Beschwerden übergeben; wenn sie diesc^einsehen und die ihrigen auch eröffnen wollten, so werde man sie ihnen zustellen. Sie antworten, ^verlange die Beschwerden Zürichs nicht zu sehen, sondern verbleibe bei dein vorigen Begehren undgehofft, eine Antwort darauf zu erhalten. — Endlich entschließen sie sich ihre Beschwerden auch zugeben, jedoch mit dein Vorbehalt, daß sie nichts compromittieren, sondern allein die Beweggründe, wc»^sie die Theilung begehrt hätten, mittheilen wollen. Die Beschwerden der fünf Orte werden Zürichevangelisch Glarus durch einen Ausschuß mitgetheilt, worauf diese eine Replik einlegeil. Alis Anh^^der uninteressierten Orte erklären sie sodann, daß sie unter Borbehalt ihrer Rechte zugeben wollen, daß ^Gesandten der uninteressierten Orte nach Mitteln sich umsehen, wie die Streitigkeiteil beigelegtkönnten. Zürichs Replik wird den fünf Orten mitgetheilt mit der Anfrage, ob sie eine gütliche Vct»^lung ohne Benachtheiligung ihrer Rechte lind ohne ihrer Judicatur zu nahe zu treten gestattenten. Die fünf Orte und katholisch Glarus erwidern, daß sie die Replik weder sehen noch darauf a»t^teil »vollen, und beharren bei ihrem Begehren, Zürich mit dem Verlangen etiles Protokollisten abzuweß^das gcgeil die Uttwyler gefällte Urtheil anzuerkennen und den katholischen Gottesdienst zu Lustorf wch'fzu halten; sie gesteheil jedoch zu, daß sie den nilinteressierten Orten nicht davor sein könnten, M ^selbst Vermittlungsvorschläge zu projectieren. Die Gesandten derselben entwerfen hierauf ein Project,welches nach ihrer Meinung die Mißverständnisse beigelegt »Verden könnten. Dasselbe wird bci^Theilen verlesen. — Zürich nimmt, weil der Artikel viele sind, Verdank. Die fünf Orte danken den u"'"teressierteil für die gehabte Mühe und erklären, sie dürften das Project nicht heimbringen, weil darinklare, in dein Landfrieden enthaltene Sachen ihnen verweigert seien. Mail möchte ihnen in Bezug ausbegehrte Theilung zum Rechte helfen und darüber einen Bescheid erfolgeil lasseil. Wenn man ihnenzu dem Rechte helfe, so wollten sie an dem, »vas daraus erfolgen möchte, keine Schuld tragen. Mit dü!^Worten begehren sie'von den übrigen Gesandten Urlaub und verlasseil die Sitzung. Mail läßtdurch Ausschiisse mittheilen, sie möchten nicht abreisen, bis man Zürichs Antwort auch vernoi»^habe; mit dem Project »volle man nicnlanden bindeil, auch die Erklärung keines Theiles für einen 6^promiß halteil; dasselbe sei allein in der Hoffnung auf eine gute Komposition aufgesetzt worden.sie die Punkte bezeichnen, welche bei ihnen am meisten Bedenken erregen, so könnte das Project viellc^etwas emeildiert werden. Die Gesandten der fünf Orte und von katholisch Glarus sagen es zwar nicht Vreisen jedoch nicht ab. Zürich und evangelisch Glarus erklären, sie hätten gewünscht, daß etliche P""mehr erläutert, in andern aber die Parteien nicht zusammen gewiesen worden wären, da für einen u»ihnen selbst anzubahnenden Vergleich wenig Hoffnung vorhanden sei; sie seien auch solches einzu^,durch ihre Instruction nicht ermächtigt. Dessenungeachtet wollen sie mit Rücksicht auf die vielfältigeund die guteil Absichten der uninteressierten Orte ihren Obrigkeiten Alles getreulich referieren. Bern, 'Schaffhausen und Appenzell-Außerrhoden nehmen den ganzen Verlauf, die eröffneten Beschwerden, dicgelegten, Verzeichnisse und das gemachte Project in den Abschied. Freiburg, Svlothurn und Appenzell -J^rhoden thun dasselbe, lassen aber die eingelegten Beschwerden, die Repliken und das Project »licht i>P^reil, weil die katholischen Orte die Klageil Zürichs weder gesehen noch beantwortet, auch das Project «ihren Befehlen zuwider nicht genehmigt haben. Mit Bezug aus das von beiden Theilen gestellte Ncchtsbegc stsind die Gesandteil der uninteressierten Orte dießmal ohne Instruction. Die interessierten Orte werden '