Druckschrift 
5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
1313
Einzelbild herunterladen
 

April 1644.

1313

anzv,i,che Ambassador auf das Behren der Gesandten keine Satisfactivn noch Gratisication aeaebenendlich od inan gesinnt sei, von der Gesandtschaft nach Frankreich zu abstrahieren oder ans der näcb-u> Confercnz wieder davon zu reden, ob die Sache durch deren Absendnng oder durch Schreiben betrieben

soll, K. (S. u. Thurgan.)

Mail sehe auch im Abschnitte Herrschastsangclcgenhciten:

"»dhrnfschaft Tliiirgmi. i. Art. 113. Justizsachcn. I. Art. 490. Gotteshäuser, Klöster.

^'schuft Boden. Art. öS. Straßen. ' j. Art. 101. Kriegssachcu.

Ii. 10. Marchensachcii.

^'richt des Geneoalschroibois über einige im Namen der Obrigkeit mit Jost von Dien-'Ah, Landvvgt zu Uv^don, und Anton Stettler, Alt-Landvogt zu Grandson^ ge-gebene Entscheidungen betreffend Angelegenheiten der Aemter Grandson und Tscherli'

1344, 5. April.

Staatsarchiv Vcr».

y Das Verhandelte findet sich im Abschnitte HcrrschaftsanM'gcnheitcn:

""dbontci Orbc mit Tschcrliz. Art.2l4. sis.

l»idvvgtci Grandson. I»-v. Art.338-Zit.

Vermittlnngsevnferenz der Orte Zürich, Bern, Lueern, Uri, Schloyz

und evangelisch Glarns.

Chur. t«44, 5. bis 43. April.

Staatsarchiv Zürich- liest. XN- tdv. toi. üSl. ziaiidcSarchiv Dchivi,;.

^ gesandte: Zürich. Johann Heinrich Waser, Stadtschreiber. Bern. Gabriel von Wattcnwhl,Naths. Lueern. Leodegar Pfyffer, des Raths. Uri. Heinrich Püntiner, des Raths. Schwül^->ann Kaspar Cebcrg, Ritter, Statthalter. Evangelisch Glarus. Johann Heinrich Ebner «and-"»ttnann. "

Wegen der Alißhclligkeitcn, welche der Religion halber in den III Bünden entstanden war, hatte man^'^'r aus der Eidgenossenschaft von beiden Religionen an dieselben geschrieben, sie möchten sich um der^gkrit willen gütlich vergleichen. Nachdem diese Ermahnungen erfolglos geblieben, hatte man sich aus

^ Alchen der beiderseitigen Neligionsverwandten zu einer persönlichen Deputation nach Chur entschlossen

Z ^Verrichtung der eidgenössischen Begrüßung einige» sich die Gesandten dahin, daß Zürichs GesandterWelmen der XIII Orte vor dem Bcitag den Vortrag halten solle und zwar gemäß den Schreiben^ früher von den Obrigkeiten selber an die III Bünde gerichtet worden waren. Nachdem dieser die^"pvsitivn zu gütlicher Vergleichung vorgetragen und sich im Namen der Gesandtschast zur VermittlungSchöten hat, wenn der Beitag keinen Vergleich zu Stande bringen könne, verdankt ein Ausschuß desscl-" eid- und bundcsgenössische Anerbieten und erklärt, daß man einen nenen Versuch machen und

165