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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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December 1643.

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Conftrenz der Städte Zürich und Bern.

Brugg. 1«43, 22. December (12. a. K ).

Staatsarchiv Zürich, »est. XII. 15V. toi. 2Z0.

Gesandte- Zürich Salomon Hirzel, Bürgermeister; Hans Rudolf Nahn, Statthalter; Hans Heinrich^aser, Stadtschreiber Bern. Hans Rudolf Willading, Anton von Graffenried, beide Venncr.

U. Stadtschreiber Waser ist unlängst im Namen der Orte Zürich, Bern und Glarus in die Bünde»«eist, um die weitanssehende Streitigkeit der Landschaft Davos mit den übrigen sechs Hochgerichten dcs-Wcn Bundes wo möglich beizulegen. Derselbe berichtet nun umständlich über sein Verrichten. Die SacheZU einem von beiden Parteien unterschriebenen Cvmpromitz und an vier Sätze') mit ihm als Obmannbracht worden Da die Sätze in ihren Meinungen zerfallen seien, so habe er bei der Wichtigkeit desHandels nicht eilen sondern die Sache zuerst au die Orte bringen wollen. Nach reifer Verathung desGeschäftes bittet mau den Stadtschreiber Waser, sich mit erster Gelegenheit wieder in die Bünde zub°gcben Hierauf -ieht man die einzelnen Punkte der späuigcn Handlung (Borsitz beim Taghalten zu Davos,Landammann Landschreiber und Landweibel, Bundessiegel. Archiv, Panncrbewahrung und Pauueramt.^sten) in Verathung und wie sich Waser verhalten möchte, wenn es zu seinem Ausspruch kommen sollte,">°bei es ihm aber überlassen sei, je nach den Umständen und seinem Gutsinden zu verfahren. In jedemFall soll sich Stadtschrcibcr Waser bemühen, die gütliche Handlung auf irgend eine Weise zum Austrag zuBingen An das Urtheil der Sätze soll er nicht gebunden sein, sondern freie Gewalt haben, und wenn^ nicht die Meinung der Sätze sein sollte, so solle er die Sache einstellen und an seine Principale be-bten Zu der ferneru Actiou wird dem Stadtschreiber eineGcwalts- uns Schirmnrkunde" ausgestellt.

Wami der Gerichtehandel völlig beigelegt sein wird, mag Stadtschreiber Waser au den Orten und^ den Personen wo er es für gut erachtet, freundlich daran erinnern, man möchte auf die Aeufnung derevangelischen Religion auch wieder erforderlicher Matzen Bedacht nehmen. Was er finden wird, kann her-auf einer Confcrenz zu Aarau oder anderswo in Verathung gezogen werden, indem es sehr erwünscht^e, wenn das evangelische Wesen in den Bünden wieder in den rechten Stand gebracht würde, v. Es wird""g^igt datz den acht Gerichten und Unterengadin der Auskauf der österreichischen Rechtsame um 200,000 fl.""geboten wurde Man hält victz für ein nützliches und dem evangelischen Wesen sehr vorteilhaftes

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