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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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December 1643.

quenzen flihren könnte, so wird jedem Orte anheiingestellt, sich darüber zu berathen und dagegen Vorstszu treffen. v. Zürich und Schaffhausen entschuldigen sich in zwei Schreiben wegen des Einlasses und d'lBegleitung einigen französischen und weimarischen Volkes, das aus dem Treffen bei Tuttlingen entfl^war, Zürich besonders noch wegen des von ihm einigem Kricgsvolke gestatteten Durchpasses durch den Th^'gau. Basel und Solothurn berichten über die wiederum an ihren Grenzen angelangten Armeen, besclM'^sich über vielfach von diesem fremden Volke begangene Jnsvlentien und bitten um treues Aufsehen.dieß wird auch darauf hingewiesen, daß Solothurn eine Salvaguardia in die Lande des Bischofs gelegteine Conferenz mit Lucern nach St. Urban angesetzt habe. Mau erblickt darin Veranlassung genug, ^katholische Tagleistung zusammenzuberufen. Lucern wird ersucht, dieselbe auf den 29. December anzust^'Ans derselben soll die Beantwortung obiger Schreiben berathen, auch vou den Folgen gesprochen »ve?'d^welche die Einstellung der Gesandtschaft nach Frankreich bisher gehabt habe, und von der Zweckmäßig^dieselbe abgehen zu lassen. «I. Da man die Erfahrung gemacht hat, daß die Eidgenossen der neuenligionsich des Windes, der in ihre Segel geht, wohl zu bedienen wissen" und die Katholischen M ^Glücksstreiche und die Erörterung ihrer Geschäfte anzutreiben" verstehen, sollte man von katholischerauf ebendasselbe bedacht sein und des Glückes sich ebenfalls zu bedieneu wissen. Namentlich aber fwman einander zu Gemüthe, daß Einmüthigkeit vor Allem Noth thue, weßwegen namentlich Uri ersucht w"'in Anbetracht der dermaligen Zeitläufe von den andern Orten sich nicht zu trennen undseinenGwalt" zu einem Entschlüsse zu vermöge», durch welchen die Eintracht unter den Orten wieder herg^»verde» könnte, v. Der Bischof von Basel erneuert seine Beschwerden über die Drangsale, welche er"dein französischen Kriegsvolk zu erleiden habe. Es wird ihm vorläufig eine tröstliche Antwort gegeben, ^läßlicher soll aber über seine Klagen bei nächster Zusammenkunft verhandelt »verde», t. Es wirdSchreiben des Bischofs zu Chur und der katholischen Geineinden in den Bünden verlesen, in welchemwiesen wird, ivas Stadtschrciber Waser von Zürich unter dem Schein, eine»? Vergleich in de»? Stäwegen der Landammannschaft auf Davos zu Stande zu bringen, der katholische»? Religion zu Nachmachinicren könnte. Da aber angezeigt wird, daß Lucern ihnen bereits geantwortet und insinuiert haß ^sie nichts verscherzen solle»?, so läßt man es einstweilen dabei bewenden; doch ermahnt man die ^ 'welche ihre Gesandten dahin ernannt habe»?, auf de»? Fall, daß sie begehrt würden, dieselbe»? in Bereitszu halte»?. Uebrigens soll die Sache auch auf der nächsten Tagleistung zu Luccrn zur Sprache»verde». K. (S. u. Thurgau.) I». Da der Nuntius de»? Klosterfrauen zu Zug und an andern Orte»?sagt habe»? soll, künftig den Capucincrn zu beichte»?, so wird der Stadtschreiber zu Lucern ersucht, 'letzter Conferenz zu Luceru beschlossene Schreibe»? a»? de»? Cardinal Barberini nach Ron? und anerforderliche Orte beförderlichst abgehe»? zu lasse»?, i. (S. ??. Mainthal.) Ic. (S. u. Bcllenz w.)

Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschastsangelegcnheitcn:

Llttldgrafschaft Thurgau. s. Art.2S9. Kricgssachen.

Lltlidvogtci MiNlltlial. j. Art. 2lZ. Marchstreitigkeiten.

Bogtci Bellen; ?c. k. Art. 1131.