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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juli und August 1643.

lieber das Versprechen, daß die neuen Zölle und Auflagen beseitigt werden sollen, sei man erfreut. ^die neue Steigerung der breisachischen Zölle und die Prätensionen auf gewisse in diesem Kriege versehe»^Güter und Unterpfänder betreffe, fo werde man dem Ambassador die Specialitäten zustellen und erivai'dgebührende Abhülfe. In Betreff Burgunds möchte sich der Ambassador bei Hof, wo nicht für ^völlige Wiederherstellung der Neutralität, so doch für eine Suspension der Waffen bis zu erfolge»^Frieden verwenden, ebenso um möglichste Verschonung der Stadt Constanz, des Bischofs von Basel »»der eidgenössischen Grenzen. Die versprochene Satisfaction wegen der Zahlungen gewärtige man unfchlb^Luccrn, Schwyz, Untcrwalden und Appenzell-Jnnerrhoden sind der Ansicht, man sollte bei der im Marz!?'machten Verabschiedung verbleiben und die Gesandtschaft abgehen lassen, falls wegen Burgund und andra'Punkte kein genügender Bescheid erfolgen würde. Weil sie keinen Befehl haben, in ein Schreiben ei"^willigen, nehmen sie die Sache all rotsrenckuin, desgleichen mit wie geringem Nespect der Ambassador ^eidgenössischen Stand tractiert habe. Weil geäußert wird, daß an der Zollsteigcrung zu Brcisach eiwü^Orten wenig gelegen sei, so weist Basel weitläufig nach, daß gerade die Orte, die es am wenigsten vermähldieselben am meisten empfinden würden, zumal des Weines halber, für welchen dieses Jahr im Elsaßgute Aussichten seien. «>. Zwei burgundische Abgesandte, Johann d'Acoste und Georg Lapie, übeegc ^ein Schreiben des Königs von Spanien, worin dieser anzeigt, daß er den Gubcrnator und das Parla^der Freigrafschaft bevollmächtigt habe, mit der Tagsatzung zu tractieren. Die Abgesandten eröffnen h^ 'sie hätten Befehl, das Erbeinigungsgcld zu entrichten und für Wiederherstellung der Neutralität zu ^tieren. Man möchte sich bei dem französischen Ambassador erkundigen, ob er hiefür auch Vollmacht I)und das nützliche Werk möglichst befördern. Der Ambassodor erklärt auf geschehene Anfrage, daß ermal keine Vollmacht habe, über Wiederherstellung der Neutralität oder einen Waffenstillstand zu tracü^'weil dieß eine Particularsache sei und bereits Deputierte abgeordnet seien, um über einen allgemeinen öden zu verhandeln. Man schreibt hierauf nochmals an die Negentin von Frankreich und ersucht den Ä>n 'sador, die Neutralität oder doch einen Waffenstillstand auszuwirken und inzwischen die Einfälle gegen 'gund durch seine Autorität zu verhindern. Dieses alles wird dem König von Spanien wiederum grscht'^und den burgundischen Abgesandten mitgetheilt. v, I, K. (S. u. Thurgau.) Ii. (S. u. Deutsche g ^Vogteien übcrh.) I. Zürich beschwert sich abermals wegen der im Mailändischcn von der JngllifitiM ^lästigten Kauflcute. Falls denselben nicht genügende Zeit zu Verrichtung ihrer Geschäfte vergönnt >'oe^sei es entschlossen, alle italienischen und spanischen Kaufleute aus seinem Gebiet zu bandisieren. Mannochmals angelegentlich an den spanischen Ambassador in Lucern und ersucht ihn, beförderlichff ^ ^auszuwirken, indem man ihn darauf aufmerksam macht, was für einen Entschluß Zürich ^andere Orte gefaßt hätten. Ic I. (S. u. Deutsche gem. Vogteien überh.) m. sXIlI Orte, Stadt ^Abt St. Gallen.) Johannes Zebnet von Mieten bittet um Fenster und Wappen im sein neuerbautes ^i». sXIII Orte.) Damit man von dem Kriegsvolk an den Grenzen desto weniger Gefahr und llnge ^heit, auch wegen desselben keinen Verweis zu erwarten habe, wird den Landvögten zu Baden und imbefohlen, ohne Paßzedel und Examination niemand auf eidgenössisches Gebiet zu lassen und die So ^gänzlich zurückzuweisen. <». (S. u. Baden.) p. Auf den Anzug Berns, daß dem gemeinen armen ^von den Heiden viel Ungelegenheit und Schaden widerfahre, wird abermals verabschiedet, daß dirund Wiedertäufer allenthalben weggewiesen werden sollen. <>. Da die Obrigkeiten von demAmbassador zu Gevatter gebeten worden sind, so verrichten die Gesandten in dereit Namen den