März 1643,
ci») Erzherzogin entschlossen, einen Gesandten mit einem Schreiben an die XIII Orte und mitbesondern an die katholischen abzuschicken, welcher nun wirklich angekommen ist. Lf. sVII katbolische^'^bst katholisch Glarus, Appenzell I. Rh. und Abt St. Gallcn.s Durch ein Schreiben des Nuntius und"ick Katholischen in den Bünden werden die Gesandten ersucht, dazu behülflich zu sein, daß die Katholischen^ "'ehr von den Protestierenden beunruhigt werden, und die III Blinde zur Einigkeit zu crmahnen,back ^ allgemeineil Sitzuilg die bttndnerischen Gesandten beider Religionen zur Ein-
^i>' ermahnen und dieselbe Ermahnung schriftlich an die III Bünde gelangen zu lassen
dicstm Beschlüsse wird dem Nuntius Kcnntniß gegeben. ^-5. sVII katholische Orte.s Der BischofL'">d wiederum in einem Schreiben, daß ihm gegen das gegebene Versprechen noch immer sein
,j ""d sein Einkommen vorenthalten werde, und daß die Nnterthancn noch immer von den Contribn-"»I" ^'cn. Alan inacht dcßwegen dem Ambassador Vorstcllluigeil und tvill auch diesen Punkt der
^ Hof abzuordnenden Gesandtschaft in die Instruction geben. Der Ambassador entgegnet, daß die)e des Bischofs schon in Ordnung gebracht worden wäre, wenn Baron d'Oysonville durch die GeschäfteAisll'k ^ Ucbcrlingen von der Reise au den Hof bisher nicht abgehalten worden wäre. Demde» s? d'wcm Kenutniß gegeben, sowie anch von der beschlossenen Abscnduug einer Gesandtschaft an^""lg. Z»i,. katholische Orte, katholisch Glarus, Appeuzcll-Jnuerboden und Abt von St. Gallcn.svermuthcn, daß etliche Orte ihre Meinung wegen Abschickuug der GesandtschaftAbreise ändern, so wird beschlossen, daß gemäß dem Abschiede von Luceru»o» " Schwhz ihre Gesandten abschicken sollen, welchen Freiburg und Solothurn auch die ihrigen.>'ch,c^ " ^ beizllfügen gebeten worden sind. Alan spricht die Hoffnung ans, daß Uri, das
Ii Gesandten nur dann schicken zu wollen erklärt hat, wenn alle Orte sich an der Gesandtschast betbei'-d^ katholischen Orten nicht trennen werde. Jedes katholische Ort wird den Gesandten neben
i». Instruction noch eine besondere, die katholischen Angelegenheiten betreffende, zu geben wissen
'»tc» dilrch ein dein Nuntius übcrgebcnes Schreiben gebeten, bei den katholischen Potew
lind Ständen für das Zustandekommen eines allgemeinen Friedens sich zu verwendeil. Der"°llt? ^ dasselbe mit seiiler Empfehlung zu begleiteil. Iclc. fVII katholische Orte.s Schwyz
ssvh Antrag, dcil Bimdesschlviir mit Wallis nicht aufzuschieben. Uri will den Beschluß bis auf dieZlw-j. "'kclgsatzuiig ausstellen, Freibnrg die Sache Lucern anheinistelleil. Die librigen Gesandten sind der"cbß / Betracht der Zeitlänfc den Schwur nicht aufschieben sollte. Ii. sVII katholische Orte
be^^^^kisch Glarus, Appenzcll-Jnncrrhvden und Abt St. Gallen.s Ter Gesaildte der Erzherzogin Claudia. ""ch Vorlage eiiles Credenzschrcibens an die katholischen Orte eine Erklärung ans das an sie gerichtete^Eklichcr Volkshülfc für die Stadt Eonstanz. Es wird ihm schriftlich geantwortet, daß man^ gcsammten Orten gegebene Erklärung wiederhole und sich über das Vertrauen der Erzhcr-katholischen Orten freue; daß man sich jederzeit gegen das HauS Oesterreich womöglich will-keiiic ^en geneigt sei; weiter als die von allen Orten gegebene Erklärung zu gehen, hätten sie aber>»>t> ^^ructivn. Das Begehreil wird in den Abschied genommen und darüber zu entscheiden den Herrenwchmngestellt. 1»«». (S.u. Thurgan.) IU». Der Gesandte von katholisch Glarus erinnerts-..^'Kk)en daran, sie mochten der Schreiben ihres Ortes an katholisch Glarus gedenken; denn letz-' 'wchmcils crbietig mit Schwyz in eine Cvnferenz zu treteil.