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Februar 1643.
dermaligen Zeitkäufen die Obrigkeiten niemanden erlauben, dergleichen geworbenes Volk abzuführen, ohne^er deren Erlaubniß erhalten hat. I». lieber das Münzwesen wird des Nähern nicht eingetreten; maues bei der letzten und insgemein laufenden Valvation bewenden mit dem Beifügen, daß weitererrung des Preises der Gold- und Silbersorten gesteuert werden soll. i. Luccrn eröffnet, daß dieerneuerung mit Wallis dieses Jahr in seiner Stadt vor sich gehen sollte, daß aber erhebliche Grüiid^'nöthig machen, dieselbe auf das künftige Jahr zu verschieben. Es bittet, man möchte ihm dieß nicht e"beliebig aufnehmen. Ic. Es wird ein Schreiben des spanischen Ambassadors Casati verlesen, in wcl^derselbe begehrt, daß, wenn die Orte ihr auswärts dienendes Kriegsvolks zu ihrer Vcrtheidigung lst^rufen im Sinne hätten, sie das in Frankreich dienende kriegsgeübte Volk, das man den Bündnissen Mbrauche, Heimrufen möchten. Man vergleicht sich, nachdem mehrere Meinungen sich geltend gemachtendlich dahin, dem Ambassador durch einen Ausschuß der Gesandten derjenigen Orte, welche bei dem iel>^Aufbruch betheiligt sind, die Lage der Eidgenossenschaft vorzustellen, und „was für eine Angstalt esdein Herzogthum Mailand habe", und ihn zu bitten, er möchte dieß dem Gubernator vorstellen, dak ^seinerseits sich mit dem Gedanken der Abforderung des eidgenössischen Volkes vertraut mache und füe ^mailändischen Staat sorge; ferner daß er die Besatzung zu Vercelli ändere, da man nicht Willens seh ^gleichen den Bündnissen zuwiderlaufenden Verfügungen zuzusehen, wie man denn auch durch eine Gesl^schaft nach Frankreich den dortigen Mißbräuchen ein Ziel setzen wolle. 1, Z», m. (S. u. ThuE^«». Aus einem Schreiben des Erzbischofs zu Mailand und aus dem schriftlichen Bericht von Ulrich Du!U^Landvogt zu Luggarus, vernimmt man, daß die Abordnung zu Gunsten der Alumnen des Collegiw»"'Mailand ein günstiges Resultat hatte. Lucern wird ersucht, ein Dankschreiben an Beide zu erlassen.Uebrigen findet man, daß es nothwcndig wäre, eine qualificierte Person, wie früher, daselbst zu i)" ^!
welcher im Namen der Orte die Jnspection anzubefehlen wäre. p. Die Wittwe des Hans Peter ^vo>l Basel, welche in ihrem Processe gegen Jakob Fülistorf von Freiburg den 10. September 1^ ^Straßburg verfällt worden war, appelliert an das kaiserliche Kammergericht zu Speyer. Die Gesandt^"von Freiburg ersucht nun die Gesandteil um ein Empfehlungsschreiben an das Kammcrgericht zuihres verburgertcn Fülistorf. Ein solches wird in unvorgreiflicher Form bewilligt. Der Ambas^ ^Casati wird ersucht, sich für den Obersteil Köllig, welcher im Nicderland für seine ansehnlichen Fordern^noch nicht befriedigt worden ist, durch ein nachdrückliches Fürschreiben zu verwenden, r. (S. u. Lugg'^«. (S. li. Thurgau.) t. (S. u. Nhcinthal.) i», v. (S. u. Freie Acuiter.) Die Antwortauf das letzte Schreiben der katholischeil Orte, die Gesandtschaft nach Innsbruck betreffend, wird dein -schiede beigelegt. In demselben wird angezeigt, daß Zürich keinen Gesandten dem katholischeil habe beigekönnen.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsangclegenhcitcn:
Laildlirafschllft Thurglill. I- Art. 256. Kricgssachcn. n. Art. 364. Rcligionssachcn sc.
in. „ 524. Localis. „ 442. Gotteshäuser, Kloster.
Lanlwogtcl Nliciiitlial. t. Art. 118. Kricgssachcn.
Landvogtei Freie Aemter. n. Art. 45. Justizsachen. V. Art. 115. Kricgssachcn.
Lliniwogtci Liiggliriis. r. Art. 128. Zollsachen.