December 1642.
1261
SS».
Gemeincidgeiivssische Tagsatzung der XIII Orte.
Baden. 10^2, 10. bis 20. December.
Staatsarchiv Zürich, »ost. XII. 14!». kol. IIS. Staatsarchiv Lucer». Absch. <Ie anno 1KI2. Lr. XXXII. wi. esc»
^Gesandte: Zürich. Salomon Hirzcl, Burgermeister; Johann Rudolf Rahu, Statthalter. Bern.
Rudolf Willading; Bnrkhardt Fischer, beide Venncr. Lncern. Jost Flcckenstein, Ritter^ultheiß; Ludwig Meyer, Kornhcrr und des Raths. U r i. Johann Jakob Tanner, Ritter, Land-Henrich Zum Brunne», Ritter, Alt-Landammann und Landshauptmann. Schwyz. Johann^ a,tian Abyberg, Landammann; Michael Schvrno, Statthalter. Unterwalden. ^MarquardRitter, Landammann, von Obwalden; Bartholomäus Odermatt, Landammann, von NidwaldcnBeat Zurlaiiben, Ammann; Wilhelm Heinrich, Alt-Ammann. GlaruS. Johann HeinrichLandammanu; Kaspar Küechli, Statthalter. Basel. Johann Rudolf Wcttstein, Oberstzunstmeister-^^>hard Brand, des Raths. Freiburg. Johann Daniel von Mvntenach, Ritter, des Raths. Solv-Johann Schwaller, Venner; Mauriz Wagner, Scckelmeister. Schaff Hausen. JohannZiegler, Statthalter: Eberhard Jmthurn, Scckelmeister und Panncrherr. Appenzell. JakobLandammann, von Jnnerrhoden; Johann Zellweger, Landammann, voil Außcrrhoden.' Eidgenössische Begrüßung. — Die Behandlung derjenigen Geschäfte, wegen deren diese Tagsatzung^^chrieben worden ist, wird bis zur Ankunft des französischen Ambassadvrs verschoben. I». ZürichMünzwesen zur Sprache und hebt hervor, daß der dermalige Lauf und Preis des Geldes vielverursache, daß an der Steigerung des Geldes der starke Anfivechsel schuld sei, den sanctgallische^Zahlen, daß ferner ein großer Unterschied im Gewicht beim AuSwägen des Fleisches bestehe.^ ' ^'hrzahl der Gesandten ist nicht instruiert. Die Stadt St. Gallen wird schriftlich ersucht, die Ihrigen umMillen von dem schädlichen Wechsel abzuhalten. Ans Gefallen der Obrigkeiten wirdslhci^ ^!arz eine Zusammenkunft verabredet, bei welcher die Gesandten aller Orte instruiert er-tiv»?' darüber berathen sollen, wie das Geld um etwas herabgesetzt, in der Valvation eine propor-^stsci^ ^'^Vit eingeführt, in Beziehung auf die Schätzung und Auswägung des Fleisches, sowie auf diekej^ Handwerkslöhne eine billige Ordnung gemacht werden könne. Inzwischen sollen die Obrig-
^ Landvögte in den gemeinen Herrschaften darauf halten, daß das Geld im Preise eher ab-^isan ^ ^^^'ation verbleibe, daß man die abermals sich einschleichenden
Sescll ^^^ probehaltig, dergleichen alle andern ausländischen nicht in der Eidgenossenschaft
^>cl, Münzen, die unter dem Viertel des Thalers und bisher mehrmals verrufen worden sind, sowieTie ^ ^chwl Gulden der silbernen Sorten nicht anders als nach dem Gewicht annehme und ausgebe.
"'Pr'ii sind überall zu schließen mit Ausnahme der Orte, welche Thaler vom Gehalt der Reichsthaleriit'vü" Zollen. «. sS. u. Vier ennetb. Vogteien überh.) Ein Schreiben der Stadt Lindau an diebetreffend die Sradt Schaffhausen, wegen des Schifffnhrlohns und der Münzwährung wirdvu, desgleichen der Bericht Schaffhausens tiber diese Sache. Es wird an Lindau ein Antwortschreiben
^Htet. dasselbe ohne Erfolg bleiben sollte, mögen Zürich und Lncern in aller Orte Namen an dieh'^ogin schreiben und bei ihr um Abhülfe der Beschwerden nachsuchen, v. (S. u. Lauis.) L. Basel^ sich abermals, daß etlichen seiner Bürger, welchen verschiedene Herrschaften, Häuser und Güter seit