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1252 October 1642.
S88.
Konferenz der V katholischen Orte.
Lueern. t«42, 20. October.
Staatsarchiv Lliccr». Absch.-Ig anno WI2. Bd. XXXII. toi. 211.
'Gesandte: Lucern. Jost Fleckenstein, Ritter, Schultheiß; Jost Bircher, Ritter, Alt-Schultheiß u»dStadthanptinanu; Johann Jakob Svnnenberg, Ritter, des Raths; Ludwig Meyer, Kornherr, des Raths'Uri. Johann Jakob Tanner, Ritter, Landanunann; Johann Heinrich Zum Brunnen, Alt-Laudanlina>»'und Landshauptmann. Schwyz. Johann Sebastian Abyberg, Landanunann; Michael Schorn», Statt'Halter; Martin von Nickenbach, genannt Belmont, des Raths. Unterwalden. Marquard Jmfeld, Lc»^'annnann, von Obwalden; Johann Walthart Lnssi, Landanunann und Pannerherr, von Nidtvalden. Z uil(Niemand.)
». Zug entschuldigt sein Nichterscheinen. 8». Zürich hatte in einem Schreiben vom 14. (24.) Stp'tember den katholischen Orten den Antrag gemacht, die Erörterung der verschiedenen Religionsbeschwerdt"in den gemeinen Herrschaften durch „einen gleichen Ausschuß" vornehmen zu lassen; die katholischensehen darin eine Beeinträchtigung ihrer Rechte, indem sie dadurch zu einer Partei gemacht würden, und bc-stehen darauf, daß die streitigen Sachen durch das Mehr in Güte oder durch das Recht entschieden werd>ABei diesem Anlasse wird auch das dem Landfrieden zuwiderlaufende Benehmen Zürichs gerügt, daß es da-katholische Gesinde mit Gewalt anhalte, die Predigten der Unkatholischen zu besuchen, den Landvögten ^Hände binde, wenn sie gegen den Landfrieden begangene Fehler bestrafen wollen, daß es von sich all^'aus Gesandtschaften in die gemeinen Nogteien schicke und Mandate erlasse, dagegen, wenn etwas nachalten Herkommen exequiert werden sollte, der Exemtion sich widersetze. Diesem Perfahren Zürichs tv:man entgegentreten. Die Antwort an dasselbe soll, obgleich der Kirchenbau zu Frauenfeld zur Spra^gebracht wird, sich nicht in Specialitäten einlassen, sondern allgemein gehalten werden. Zürich wird inselben ersucht, beförderlich eine Tagsatzung der XIII Orte auszuschreiben, damit die Orte die Standes^schäfte mit Ruhe behandeln und in Vertraulichkeit besprechen können, wie die burgundische Neutralitatwieder hergestellt werden könnte, unv was in Betreff der gestörten Rheinschifffahrt zu thun sei. Dazuaber vor allem Einmüthigkeit für nöthig erachtet. Wenn nun diese allgemeinen Geschäfte beendigt se^'bkönnten die Particulargeschüfte in Behandlung gezogen werden. Zug wird angegangen, seine Zustim»"^zu dem in diesem Sinne abgefaßten Antwortschreiben au Zürich zu geben; Freiburg und Solothurn mit-von dieser Verhandlung Kenntniß gegeben. «. Der wegen der Rheinfahrt und der Zvllsteigerung mit dc"'Stadthauptmauu, Burgermeister und Rath von Constanz unter Ratisicatiönsvorbehalt geschlossene Vergibwird vorgelegt und von Zürich die Erklärung darüber verlangt. Da einige Gesandte ohne Jnstrucki^sind und von der Erzherzogin Clandia noch kein Bescheid erfolgt ist, wird diese Erklärung auf die uächl^Zusammenkunft verschoben, »t« (S. u. Thurgau.) «. (S. u. Sargans.) t". Es führen die Alumnen ^Collegiums zu Mailand Klage, daß sie in „geistlicher nnd zeitlicher" Hinsicht übel gehalten werden. Ju ^ ^dessen wird jedes Ort ersucht, zu Rathe zu gehen, ob nicht eine qualificierte Person au den Erzbischos zMailand, den Protector des Collegiums, abgeschickt werden sollte, um ihm Vorstellungen zu eachen^^auch die Wiedereinführung „des dritten Standes" zu begehren. K. Der Nuntins setzt die katholische ^in einem Schreiben von den unlängst vom Herzog von Parma wieder begonnenen Feindseligkeiten 'M