Juli 1642,
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vorder Generalität zu Brcisach befohlen. Der Commandant zu Constanz, Oberst Keller, hingegen»>,d ^ eidgenössischen Maaren nicht inehr verabfolgen lassen, bis allen constanzischen
M? " Neichskaufleuten Restitution zu Theil werde, indem die That auf eidgenössischer Jurisdiction)chcn sei. Es verlaute auch, daß der Commandant auf Hohcntwicl an dem Ort des Raubes einebauen und auf die passierenden Maaren einen Zoll legen wolle. Man schreibt dcßhalb an die^ zu Breisach, an den Generalmajor von Erlach, deßgleichen an den Commandanten auf Hohen-""l Restitution säntmtlichcr Güter, welche auf dem Schiffe gewesen sind. Von dem Festungsbau schweigt->».vk noch. Da ferner dermalen eine Ladung Salz für die Eidgenossenschaft zn Cvnstanz
vnnnen ist, welche der Commaildant nicht passieren lassen will, so wird auch an denselben geschrieben und. ütgetheilt, was man an den Generalmajor von Erlach und den Commandanten auf Hohcntwiclgelangen lassen, mit dem Ersuchen, die eidgenössischen Maaren passieren zu lassen. Von OberstSchreiben ein, worin derselbe begehrt, man möchte auf die Güter des Commandanten znl5rlau ^ ^ ^ ^dgcnosscnschaft betreten werden möchten, Arrest legen. Der Generalmajor vond^^'"üwrtet auf das an ihn geschickte Schreiben, daß es nicht bei ihm stehe, die Reichskaufleute undpassen zu lassen, daß man sich deßwegen an den König von Frankreich wenden müsse.^N'anMchen Ambassador wird mitgetheilt, Zürich und Schaffhauscn würden an den CommandantenÄvhcntwiel, Basel an den Generalmajor von Erlach Gesandte abordne»; er möchte dieselben mit einem>"cingleiten, damit die Restitution erfolge und der freie Handel seinen Fortgang habe, widrigenfallsÄ» - Schiffen eine bewaffnete Bedeckung geben und Gewalt mit Gewalt abtreiben müßte. — Der^fssadvr antwortet, er wolle, falls mau den freundlichen Weg einschlage, behülflich sein und an den^ f sowie auch nach Brcisach schreiben; wolle man aber den Weg der Gewalt einschlagen, so tonne erbeladen. - Zürich und Schaffhausen werden ersucht, Gesandte nach Constanze undden Generalmajor von Erlach zu schicken. Es werden die nöthigen Credenzschreibcnltructionen in oben angezeigtem Sinne gegeben. Bei dem Generalmajor von Erlach soll auch der^ffweu breisachischen Zölle gedacht werden. Den Obersten Keller in Constanz werden die AbgeordnetenZjiff^ligen, daß man nach Hohcntwicl und Brcisach geschrieben und mit dem französischen Ambassadorgenommen habe, und ihn ersuchen, nichts gegen das alte Herkommen und die gute Nachbarschaft!»Waldvogt von Schönau wird ebenfalls ersucht, au den Commandanten zu CvnstanzPgff'bcn. MM) mird das Resultat der Gesandtschaften den übrigen Orten mittheilen. Sollte des^ ^ halber keine Versicherung gegeben werden, so könnten ungefähr 25 Mann bewaffnet und den Schif-Deckung gegeben werden, p. Die Prälaten von St. Blasien und Tennenbach und ein Conventualsch^f^'l bitten um NichtÜbereilung wegen ihrer verbürgten Schuldeil in der Eidgenossenschaft. Manl>„ fk Begehren des Prälaten von St. Blasien an den Fürsten zn Heitersheim, Dcutschordensmeister," Prälaten zu Lützel, den Cvmmenthur zu Brüggen, die Fürstin zn Säckingen und die Aebtissin zuerwähnt sie, dem Prälaten von St. Blasien Hülfe zn leisten, ivorauf sich dieselben cntschul-verweist hierauf die Creditoren bis auf Verena zur Geduld und ermahnt den Prälaten, bisl>iishf^"igstens einen guteil Theil der Zahlung zu entrichten, indem man alsdann das Recht nicht längerhiiitcc bullte. Ebendieselbe Warnung wird den übrigen oben genannten Mitinteressicrtcn, welche auch^riyf" Eidgenossenschast haben, schriftlich mitgetheilt. q. (S. n. Baden.) r. Herr Matthäusgebürtig von Basel und der Zeit wohnhaft in Frankfurt, hat sein neues Buch von der ganzen